FDP kritisiert Radikalität im Umgang

Waltershausen.  Liberale kritisieren Art und Weise des Umganges in der politischen Debatte.

Christian Döbel wurde von krassen Reaktionen konfrontiert.

Christian Döbel wurde von krassen Reaktionen konfrontiert.

Foto: Peter Riecke / Archiv

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Der Kreisvorstand der Freien Demokraten ist besorgt über die politische Entwicklung im Freistaat. Seit der Wahl am 5. Februar bemerkten die Vorstandsmitglieder eine Radikalisierung politischer Akteure auch in Landkreis, schätzt er ein. Beschimpfungen, Beleidigungen und Drohanrufe dominierten die eigentliche politische Arbeit.

„Es tut wirklich weh, wenn auch gute Bekannte aus anderen politischen Lagern, mit denen ich jahrelang auf kommunaler Ebene gut zusammenarbeite, mich im Netz als Nazi bezeichnen! Jeder, der mich kennt, weiß, dass das einfach falsch ist!“, so der Kreisvorsitzende Christian Döbel, der hierfür die Wucht des politischen Bebens verantwortlich macht. Andererseits habe er auch viel Unterstützung von Mitstreitern aus dem Landkreis erhalten, als sich die Stimmung abgekühlt hatte.

Döbel betont, die Freien Demokraten im Landkreis werden auch nach der Aktion im Landtag, von der sich der Kreisverband sofort distanzierte, ihre Haltung vor Ort weiter zeigen. Einen „fairer Wettbewerb um die besten Ideen für unsere Heimat“ sei wichtig. Alle Beteiligten sollten schnell wieder zum Tagesgeschäft zurückkehren. In Thüringen müsse eine Lösung gefunden werden, nicht in Berlin oder anderswo.

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