Kahlaer Fans sorgen für Tumulte beim Pokalspiel in Ohrdruf

Ohrdruf  Als Ohratal mit dem 3:2 in der 90. Minute das Spiel gegen Kahla für sich zu entscheiden schien, kippte die Stimmung der Fans: Es flogen Bierflaschen, ein Fan blutete am Kopf.

Die Polizei war mit 30 Leuten vor Ort und trennte die Fanlager strikt voneinander ab.

Die Polizei war mit 30 Leuten vor Ort und trennte die Fanlager strikt voneinander ab.

Foto: Thomas Rudolph

Im Achtelfinal-Spiel des Landespokals zwischen dem FSV Ohratal und der BSG Chemie Kahla ist es zu Tumulten unter den Anhängern gekommen. Als Michael Jüngling in der 90. Minute das 3:2 für die Ohrdrufer erzielte, kippte die Stimmung bei einigen Fans der Gäste. Die stark alkoholisierten Anhänger zettelten ein Handgemenge an, es flogen Bierflaschen. Ein Fan wurde am Kopf getroffen und musste stark blutend von einem Krankenwagen abgeholt werden.

Aufgrund des guten Eingreifens der Ordner sowie vieler schlichtender Leute beruhigte sich die Lage nach rund zehn Minuten wieder. Die herbeigerufene Polizei, die mit rund 30 Leuten vor Ort war, trennte die Fanlager strikt und eskortierte die Chemie-Anhänger nach Abpfiff aus dem Ohrdrufer Stadion. Nach fast einer halben Stunde wurde die Partie fortgesetzt, Ohratal gewann am Ende mit 3:2.

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Immer wieder kommt es zu Tumulten bei Fußballspielen. Als der SV 90 Altengottern am Samstag gegen Wacker Nordhausen mit 1:0 führte, wurde der jubelnde SVA-Kapitän Pawel Kulczyk von einem Mann aus dem Wacker-Fanblock attackiert und verletzt. Nach einer Partie zwischen Bad Frankenhausen und Sondershausen musste eine 79-jährige Frau nach einer Schlägerei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

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