Friedrichrodaer spenden für den neuen Spielplatz im Kurpark

Friedrichroda.  Zum Ausbau des Spielplatzes im Kurpark Friedrichroda tragen Bürger mit Spenden bei.

Bürgermeister Thomas Klöppel (von links) erhält von Andrea Welsch, Detlev Becher und Morris Böckig eine Spende in Höhe von 1000 Euro für den weiteren Ausbau des Spielplatzes im Kurpark. Das Geld ist der Erlös eines Benefizkonzerts in der Marienglashöhle. 

Bürgermeister Thomas Klöppel (von links) erhält von Andrea Welsch, Detlev Becher und Morris Böckig eine Spende in Höhe von 1000 Euro für den weiteren Ausbau des Spielplatzes im Kurpark. Das Geld ist der Erlös eines Benefizkonzerts in der Marienglashöhle. 

Foto: Wieland Fischer

Auf dem Spielplatz im Kurpark Friedrichroda herrscht derzeit November-Ruhe, doch die Anlage kann weiter wachsen. Dazu tragen zahlreiche Spenden bei.

Am Montag haben Andrea Welsch, Detlev Becher und Morris Böckig dafür 1000 Euro im Rathaus an Bürgermeister Thomas Klöppel (parteilos) überreicht. Es handelt sich um den Erlös eines Konzertes des Gothaer Duos „Drum ‘n’ Guitar“ in der Marienglashöhle. Hinzu kommen 560 Euro für das „Projekt unplugged“, dessen Musiker für wohltätige Zwecke auftreten, in dem Fall ebenfalls in der Marienglashöhle. Diese Summe sei an die DKMS-Stiftung (Deutsche Knochenmark-Spender-Datei) gegangen, sagt Becher.

Der Unternehmer aus Friedrichroda hat die beiden Benefizkonzerte mit Morris Böckig (Geschäftsführer Elast- und Plastverarbeitung Thüringen mit Sitz in Waltershausen) ausgerichtet. „Seine Mitarbeiter haben uns tatkräftig unterstützt, sonst wäre das gar nicht so möglich gewesen“, unterstreicht Becher.

Einmal auf den Geschmack gekommen, bereiten beide schon das nächste Konzert in der Marienglashöhle vor, für Samstag, 7. Dezember, mit der Band „Rest of best“. Ein Spendenprojekt sei dafür noch nicht ausgelobt worden. Eins sei aber klar, sagt Bechers Lebensgefährtin Andrea Welsch: „Wir würden immer etwas für die Stadt auswählen.“

„Der Spielplatz ist und wäre schön“, findet Bürgermeister Klöppel. Es gehe darum, die Anlage im Kurpark Stück für Stück auszubauen. Derzeit stehen zwei Geräte dort, eine Netz- und eine Tampenschaukel (Seilschaukel).

Nachdem Spenden aus der Bevölkerung maßgeblich zum Bau des Springbrunnens im Kurpark beigetragen hatten, lobte die Stadt den Spielplatz als nächstes Bürger-Projekt aus. „Mit dem Geld, was wir haben, können wir auf jeden Fall nächstes Jahr den Bau fortsetzen“, sagt Klöppel. Derzeit seien 6717 Euro auf dem Konto, berichtet Monika Siede, geschäftsführende Beamtin der Stadtverwaltung. 746 Euro kamen allein durch die Aktion im Edeka-Supermarkt ein, durch Bürger, die bereitwillig den Erlös des Flaschenpfands bei der Rückgabe für den Spielplatz geben. Das sei genauso viel wert, wie die großen Beträge, betont Klöppel.

Ob große und kleinen Spenden, sie entlasten das Stadtsäckel, stellt er fest. Denn für den Spielplatzbau gebe es keine Fördermittel. Solche Spendenprojekte trügen dazu bei, dass sich die Bevölkerung noch stärker mit den Projekten identifiziere. Die Stadt Friedrichroda wolle nächstes Jahr den Ausbau des Kurparks fortsetzen, kündigt Klöppel an. So der Stadtrat den Haushaltsplan im Dezember beschließt, soll eine Fit- und Aktiv-Anlage mit elf Stationen entlang der Wege entstehen.

Benefizkonzert in der Marienglashöhle: Samstag, 7. Dezember, 20 Uhr mit „Rest of best“; ferner Samstag 14. Dezember, Männerchor aus Heiligenblut (Österreich)

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