Unfall mit fünf Verletzen in Gotha

Gotha.  Vier Autos wurden bei einem Unfall in Gotha beschädigt. Ein Fahrer vergaß, dass der grüne Pfeil nur für Abbieger gilt.

Vier Fahrzeuge stießen am Freitag kurz vor 10.42 Uhr an der Kreuzung Dr.-Troch-Straße/Ohrdrufer Straße in Gotha zusammen. Um eines der Fahrzeuge abtransportieren zu können, musste eine stark beschädigte Seitentür entfernt werden.

Vier Fahrzeuge stießen am Freitag kurz vor 10.42 Uhr an der Kreuzung Dr.-Troch-Straße/Ohrdrufer Straße in Gotha zusammen. Um eines der Fahrzeuge abtransportieren zu können, musste eine stark beschädigte Seitentür entfernt werden.

Foto: Peter Riecke

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Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitag, 14. Februarm an der Kreuzung Dr.-Troch-Straße/Ohrdrufer Straße in Gotha. Die Rettungsleitstelle wurde 10.42 Uhr alarmiert. Der Fahrer eines weißen Volkswagen-Transporters der T-Baureihe hatte ursprünglich aus Richtung Herkules-Markt kommend nach rechts auf die Bundesstraße abbiegen wollen und nutzte dazu den grünen Pfeil. Doch dann erschloss er sich anders und fuhr doch geradeaus, weil er sich an eine Erledigung im Gewerbegebiet Luftschiffhafen erinnerte.

Doch die Fahrtrichtung geradeaus hatte rot. Mit dem Kleintransporter kollidierte zunächst ein aus Richtung Ohrdruf kommender Audi A4. Der Kleintransporter wurde gegen eine Mercedes-Limousine geschoben, die an der Einmündung auf die Bundesstraße bei roter Ampel wartete. Außerdem wurde ein Lastkraftwagen Scania beschädigt, der die Fahrt aber fortsetzen konnte.

So gibt es vier beteiligte Fahrzeuge. Fünf Personen wurden verletzt, zwei davon schwerer. Vier wurden in die Krankenhäuser in Gotha und Friedrichroda gebracht. Eine verletzte Person wollte nicht ins Krankenhaus.

Da die Gothaer Berufsfeuerwehr noch durch Windschäden gebunden war, kamen die Freiwillen Feuerwehren Stadtmitte und Siebleben zum Einsatz, darunter das neue Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Stadtmitte. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle, klemmten die Batterien der verunfallten Fahrzeuge ab und stellten Löschbereitschaft her. Ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten wurden gebunden.

Um das Abschleppen zu ermöglichen, trennten sie eine stark beschädigte, heraushängende Seitentür des Transporter ab. Der Sachschaden wird auf 60.000 Euro geschätzt. Die Ausfahrt aus dem Gewerbegebiet Luftschiffhafen war über eine Stunde gesperrt.

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