Gothaer Freundeskreis erwirbt knallrote Deckeldose

Gotha.  Eine Deckeldose nach Entwürfen von Künstlerin Marianne Brandt wertet die Sammlung von Ruppel-Objekten auf.

Eine Deckeldose aus dem Jahre 1930 von der Bauhaus-Künstlerin Marianne Brandt. Der Freundeskreis Kunstsammlungen Schloss Friedenstein hat das Objekt erworben.

Eine Deckeldose aus dem Jahre 1930 von der Bauhaus-Künstlerin Marianne Brandt. Der Freundeskreis Kunstsammlungen Schloss Friedenstein hat das Objekt erworben.

Foto: Klaus Kleinsteuber

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Bereits 2019 gelangen dem Freundeskreis Kunstsammlungen Schloss Friedenstein Raritäten im Kunsthandel für die Stiftung Schloss Friedenstein zu erwerben. Jetzt hat der Freundeskreis wieder zugeschlagen.

„Wir bemühen uns um die Erhaltung und Mehrung der Kunstsammlungen der Stiftung“, erklärt Klaus Kleinsteuber, Vorsitzender des Freundeskreises. So konnte im Dezember 2019 durch ein Vereinsmitglied ein besonderes Exponat gesichert werden. Dabei handelt es sich um eine knallrote Deckeldose, die von Marianne Brandt (1893-1983) für das Ruppelwerk in Gotha gestaltet wurde.

„Auch wenn das Bauhausjahr vorüber ist, haben wir auf Wunsch der Stiftung diese Deckeldose erworben“, so der Vereinschef. Angeboten wurde das Stück in einem Auktionshaus in München. Der Stiftung soll das Bauhaus-Produkt als Sachspende in den nächsten Tagen übergeben werden. Bei der Deckeldose handelt es sich um ein gestalterisch interessantes Modell, das um 1930 entstanden ist.

Der Entwurf kann zweifelsfrei Marianne Brandts Gestaltungsprogramm für die Gothaer Metallwarenfabrik zugeschrieben werden. Brandt war Leiterin der Entwurfsabteilung bei den Ruppelwerken. Das Stück stellt eine Ergänzung zur bestehenden Sammlung von Objekten der Firma Ruppel dar. Für den Freundeskreis ist die Errungenschaft der erste Erfolg im neuen Jahr, so Kleinsteuber. Weitere sollen 2020 folgen.

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