Ohrdruf will zentrumsnah neue Wohnungen errichten

Ohrdruf.  Auch Eigenheim-Grundstücke werden zum Beispiel im Ohrdrufer Ortsteil Gräfenhain für Bauwillige erschlossen.

Die Stadt Ohrdruf hat an der Ecke Johann-Sebastian-Bach-Straße und Goethestraße mehrere marode Häuser im Besitz, die in naher Zukunft als Quartier neu gestaltet werden sollen. Ein städtebaulicher Wettbewerb ist geplant, um Ideen für zentrumsnahes Wohnen zu entwickeln.

Die Stadt Ohrdruf hat an der Ecke Johann-Sebastian-Bach-Straße und Goethestraße mehrere marode Häuser im Besitz, die in naher Zukunft als Quartier neu gestaltet werden sollen. Ein städtebaulicher Wettbewerb ist geplant, um Ideen für zentrumsnahes Wohnen zu entwickeln.

Foto: Claudia Klinger

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In den Diskussionen zum Stadtentwicklungskonzept für Ohrdruf und seine Ortsteile Crawinkel, Gräfenhain und Wölfis hat sich das Wohnen als wichtiges Thema herauskristallisiert. „Es ist klar geworden, dass es nur wenige Baugrundstücke gibt und dass neue Mietwohnungen fehlen“, erklärt Stefan Schambach (SPD), Bürgermeister von Ohrdruf. „Deshalb müssen wir als Stadt handeln, zumal unsere Bevölkerungszahl gegen den Trend zunimmt. Und es ist ja auch unser Anspruch, dass wir denen, die in unserem Gewerbegebiet arbeiten, Heimat sein können.“

So sei schon im vergangenen Jahr begonnen worden, das Wohngebiet Auf der Rinn im Ortsteil Gräfenhain weiter zu entwickeln. „Jetzt werden die Erschließungsarbeiten ausgeschrieben, die bis zum Herbst erledigt sein sollen“, sagt Schambach. Die Stadt beginne bereits mit der Vermarktung der dort vorgesehenen 26 Baugrundstücke für Eigenheime. Zudem soll das Baugebiet Auf dem Schinds in Ohrdruf erweitert werden. Allerdings muss dafür der Bebauungsplan erst noch geändert werden.

Mit Sanierung leerstehender, maroder Gebäude den Ohrdrufer Stadtkern aufwerten

„Um moderne, zentrumsnahe Wohnungen anbieten zu können, haben wir uns auch innerstädtische Flächen angeschaut“, sagt der Bürgermeister. So möchte die Stadt an der Ecke Johann-Sebastian-Bach-Straße/Goethestraße ein Quartier für modernen Wohnungsbau entwickeln. Die leerstehenden, maroden Gebäude befinden sich bereits in städtischem Eigentum. „Durch einen städtebaulichen Wettbewerb erhoffen wir uns zukunftsfähige Ideen. Dann entscheiden wir, ob dort ein Investor oder die Stadt selbst baut“, so Stefan Schambach. An dieser Stelle den Stadtkern aufzuwerten, mache auch die Verbindung zwischen dem Schloss Ehrenstein und dem Zentrum attraktiver. Das sei ebenfalls ein Ziel.

Auf einen Investor hoffe Ohrdruf zudem für das ehemalige Bauhof-Gelände in der Scherershüttenstraße. Es werde derzeit beräumt. Dort favorisiere die Stadtverwaltung ebenfalls modernen Wohnungsbau. Stefan Schambach: „Unser Stadtentwicklungskonzept rückt noch weitere Flächen für neue Wohnungen in den Blickpunkt. Denn solche zentrumsnahen Angebote tragen schließlich mit zur Belebung der Innenstadt bei – einem weiteren Ziel unseres Entwicklungskonzeptes.“

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