Gedenken an die Opfer von Krieg und Unterdrückung

Landkreis.  An vielen Orten im Landkreis versammelten sich Bürger zur Erinnerung. Kränze wurden an Gefallenendenkmalen niedergelegt und die Nationalhymne gespielt.

Am Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege in Wangenheim (Gemeinde Nessetal) legten am Samstag Bürgermeister Andreas Michalke (6. von links) sowie die Jugendlichen Maja Kuznicki (5. von links) und Philipp Michalke (7. von links) einen Kranz nieder. Bewohner und Mitglieder des Kirmesvereins waren dabei.

Am Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege in Wangenheim (Gemeinde Nessetal) legten am Samstag Bürgermeister Andreas Michalke (6. von links) sowie die Jugendlichen Maja Kuznicki (5. von links) und Philipp Michalke (7. von links) einen Kranz nieder. Bewohner und Mitglieder des Kirmesvereins waren dabei.

Foto: Lutz Ebhardt

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Mit Andachten und Kränzen gedachten am Sonntagvormittag in vielen Orten des Landkreises Gotha an den Gefallenendenkmälern Einwohner der Toten der beiden Weltkriege und der Opfer von von Gewalt und Unterdrückung. So gab es in Friedrichroda und den beiden Ortsteilen Kranzniederlegungen auf den Friedhöfen. In Friedrichroda hielt der zweite Beigeordnete Klaus Nußbicker (SPD) eine Ansprache.

In Tambach-Dietharz wird der Volkstrauertag und im Vorgriff der Totensonntag am 24. November mit einer Veranstaltung gewürdigt. Traditionell verlas Bürgermeister Marco Schütz (parteilos) in der Trauerhalle auf dem Friedhof die Namen der im vergangenen Jahr Verstorbenen. Pfarrer Lars Reinhardt predigte, der Posaunenchor der evangelischen Kirchgemeinde spielte. Viele Angehörige kamen zum Gedenken, die Trauerhalle sei gut gefüllt gewesen, berichtet Schütz.

Auch in Ohrdruf traf man sich in der Trauerhalle auf dem Friedhof. Bürgermeister Stefan Schambach (SPD) und Pfarrerin Gundula Bomm sprachen. Auch hier wurde ein Kranz niedergelegt.

In Waltershausen trugen Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr den Kranz zum Denkmal auf dem Friedhof. Die Feuerwehrleute bildeten die Ehrengarde in Ausgehuniform. Bürgermeister Michael Brychcy sprach, und zwei Schülerinnen der Europaschule lasen Gedichte. Trotz strömenden Regens begaben sich viele Einwohner zur Gedenkstunde, berichtet die Stadtverwaltung. Die Hermannsteiner Blasmusikanten spielten.

Im Gothaer Ortsteil Boilstädt begann das Gedenken mit einem Gottesdienst in der Kirche. Auf dem örtlichen Friedhof wurden Kränze niedergelegt. Der zweite Beigeordnete Thomas Fröhlich (CDU) vertrat den Landkreis Gotha, Oberstleutnant Matthias Weber, Kommandeur des in der Kreisstadt beheimateten Aufklärungsbataillon 13, hielt die Ansprache.

In der Gemeinde Drei Gleichen gab es im Ortsteil Mühlberg einen Gedenkgottesdienst und die Kranzniederlegung am Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege und des Krieges 1870/71, berichtet Uwe Nieke. Redner gedachten auch der Opfer bis in die Gegenwart und mahnten zum friedlichen Umgang. Soldaten des Aufklärungsbataillons 13 hielten Ehrenwache.

In Wangenheim im Nessetal legten Bürgermeister Andreas Michalke und Jugendliche am Samstag einen Kranz nieder.

Zitat: „Die Erinnerung an Krieg, Vertreibung und Unrecht aufrecht zu erhalten, muss uns ein inneres Anliegen sein, um künftige Generationen vor dem selben Schicksal und den selben Fehlern zu bewahren.“ Jens Wehner, Ortsteilbürgermeister Boilstädt (CDU)

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