Nico Röser ist Großbreitenbachs Ortschaftsbürgermeister

Ilm-Kreis  Stichwahl bei Bürgermeister-Wahl der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach. Gemeinderatswahlen im Geratal

Volker Herwig (links) muss in die Stichwahl und Nico Röser ist Ortschaftsbürgermeister.

Volker Herwig (links) muss in die Stichwahl und Nico Röser ist Ortschaftsbürgermeister.

Foto: André Heß

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Der Pfingstsonntag wird ein Wahlsonntag sein, so viel steht fest nach der Kommunalwahl im südlichen Ilm-Kreis. Nicht überall haben die Bewerber im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit geschafft. In der mit der Gebietsreform neu gebildeten Landgemeinde Stadt Großbreitenbach verpasste Peter Grimm, vormals SPD-Bürgermeister von Altenfeld, er trat für das Bündnis WFE (Wir für Euch) an, nur knapp den Sieg im ersten Anlauf als Bürgermeisterkandidat. Er erzielte 49,7 Prozent und muss damit in zwei Wochen mit Volker Hertwig (21,6 Prozent) in die Stichwahl gehen. Der bisherige Ortschaftsbürgermeister von Großbreitenbach trat für die CDU/Unabhängige Liste an.

Gewählt wurden auch die Ortschaftsbürgermeister in der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach. Für Großbreitenbach, und damit den größten Ort in der Landgemeinde, konnte Nico Röser (CDU/unabhängige Liste) mit 64,8 Prozent gegen seine Mitbewerbe gewinnen. Er liegt mit einer schweren Grippe darnieder, aber über das Ergebnis habe er sich dennoch gefreut. Der 44-jährige selbstständige Dachdeckermeister war auch schon Stadtrat von Großbreitenbach, musste das Amt aber aus beruflichen Gründen niederlegen. Inzwischen habe er aber die Kapazitäten für den ehrenamtlichen Bürgermeisterposten, sagte er unserer Zeitung. Gratuliert zu seinem Wahlsieg hatten ihm die unterlegenen Mitberber bis dato noch nicht.

In Allersdorf setzte sich Gerd Siegmund (parteilos) im ersten Wahlgang mit 76,3 Prozent der Stimmen als Ortschaftsbürgermeister durch. Der neue Ortschaftsbürgermeister von Willmersdorf heißt Maik Lippold, der mit 91,5 Prozent gewählt worden ist. In die Stichwahl hingegen geht es in Herschdorf. Holger Horschuh (parteilos) vereinigte 47,6 Prozent der Stimmen auf sich und tritt noch einmal gegen seinen Mitbewerber Heiko Siegmund (parteilos) an, der auf 17 Prozent der Stimmen kam. Für die 30 Mandate im künftigen Stadtrat der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach gab es neun Wählerlisten. Die CDU/Unabhängige Liste (20,9 Prozent) bringt es auf sechs Plätze im Stadtrat, wie auch „ Wir für Euch“ (19,6). Über 10 Prozent der Stimmen schafften noch die Unabhängige Wählgergemeinschaft UWG mit 14,2 und damit 4 Sitzen und Großbreitenbach 2000 mit 10,4 und 3 Sitzen.

Diese bekommt auch die Bürgergemeinschaft BGM, zwei Sitze erhalten Freie Wählergemeinschaft Herschdorf FWG, Interessengemeinschaft Neustadt (IG), Transparent, Ehrlich Offen TEO, und Unabhängige Liste Bürger für Altenfeld ULBA/LG.

Im Geratal fanden ebenfalls Gemeinderatswahlen statt. Bei der Gemeinderatswahl in Martinroda waren acht Sitze zu vergeben. Davon erhalten die Freien Wähler mit fünf Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat, sie kamen bei der Kommunalwahl am Sonntag auf 56,8 Prozent. Zwei Sitze gehen an die CDU mit 29,4 Prozent und einen Sitz erhält der Feuerwehrverein mit 13,8 Prozent der Stimmen.

In Angelroda gingen fünf Listen für den Gemeinderat an den Start, fast hätten alle einen Sitz bekommen, da aber die Sportgemeinschaft Angelroda auf 32,2 Prozent Stimmenanteil kam, erhält sie zwei Sitze, die anderen bekommen jeweils einen Sitz zugesprochen. Das sind CDU-offene Liste, Heimatverein Angelroda, Traditionsverein Angelroda und Dorfleben Angelroda.

Für den Gemeinderat in Elgersburg traten drei Gruppierungen an. Hier schaffte die Bürgerinitiative Elgersburg/Offenen Liste mit 45,7 Prozent den Wahlsieg. Sie erhält wie die CDU (41,2 Prozent) fünf Sitze im Parlament. Die offenen Liste Elgersburg brachte es mit 13 Prozent noch auf zwei Sitze.

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