Waldbesitzer aus dem Kreis Gotha fahren nach Berlin

Ohrdruf.  Die Eigentümer aus dem Landkreis Gotha sind durch einen Stand des Dachverbandes vertreten. Flächenprämie wird angestrebt.

Durch Wälder wird, wie hier beim Volkswandertag nahe Georgenthal, gern gewandert.

Durch Wälder wird, wie hier beim Volkswandertag nahe Georgenthal, gern gewandert.

Foto: Peter Riecke / Archiv-Foto

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Auf dem Weg zur Grünen Woche vom 17. bis zum 26. Januar in Berlin begeben sich am Donnerstag, dem 16. Januar, auch Wolfgang Heyn aus Ohrdruf und Jörg Göring aus Mechterstädt. Heyn ist Geschäftsführer, Göring ist Präsident des eingetragenen Vereins Thüringer Waldbesitzerverband. Sie nehmen an der Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldeigentümer teil und besuchen den Thüringer Abend in Berlin.

Den Empfang richtet der Thüringer Verein aus. Es geht um das Gespräch mit rund 20 Vertretern aller Parteien aus dem Bundestag und dem Landtag des Freistaates. Heyn verweist darauf, dass es den Waldbesitzern nach Trockenheit und Schädlingsbefall finanziell sehr schlecht gehe. Leistungen in Wald zugunsten seiner Erholungsfunktion, darunter Wegebau und Wege-Unterhaltung, finanzierten die Waldbesitzer zu 90 bis 95 Prozent aus dem Holzverkauf. Infolge vieler Notrodungen seien die Holzpreise jedoch am Boden.

Deshalb kämpften die Waldbesitzer-Vertreter um eine Flächenprämie für die Ökosystem-Leistung, die der Wald erbringe. Er filtert Wasser, reinigt die Luft, bringt einen Beitrag zum Klimaschutz und ist ein Areal für Erholungsuchende.

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