Waltershausen: Stadtrat berät über den Haushalt

Waltershausen  Wegen der sinkenden Gewerbesteuer müssen Investitionen in Waltershausen verschoben werden. Die Planungen für den Umzug des Kindergartens haben trotzdem begonnen und die Feuerwehr benötigt eine neue Drehleiter.

In das ehemalige Schlösschen in Schwarzhausen soll der Kindergarten einziehen. Die Planungsarbeiten sind angelaufen. Archiv-

In das ehemalige Schlösschen in Schwarzhausen soll der Kindergarten einziehen. Die Planungsarbeiten sind angelaufen. Archiv-

Foto: Peter Riecke

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Die Mitglieder des Waltershäuser Stadtrates befinden sich derzeit in der Beratungsphase zum Haushaltsentwurf 2020. „Wir müssen leider im nächsten Jahr sehr auf die Bremse treten“, sagt Bürgermeister Michael Brychcy (CDU). Schuld daran sei die schwächelnde Wirtschaft.

Bemerkbar habe sich das bereits bei den sinkenden Einnahmen der Gewerbesteuern gemacht. Aus diesem Grund könne die Stadt nicht mehr so viele Investitionen anpacken, wie in den vergangenen Jahren, erklärt Brychcy. Trotz dieser Einbußen soll an den großen Vorgaben festgehalten werden. So unter anderem an dem Ausbau des ehemaligen Schlösschens im Ortsteil Schwarzhausen. Hier soll im kommenden Jahr der Kindergarten sein neues Domizil erhalten. Mit den Bauarbeiten sollte eigentlich Anfang 2020 begonnen werden. Rund zwei Millionen Euro investiert die Stadt Waltershausen in dieses Objekt. Die Planungsarbeiten wurden ausgeschrieben und laufen, bestätigt der Bürgermeister. Natürlich wurde auch ein Antrag auf Förderung gestellt.

Anders sieht es beim Sportplatz aus. Hier sollten neue Umkleideräume für den Sportverein entstehen. Doch daraus wird aus finanziellen Gründen nichts. „Wir müssen das Vorhaben zurückstellen“, sagt Michael Brychcy. Mit dem Verein wurde bereits gesprochen. Brychcy hofft, dass 2021 das Projekt in Angriff genommen werden kann.

Anders sieht es beim Haushaltsbeschluss zur Anschaffung einer neuen Drehleiter für die Freiwillige Feuerwehr Waltershausen aus. 700.000 Euro stehen im Haushaltsentwurf. „Wir brauchen dringend eine neue Drehleiter, die alte ist mehr als 20 Jahre alt“, so das Stadtoberhaupt. Brychcy plädiert dafür, dass jede Kommune und Stadt über eine Drehleiter verfügen sollte. Das mache Sinn, wenn größere Einsätze anstehen. Die bisherige Regel sei, dass aus anderen Städten Drehleitern angefordert werden müssen. Der Kommunalpolitiker hofft, dass die Stadt für die Beschaffung des Fahrzeuges Fördermittel erhält.

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