Schwabhäuser Spielplatz wird renoviert und erweitert

Schwabhausen  Nach zehn Jahren werden die Geräte auf dem Spielplatz in Schwabhausen überholt. Neu hinzu kommt ein Trampolin. Und in der Nachbarschaft entstehen barrierefreie Wohnungen.

Die Gemeinde Schwabhausen investiert 8000 Euro, um den zehn Jahre alten Spielplatz mitten im Dorf zu überholen.

Die Gemeinde Schwabhausen investiert 8000 Euro, um den zehn Jahre alten Spielplatz mitten im Dorf zu überholen.

Foto: Claudia Klinger

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Genau zehn Jahre ist der Spielplatz von Schwabhausen jetzt alt. Mitten im Dorf an der Mühlenstraße werden die Geräte derzeit generalüberholt. Dazu gehört auch ein Kletterelement, das an ein Mühlrad erinnert. Schließlich befindet sich der Spielplatz in der Mühlenstraße, die einst zu zwei Mühlen führte. „Die alte Mühle gibt es nicht mehr, aber die Färbermühle existiert noch“, macht Olaf Jungklaus (UWG – Unabhängige Wählergemeinschaft), der Bürgermeister, aufmerksam.

Er verweist außerdem darauf, dass der Spielplatz natürlich sowieso jedes Jahr vom TÜV überprüft werde. „Doch nach zehn Jahren müssen wir etwas mehr tun.“ So werde die Nestschaukel ausgetauscht, und zusätzlich entsteht ein kleines Reck. „Ganz neu wird es ein ebenerdiges Trampolin geben. Das haben sich die Kinder gewünscht“, sagt Olaf Jungklaus.

Insgesamt investiert die Gemeinde rund 8000 Euro in die Erneuerung und Erweiterung des Spielplatzes, wobei die Hälfte des Geldes allein für das Trampolin gebraucht werde. Es ist der einzige öffentliche Spielplatz im Dorf – weitere Spielgeräte stehen nur noch auf dem Gelände des Kindergartens.

Der Spielplatz in der Mühlenstraße soll demnächst neue Nachbarn bekommen. Unterhalb des ebenfalls neu geschaffenen Seniorenzentrums der Gemeinde befindet sich jetzt noch eine freie Fläche. „Die soll, wenn alles gut geht, ab dem nächsten Frühjahr bebaut werden“, kündigt der Schwabhäuser Bürgermeister an. „Im November finden dazu die entscheidenden Gespräche mit einem Investor statt.“

Entstehen soll dort ein dreigeschossiges Gebäude mit Fahrstuhl und 22 barrierefreien Wohnungen. „Der Bedarf ist da. Auch ältere Bewohner möchten gern in ihrem gewohnten Umfeld bleiben – unter guten Voraussetzungen wie einer altersgerechten Wohnung“, sagt der Bürgermeister. Dem wolle die Gemeinde gerecht werden. Zumal sich die Wohnungen gut mit Angeboten im Seniorenzentrum verbinden lassen würden.

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