Gotha: Goethe und die Freimaurerei

Gotha.  Vortrag von Gerhard Müller bei der Goethe-Gesellschaft in Gotha

Was Goethe und die Freimaurerei verbinden, das ist Thema eines öffentlichen Vortrags am Dienstag, 28. Januar in Gotha.

Was Goethe und die Freimaurerei verbinden, das ist Thema eines öffentlichen Vortrags am Dienstag, 28. Januar in Gotha.

Foto: Sascha Fromm

Um Goethe und die Freimaurerei geht es im nächsten Vortrag der Goethe-Gesellschaft Gotha. Dazu wird am Dienstag, 28. Januar, bei der Ortsvereinigung Gotha Gerhard Müller (Jena) als Referent erwartet. Im März 1782 wurde Goethe von der Weimarer Freimaurerloge „Amalia zu den drei Rosen“ als Lehrling aufgenommen. Durch die Welt der Arkanbünde erschloss sich Goethe vielfältige neue Personennetzwerke und Aktivitätsebenen, die seine Biografie mannigfach durchwirkten. Obwohl die Weimarer Freimaurerloge schon 1783 stillgelegt wurde, ziehen sich Goethes freimaurerische Aktivitäten auch durch die nachfolgenden Jahrzehnte und führten zu interessanten, mitunter auch überraschenden, weil bisher kaum bekannten Einblicken in seine politische Tätigkeit.

Der Vortrag versucht diese Aspekte von Goethes Biografie anhand markanter Beispiele überblicksartig auszuleuchten. Der Referent, geb. 1953, ist Historiker und Mitarbeiter am Leopoldina-Editionsprojekt „Ernst-Haeckel-Briefkorrespondenz“ am Ernst-Haeckel-Haus Jena. Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr im Hörsaal des Gymnasiums Ernestinum. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten, teilt Annett Jentsch von der Ortsvereinigung Gotha der Goethe-Gesellschaft mit.

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