Nordbrand steht in der Kritik

Nordhausen.  Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert ein Lohn-Plus in der Thüringer Ernährungsbranche.

Robert Becke ist Betriebsleiter bei Nordbrand

Robert Becke ist Betriebsleiter bei Nordbrand

Foto: Marco Kneise

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Die 145 Beschäftigten von Nordbrand sollen ein Lohn-Plus bekommen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor den am Dienstag beginnenden Tarifverhandlungen.

Die Ost-West-Lohnlücke müsse geschlossen werden. Zudem solle es einen unteren Lohnsockel geben: „Ziel ist es, dass keiner, der Lebensmittel herstellt, künftig weniger als zwölf Euro pro Stunde verdient“, so Olaf Klenke von der NGG.

„Die Beschäftigten der Lebensmittelbranche in Thüringen seien entschlossen, „sich nicht länger die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Mit niedrigen Löhnen in die Rente zu gehen, bedeutet Armut im Alter. Das schluckt keiner mehr – auch nicht bei Nordbrand Nordhausen“, macht Klenke deutlich.

In ganz Thüringen würden bei einem Tarifabschluss mehrere Hundert Beschäftigte der Lebensmittelindustrie von einer Lohnerhöhung profitieren.

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