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Corona-Blog: Kritik nach Social-Media-Auftritten von Ramelow – Rennsteiglauf in den Herbst verschoben

Bodo Ramelow hat mit seinen Aufritten auf der Plattform "Clubhouse" Kritik hervorgerufen. – Der Rennsteiglauf 2021 wird auf den 2. und 3. Oktober verschoben.

Schulen könnten in Thüringen bis Ostern noch geschlossen bleiben (Symbolbild)

Schulen könnten in Thüringen bis Ostern noch geschlossen bleiben (Symbolbild)

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

24. Januar

16.50 Uhr: Inzidenz im Landkreis Gotha wieder unter 200

Mit Stand vom Sonntag ist der Inzidenzwert, also die Zahl der aktuell Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, im Landkreis Gotha unter 200 gesunken und liegt nun bei 189,8. Das sind 18,5 weniger als am Samstag. Das letzte Mal hatte der Inzidenzwert am 7. Januar unter 200 gelegen. Danach war er zwischenzeitlich sogar mehrere Tage deutlich über 300 geklettert, ehe er zuletzt langsam wieder zurückgegangen ist. Allerdings sind am Sonntag 739 Menschen aktuell an Covid-19 erkrankt - 32 mehr als am Vortag. Davon werden 86 stationär behandelt (plus vier), davon wiederum 15 auf der Intensivstation. Darüber informierte die Pressestelle des Landratsamtes.

16.15 Uhr: Zwölf neue Corona-Infektionen im Landkreis Sömmerda

Zwölf neue Covid-19-Fälle meldet das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Sömmerda am Sonntag. Damit wurde bei insgesamt 1748 Menschen inzwischen das Coronavirus mit einem positiven Test nachgewiesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 161,3.

15.13 Uhr: 21 Neuinfektionen im Ilm-Kreis

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Ilm-Kreis 21 Neuinfektionen. Damit stieg die Gesamtzahl der Infektionen auf 2840. In den vergangenen sieben Tagen gab es 140,2 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt sind bislang 96 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

15.08 Uhr: Landkreis Nordhausen hat niedrigsten Inzidenzwert Thüringens

21 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registrierte der Kreis Nordhausen am Freitag. Am Samstag meldete das Landratsamt zwei weitere infizierte Kreisbewohner. Rechnet man alle Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage auf 100.000 Personen hoch, dann steht Nordhausen mit einem aktuellen Wert von 136 in der Statistik. Das ist die niedrigste Zahl in Thüringen. Mit Blick auf die neue Landesverordnung zum Kampf gegen die Corona-Pandemie sieht der Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke (SPD) momentan keinen Grund, für den Südharz eine eigene Allgemeinverfügung zu erlassen. "Da wir glücklicherweise auch immer die niedrigsten Index-Werte von Thüringen haben, können wir auf zusätzliche Verschärfungen verzichten", betont er.

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14.56 Uhr: Ramelow entspannt in Bund/Länder-Konferenzen mit Smartphone-Spiel

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow nutzt in langen Konferenzen von Bund und Ländern ein Smartphone-Spiel, um den Kopf frei zu bekommen - und weist Kritik daran zurück. Der 64-Jährige hatte mit seinen Äußerungen in einer Talkrunde bei der Audio-App Clubhouse in der Nacht zu Samstag für Wirbel gesorgt. Wie die "Welt am Sonntag" berichtete, sagte Ramelow in der Runde, er spiele bei den Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Candy Crush und schaffe dabei bis zu zehn Level.

14.51 Uhr: In Pößneck sind bislang über 700 Menschen geimpft worden

An sechs Tagen pro Woche wird sechs Stunden lang im Pößnecker Krankenhaus gepiekst. Zuvor gibt es noch ein Aufklärungsgespräch mit einem Arzt. Etwa 720 Mal hat sich bis zu diesem Wochenende dieses Prozedere abgespielt, seit am 13. Januar um 14 Uhr die erste Dosis in der Impfstelle in Pößneck verabreicht worden war. "Hohes Gässchen 8-10" ist eine von 15 Adressen in Thüringen, an denen sich derzeit Impfstellen befinden.

14.50 Uhr: Teure Geburtstagsparty in Eisenach - Gäste kommen immer wieder zur Wohnung zurück

Am Samstagabend hatte es die Eisenacher Polizei mit unbelehrbaren Partygästen zu tun. Wegen massiver Lautstärke aus einer Wohnung wurde die Polizei gerufen. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Geburtstagsparty handelte. Die Teilnehmer der Feier waren nicht nur aus verschiedenen Haushalten, sondern zudem auch noch dreist.

14.17 Uhr: 608 neue Corona-Fälle binnen eines Tages

In Thüringen sind binnen eines Tages 608 neue Corona-Infektionen erfasst worden. Damit stieg die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie auf 62.355. Bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz lag der Freistaat am Sonntag mit einem Wert von 207,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche weiterhin bundesweit auf dem Nagativ-Spitzenplatz. Zuletzt war die Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen leicht gesunken. Seit Beginn der Pandemie starben im Freistaat 1990 Menschen mit oder an den Folgen einer Corona-Infektion.

13.44 Uhr: Rennsteiglauf auf Oktober 2021 verschoben

Der Rennsteiglauf 2021 ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie um fünf Monate verschoben worden. Wie der Veranstalter am Sonntag mitteilte, findet der Lauf statt am 8. Mai am 2. und 3. Oktober statt. "Nach aktuellem Ermessen ist eine Durchführbarkeit selbst unter Reduzierung der Starterfelder und Entzerrung dieser im Mai 2021 unrealistisch", hieß es in der Mitteilung.

13.32 Uhr: Noch kein Termin für Bürgerentscheid in Saalburg-Ebersdorf

Noch keinen Termin gibt es für den Bürgerentscheid in Saalburg-Ebersdorf. Dessen Initiatoren beabsichtigen, dass die Stadt weiterhin einen hauptamtlichen Bürgermeister hat. Aufgrund einer Änderung der Hauptsatzung ist künftig jedoch nur ein ehrenamtlicher Bürgermeister vorgesehen. Und daran will eine Mehrheit im Stadtrat festhalten. Der ursprünglich ins Auge gefasste Termin am 7. März wird nicht zu halten sein. Einerseits aufgrund der Corona-Pandemie und andererseits wegen einer Klage des 1. Beigeordneten Allam Hanna (CDU), der seit dem 1. Dezember 2020 das Rathaus leitet, nachdem Bürgermeister Volker Ortwig (FDP) vorzeitig in den Ruhestand gewechselt war.

13.23 Uhr: Zweite Welle trifft Unstrut-Hainich-Kreis mit voller Wucht

Vom coronafreien Landkreis zu dem mit fast den höchsten Werten in Thüringen und sogar bundesweit, die Zahl der Toten steigt zudem weiter stark an: Wie entwickelte sich Corona im Unstrut-Hainich-Kreis seit Beginn der Pandemie?

13.07 Uhr: 30 Corona-Neuinfektionen im Weimarer Land - Wohnheim der Lebenshilfe betroffen

Am Sonntag meldet das Gesundheitsamt 30 Corona-Neuerkrankungen im Weimarer Land. Die Zahl der Aktivkranken liegt damit bei 484, was 38 weniger sind als mit Stand Samstag gemeldet. Von Corona betroffen ist seit Samstag nun auch eine Einrichtung des Lebenshilfewerkes in Egendorf bei Blankenhain.

13.05 Uhr: Kommunen zahlen 30 Millionen Euro Corona-Hilfen zurück

Die Thüringer Kommunen haben im vergangenen Jahr rund 30 Millionen Euro zu viel gezahlte Corona-Hilfen zurückgezahlt. Das teilte die Landtagsfraktion der Linken am Sonntag laut MDR Thüringen mit. Sie beruft sich dabei auf den vorläufigen Abschluss des Corona-Sondervermögens vom vergangenen Jahr. Demnach waren die Gewerbesteuer-Ausfälle in einigen Städten und Gemeinden doch nicht so hoch, wie zunächst befürchtet. Ende März soll die endgültige Abrechnung der Corona-Hilfen vorliegen.

12.35 Uhr: Weiterer Todesfall mit Corona in Weimar

Dem Weimarer Gesundheitsamt sind von Samstag auf Sonntag zehn weitere Corona-Infektionen sowie ein Todesfall im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Ein noch Samstag von der Stadt gemeldeter infizierter Mensch wurde der Zuständigkeit halber in die Verantwortung des Kreises Weimarer Land übergeben, teilte das Rathaus mit.

12.19 Uhr: Corona fordert in Erfurt sechs weitere Menschenleben

Sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat am Sonntag das Erfurter Gesundheitsamt gemeldet. Damit sind bisher 121 Erfurter an oder mit dem Virus gestorben. Zudem teilte das Gesundheitsamt am Sonntagvormittag 19 Neu-Infektionen in den vergangenen 24 Stunden mit. Zugleich gelten 80 Infizierte neu als genesen. Am Samstag waren 70 neue Ansteckungen und 60 neu Genesene gemeldet worden.

12.12 Uhr: Inzidenzwert im Saale-Holzland-Kreis auf 220 gesunken

Das Infektionsgeschehen im Saale-Holzland-Kreis flaut weiter ab. Wie das Landratsamt in Eisenberg am Sonntag mitteilte, sei der Inzidenzwert (neue Fälle der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner) von 307 auf 220 gesunken. Dem Gesundheitsamt wurden insgesamt 23 neue Coronafälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemiebeginn im März 2020 liegt damit bei 2364.

11.35 Uhr: Teeanger aus Gera randaliert nach Corona-Kontrolle - 16-Jähriger kommt in die Psychiatrie

Die Polizei Gera rückte in der Nacht zu Sonntag mehrfach wegen Jugendlicher aus, die sich trotz der Einschränkungen aufgrund der Coronapandemie in der Öffentlichkeit getroffen hatten. Ein stark betrunkener 16-Jähriger beleidigte dabei die Beamten an der "Grünen Mulde". Als die Polizisten den jungen Mann, der 1,5 Promille aufwies, in Gewahrsam nehmen wollten, um ihn zu seiner Mutter zu bringen, zog er einen Schraubendreher und bedrohte damit die Beamten.

11.32 Uhr: Weniger akute Corona-Fälle im Unstrut-Hainich-Kreis

Teils deutliche Rückgänge, teils Verharren auf hohem Niveau - das gilt für die Corona-Zahlen im Unstrut-Hainich-Kreis. Am Sonntag waren 521 Menschen akut mit dem Virus infiziert, fast 100 weniger als noch am Freitag. 27 neue Fälle einer Infektion wurden von Samstag auf Sonntag registriert. Die Zahl der mit dem Virus Gestorbenen blieb am Sonntag bei 146, das sind sieben mehr als am Freitag. Vier weitere Patienten müssen aktuell in einem Krankenhaus behandelt werden. 68 sind es nun insgesamt, bei keinem wird bislang ein schwerer Verlauf diagnostiziert. Angestiegen ist die Zahl der Infizierten in Pflegeheimen auf 147 (Samstag: 141). 38 Fälle gibt es derzeit beim Personal. Die Inzidenz - die Zahl der Infizierten in sieben Tagen, umgerechnet auf 100.000 Einwohner - wurde am Sonntag mit 261 angegeben. Das ist in Thüringen der vierthöchste Wert aller Landkreise.

11.25 Uhr: Kinderschützer fordern Mitsprache bei Lockdown-Regelungen

Die Thüringer Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe kritisiert das Zustandekommen der Lockdown-Bestimmungen. Geschäftsführer Heiko Höttermann sagte dem MDR, die Zusammenarbeit mit der Landesregierung funktioniere zwar gut. Die Regelungen würden aber immer aus Sicht der Erwachsenen gedacht und umgesetzt. Höttermann forderte, auch Kinder und Jugendliche an diesen Prozessen zu beteiligen. Sie seien von den Entscheidungen genauso betroffen. Als eine Möglichkeit der Mitsprache nannte Höttermann die Kinder- und Jugendparlamente. Hier könnten Online-Diskussionsforen oder Videokonferenzen genutzt werden.

11.15 Uhr: 25 weitere Menschen im Kyffhäuserkreis von Covid-19 genesen

Das Landratsamt meldet seit Samstag 25 weitere von einer Covid-19-Infektion genesene Menschen im Landkreis. Allerdings ist von Samstag auf Sonntag auch ein weiterer Mensch an dieser Infektion gestorben. Seit Anfang November sind im Kreis bislang 58 Menschen an oder mit Corona gestorben. Die Statistik für Sonntagmorgen weist 15 Neuinfektionen innerhalb eines Tages aus. Insgesamt werden als genesen seit Pandemiebeginn 1258 Menschen geführt. Die Zahl der aktiven Coronafälle liegt aktuell bei 378. Zudem werden vom Gesundheitsamt 461 Kontaktpersonen betreut. 42 Covid-19-Erkrankte werden derzeit noch immer in Krankenhäusern behandelt.

11.13 Uhr: Am Sonntag 44 Neuinfektionen im Saale-Orla-Kreis gemeldet

Das Robert-Koch-Institut meldete am Sonntag für den Saale-Orla-Kreis . Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis wird nunmehr mit dem Wert 229,1 angegeben. Das bedeutet einen leichten Anstieg, nachdem dieser Wert - mit dem die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner angegeben wird - am Samstag bei 210,4 gelegen hatte. Am Samstag war keine einzige Neuinfektion gemeldet worden. Jedoch hieß es gleich, dass mit Nachmeldungen zu rechnen sei, da an den Wochenenden nicht jede festgestellte Infektion an das Meldesystem weitergegeben werde. Insgesamt ist derzeit eine leicht sinkende Zahl bei den Infektionsnachweisen für den Saale-Orla-Kreis festzustellen.

10.54 Uhr: Weiteres Todesopfer im Eichsfeld

Es gibt ein weiteres Todesopfer im Eichsfeld. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion seit Beginn der Pandemie auf 110.

  • Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden: 28
  • Patienten stationär: 32
  • davon schwere Verläufe: 8
  • Genesene in den vergangenen 24 Stunden: 45
  • Gesamtzahl der aktuell Infizierten: 770
  • Sieben-Tages-Inzidenz: 230,0

10.32 Uhr: Gratis-Masken für Bedürftige im Gespräch

Die Thüringer Landesregierung diskutiert, medizinische Masken für Bedürftige kostenlos zur Verfügung zu stellen. Es gebe dazu Gespräche, eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen, erklärte Gesundheitsministerin Heike Werner MDR Thüringen. Bisher fehle noch die Zustimmung des Finanzministeriums. Linke-Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow schrieb auf Twitter, Menschen in Grundsicherung könnten sich medizinische Masken kaum leisten. Deshalb werde Thüringen für sie die Masken zügig und kostenlos zur Verfügung stellen

Auch SPD-Landespolitiker hatten dafür geworben, medizinische Masken für bedürftige Menschen auf Kosten des Landes zu ermöglichen.

10.04 Uhr: 17 Neuinfektionen in Jena

Dem Fachdienst Gesundheit der Stadt Jena wurden am Samstag 17 neue Corona-Infektionen gemeldet. 16 Menschen seien genesen. Somit gibt es nach Angaben der Stadt 463 aktive Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 150,5.

Die Jenaer Statistik:

  • Anzahl aktiver Fälle: 463
  • davon in den vergangenen 24 Stunden: 17
  • stationäre Fälle: 30
  • davon schwere Verläufe: 3
  • Infizierungen der vergangenen sieben Tage: 163
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 150,5
  • Infizierte insgesamt seit dem 14. März: 2475
  • Gestorbene insgesamt: 32
  • Genesene insgesamt: 1980
  • davon in den vergangenen 24 Stunden: 16
  • Quarantänefälle: 982

10.03 Uhr: Mehrere Anzeigen wegen Corona-Verstößen: Die Bilanz der Polizei nach der Demo in Erfurt

Vier Strafanzeigen, u.a. wegen Beleidigung, sowie sechs Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz - das ist die Bilanz der Polizei nach der Demonstration von Coronaleugnern am Samstagnachmittag in Erfurt.

10 Uhr: Thüringer Wirtschaft hadert weiter mit Auszahlung der Novemberhilfen

Die Thüringer Wirtschaft kritisiert eine nach wie vor schleppende Auszahlung der staatlichen Corona-Hilfen. Ein Sprecher der IHK Erfurt sagte MDR Thüringen, zwar gebe es jetzt Fortschritte bei der Novemberhilfe. Die Firmen seien aber auch dringend auf die Gelder aus der so genannten Überbrückungshilfe III angewiesen. Diese könne aber noch nicht mal beantragt werden. Ein weiteres Problem ist nach Ansicht des Thüringer Hotel- und Gaststättenverbandes, dass die Novemberhilfen jetzt zwar fließen, aber in vielen Fällen nicht in voller Höhe ausgezahlt werden. Laut Wirtschaftsministerium soll die Novemberhilfe bis Ende Januar komplett ausgezahlt werden. Anträge auf die Überbrückungshilfe III können voraussichtlich erst ab Anfang Februar gestellt werden.

9.41 Uhr: Spezielle Lage für Sterbe- und Trauerbegleiter in Corona-Zeiten

Die Zahl der Sterbefälle in der Corona-Krise steigt auch in Thüringen. Für die ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleiter im Freistaat bedeutet die Pandemie so auch besondere Herausforderungen. "Es herrscht kein Notstand, aber wir haben zu kämpfen, wie etwa auch Pflegekräfte und Kindergärtnerinnen - also alle, die eigentlich direkten Kontakt mit Menschen haben", sagte Ilka Jope, die Geschäftsführerin des Thüringer Hospiz- und Palliativverbands. (dpa)

9.40 Uhr: Bundeswehr hilft in fast allen Landkreisen in Thüringen

Die Bundeswehr ist mittlerweile in fast allen Thüringer Landkreisen im Kampf gegen das Coronavirus aktiv. Wie das Landeskommando Thüringen auf Anfrage von MDR Thüringen mitteilte, unterstützen insgesamt über 122 Soldaten verschiedene Gesundheitsämter bei der Kontaktverfolgung. Auch in den Thüringer Pflegeheimen sind immer mehr Soldaten im Einsatz. Insgesamt gibt es 22 Hilfsanträge an das Landeskommando zum Einsatz in der Pflege. Über 130 Soldaten und acht Sanitäter unterstützen derzeit Thüringer Pflegeeinrichtungen vor allem in der Verwaltung und der Organisation.

9.37 Uhr: 37 Neuinfektionen in der Wartburgregion

37 Corona-Neuinfektionen meldet das RKI für die Wartburgregion: 13 in der Stadt Eisenach, 24 im Wartburgkreis. Im Wartburgkreis wurden in den vergangenen sieben Tagen 224 Neuinfektionen registriert, damit liegt der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen binnen Tagen auf 100.000 Einwohner) bei 188,3. In der Stadt Eisenach kamen 62 Fälle hinzu, das ergibt einen Wert von 146,7. Im Eisenacher St. Georg-Klinikum sind 27 der planbaren 33 Intensivbetten belegt. Derzeit gibt es keinen Covid-Patienten im Krankenhaus, der auf der Intensivstation behandelt werden müsste. Auf den beiden Isolierstationen werden über 30 Covid-Patienten betreut.

9.35 Uhr: Saalfeld-Rudolstadt bleibt Corona-Hotspot

Nach zehn am Sonntag gemeldeten neuen Covid-19-Fällen bleibt der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt einer der drei größten Corona-Hotspots in Deutschland. Die Sieben-Tage-Inzidenz von 352,7 pro 100.000 Einwohnern ist die höchste in Thüringen und mehr als dreimal so hoch als im Bundesdurchschnitt. Am Samstag hatte das RKI für Saalfeld-Rudolstadt 62 neue Coronafälle gemeldet. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden am Wochenende nicht bekannt. Bisher verstarben in dem Landkreis 137 Menschen an oder mit Corona.

23. Januar

19 Uhr: Schulen sollen erst bei niedriger Inzidenz wieder öffnen

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) will die Schulen im Freistaat erst bei einem niedrigen Inzidenzwert wieder komplett öffnen. "Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 200 können wir zusammen mit dem Gesundheitsministerium entscheiden, ob wir in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln", sagte der Minister. Dies müsse dann auch dauerhaft anhalten. Erst bei einer Inzidenz unter 50 könne der normalen Betrieb wieder aufgenommen werden. "Wir stellen uns darauf ein, dass das bis Ostern gehen kann", so Holter.

18 Uhr: 1000 Menschen demonstrieren gegen Corona-Auflagen

Rund 1000 Querdenker, Corona-Leugner und Kritiker der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben am Samstag in Erfurt demonstriert. Die Polizei musste mehrere Verstöße gegen die Auflagen ahnden.

17.30 Uhr: Weiterer Todesfall in Weimar

Von Freitag zu Samstag registrierte das Weimarer Gesundheitsamt 14 neue per Test bestätigte Infektionen mit SARS-CoV-2. Zudem gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona.

17 Uhr: Zehn weitere Todesfälle in Gotha

Weitere zehn Menschen sind binnen 24 Stunden im Landkreis Gotha an oder mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der Opfer beträgt nun 128. Die Inzidenz ist wieder leicht gestiegen.

15.49 Uhr: Keine Neuinfektion im Saale-Orla-Kreis gemeldet

Das Robert-Koch-Institut vermeldet für den Saale-Orla-Kreis am Samstag keinen einzigen Neuzugang bei den nachgewiesenen Coronainfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus. Allerdings wird einschränkend darauf hingewiesen, dass mit Nachmeldungen zu rechnen sei.

15.18 Uhr: Notbetreuung in Gotha wird verlängert - Kein Regelbetrieb bis Mitte Februar

Die Notbetreuung in den kommunalen Kindergärten in Gotha wird erneut verlängert. Vorerst bis 14. Februar bleiben die Einrichtungen für den regulären Betrieb geschlossen.

13.52 Uhr: Holter knüpft Öffnung der Schulen an niedrigen Inzidenzwert

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) will die Schulen im Freistaat erst bei einem niedrigen Inzidenzwert wieder komplett öffnen. "Das bedeutet: Bei einer Inzidenz unter 50 können wir den normalen Betrieb wieder aufnehmen", sagte Holter. (dpa)

13.46 Uhr: Unter neuen Todesfällen im Kyffhäuserkreis einige Pflegeheimbewohner

Erneut ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gestiegen. Drei weitere Todesfälle meldet das Landratsamt von Freitag auf Samstag. Es handele sich bei allen um ältere Personen, darunter auch Pflegeheimbewohner. Seit Anfang November sind bislang 57 Menschen an oder mit Corona gestorben.

13.40 Uhr: Einige Hochzeitslocations im Kyffhäuserkreis coronabedingt geschlossen

Große Hochzeitsfeiern sind im abgelaufenen Jahr kaum möglich gewesen. Wer sich in der Stadt An der Schmücke das Jawort geben möchte, muss sogar auf die beliebte Wasserburg verzichten. Denn die steht für Trauungen derzeit nicht zur Verfügung. "Auf der Wasserburg herrscht seit dem vergangenen Jahr eingeschränkter Betrieb. Das betrifft auch Eheschließungen", sagt der Hauptamtsleiter der Stadt, Karsten Lange. Heiratswilligen stehen der Sitzungssaal des Heldrunger Rathauses zur Verfügung, in dem maximal 15 Personen gestattet sind, oder das Standesamtsbüro in Gebäude der Stadtverwaltung im Ortsteil Bahnhof.

13.04 Uhr: Wartelisten für Termine bei Thüringer Impfportal geplant

Das Gesundheitsministerium plant Wartelisten für Menschen, die sich für eine Corona-Impfung anmelden wollen, berichtet MDR Thüringen. Grund ist, dass das Thüringer Impfportal bis mindestens 8. Februar nicht funktionieren wird. Dort sind seit längerem keine Impftermine verfügbar. Als Grund wird ein Lieferengpass des Herstellers Biontech/Pfizer angegeben.

13 Uhr: Kunden freuen sich über Außer-Haus-Service der Baumärkte im Saale-Orla-Kreis

Während Kunden froh sind, dass sie während der behördlich angeordneten Schließung der Baumärkte Waren nach Vorbestellung abholen können, bleibt für die Märkte der Umsatz überschaubar. Den Außer-Haus-Verkauf des Cool-Baumarktes in Neustadt würden täglich bis zu 30 Privatkunden nutzen. "Wir können mit dem Umsatz nicht einmal unsere Betriebskosten decken. Doch wir wollen für unsere Kunden da sein, falls daheim etwas kaputtgeht", sagt Inhaber Michael Kuhl.

12.42 Uhr: Kindertagesstätten vermutlich noch mehrere Wochen geschlossen

Neben den Schulen bleiben auch Kindertagesstätten vermutlich länger geschlossen als bislang geplant. Ein Sprecher des Bildungsministeriums sagte MDR Thüringen, das gegenwärtige Infektionsgeschehen sei zu hoch, um die Kindergärten Mitte Februar wieder zu öffnen. Neue Mutationen des Coronavirus würden es außerdem noch nicht erlauben, schon jetzt einen festen Termin für die Öffnung festzulegen. Für Schulen hatte Bildungsminister Helmut Holter schon am Freitag angekündigt, dass sie voraussichtlich nicht vor Ostern öffnen. Die Opposition kritisierte diesen Vorstoß scharf. Der Lehrerverband dagegen sprach von einer Perspektive, die Planungssicherheit gebe.

12.14 Uhr: Inzidenz-Wert in Gera leicht erhöht

Mit Stand Samstagfrüh gibt es in Gera 239 (+24) aktiv an Corona Infizierte. Die Zahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 2657 gestiegen. Insgesamt sind 2313 Menschen genesen. 105 Personen und somit zwei weitere Personen sind seit Freitag an oder mit Corona verstorben, teilt der Krisenstab Gera mit. Der Inzidenz-Wert liegt nun bei 138,5. Er hat sich zum Vortag (135,3) leicht erhöht.

12.13 Uhr: Sieben-Tage-Wert in Thüringen sinkt weiter

Trotz sinkender Infektionszahlen bleibt Thüringen bundesweit das Land mit dem höchsten Inzidenzwert. Im Freistaat lag am Samstag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen bei 209,5 - und sank damit erneut gegenüber dem Vortag. Das geht aus Zahlen der Thüringer Staatskanzlei vom Samstag hervor. Demnach kamen innerhalb eines Tages 675 neu erfasste Corona-Infektionen hinzu. Am Freitag hatte der Tageswert noch bei 877 Neuinfektionen gelegen. (dpa)

12.12 Uhr: Soldaten helfen im Kreis Gotha auch in Pflegeheimen

Seit Anfang dieses Jahres unterstützt die Bundeswehr verschiedene Einrichtungen im Landkreis Gotha beim Eindämmen der Corona-Pandemie. Darauf macht die Pressestelle des Landratsamtes aufmerksam. So würden fünf Soldaten das Gesundheitsamt beim Nachverfolgen von Kontakten positiv auf das Coronavirus Getesteter unterstützen. Außerdem entlasten Bundeswehr-Angehörige in verschiedenen Senioren- und Pflegeeinrichtungen das Personal, indem sie Hilfsarbeiten übernehmen - vier im Seniorenzentrum Azurit und fünf im August-Creutzburg-Heim in Gotha, drei im Awo-Seniorenpark "An den drei Teichen" in Ohrdruf sowie zwei im Awo-Pflegeheim "Am Körnberg" in Friedrichroda.

11.48 Uhr: Landtagsfraktionen fordern Änderungen an Corona-Verordnung

Die Fraktionen im Landtag fordern Änderungen an der geplanten neuen Corona-Verordnung. Dabei geht es insbesondere um Kontaktverbote für Familien, so MDR Thüringen. Sowohl die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen als auch CDU und FPD forderten im Sozialausschuss, die Kontaktverbote für Familien zu lockern. Dass eine Kernfamilie nur eine weitere haushaltsfremde Person zu Besuch haben darf, sei realitätsfremd kritisierten die Fraktionen. Das sei vor allem ein Problem, wenn Großeltern ihre Enkelkinder besuchen oder betreuen wollen. Linke, SPD und Grüne fordern, Kinder bis sechs Jahre von den Kontaktverboten auszunehmen. CDU und FDP wollen die Altersgrenze bei 14 Jahren festlegen. Gesundheitsministerin. Gesundheitsministerin Heike Werner kündigte an, die Änderungsvorschläge zu prüfen. Die neue Corona-Verordnung soll Dienstag in Kraft treten.

11.45 Uhr: Drei weitere Todesopfer im Eichsfeld

Drei weitere Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion meldet das Landratsamt in Heiligenstadt am Samstag. Verstorben sind zwei Frauen im 88. und 89. Lebensjahr sowie ein Mann im 56. Damit erhöht sich die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 109. Außerdem wurden in den vergangenen 24 Stunden 49 Neuinfektionen registriert. 43 Erkrankte sind in dem Zeitraum genesen. Aktuell sind im Landkreis Eichsfeld 788 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz beträgt 248. Stationär im Krankenhaus behandelt werden momentan 35 Infizierte. Bei neun Personen gibt es laut Kreisverwaltung einen schweren Verlauf.

11.44 Uhr: 22 Corona-Neuerkrankungen im Weimarer Land

22 Corona-Neuerkrankungen meldet das Gesundheitsamt mit Stand Samstag, 11 Uhr, fürs Weimarer Land. Damit gibt es aktuell 522 Aktivkranke, deren Zahl sich im Vergleich zur letzten Meldung um fünf verringert hat. 318 von diesen sind weiblich.

11.42 Uhr: Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises verteidigt Maskenaktion

Mit einem Schreiben wandte sich Landrat Harald Zanker (SPD) am Wochenende an die Bürgermeister des Unstrut-Hainich-Kreises. Der Anlass: die vom Landkreis angeschobene und seit Freitag vor Ort in den Kommunen umzusetzende Verteilung von OP-Masken. In diversen Foren in sozialen Medien war am Freitag die Diskussion entbrannt, die Masken seien nicht den Normen entsprechend. "Sie entsprechen vollumfänglich den ab Dienstag, 26. Januar, geltenden Bestimmungen und sind geprüft. Anderslautende Behauptungen könnten zum Beispiel neben einfacher Unkenntnis von Eigeninteressen motiviert sein", empört sich Zanker.

11.38 Uhr: Patientenzahl an Post-Covid-Ambulanz steigt

Immer mehr ehemalige Corona-Patienten wenden sich an Post-Covid-Ambulanz an der Uniklinik Jena. Vor allem junge Patienten suchen in der Ambulanz Hilfe, berichtet MDR Thüringen. Nach Angaben von Arzt Philipp Reuker leiden sie nach überstandener Infektion unter Abgeschlagenheit, Depressionen, Atembeschwerden oder Muskelschmerzen. Aus Sicht von Medizinern liegt es daran, dass Patienten mit milden Verläufen keine Begleittherapien bekommen. Mit Anti-Thrombose-Medikamenten ließen sich körperliche Beschwerden gut behandeln, Depressionen könnten dagegen Monate andauern.

11.05 Uhr: Familie geht in Blankenhain ohne Mund-Nase-Schutz einkaufen und beleidigt Personal

Weil sich eine Familie in Blankenhain nicht an die Corona-Regeln hielt und ohne adäquate Mund-Nasen-Bedeckung einkaufen wollte, wurde sie vom Personal aus dem Supermarkt gebeten. Dabei wurden Mitarbeiter des Marktes mehrfach beleidigt. Erst die eintreffenden Polizeibeamten brachten das Paar (42, 45) zur Räson. Anzeigen wurden dennoch aufgenommen.

11.03 Uhr: 20 Neuinfektionen in Jena

Dem Jenaer Fachdienst Gesundheit wurden am Freitag bis 24 Uhr 20 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit gibt es aktuell 462 aktive Corona-Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 157. 25 Menschen sind nach Angaben des Rathauses genesen.

10.49 Uhr: 70 Neuinfektionen in Erfurt

Das Erfurter Gesundheitsamt hat am Samstagmorgen 70 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen 24 Stunden bestätigt. Neue Todesfälle waren nicht zu beklagen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 152,3. Am Vortag lag sie bei 157 Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohner. 60 Erfurter gelten neu als Genesen. Die Zahl der aktiven, bekannten Infektionen liegt nach Angaben der Stadtverwaltung aktuell bei 827. Seit Pandemiebeginn wurden in Erfurt 4134 Personen positiv getestet. 3129 sind genesen. 115 Menschen sind an oder mit Corona gestorben.

10.45 Uhr: Holter will Schüler mit Unterstützungsbedarf in die Schulen holen

Kinder und Jugendliche mit besonderem Förder- oder Unterstützungsbedarf sollen bereits früher als andere wieder an den Schulen unterrichtet werden. "Wir haben gar keine andere Chance, als diese Schülerinnen und Schüler, die nicht richtig mitkommen beziehungsweise abgehängt sind, in die Schulen zu holen", sagte Bildungsminister Helmut Holter (Linke) am Samstag in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Lehrer berichteten ihm, dass sie belastet und teils auch überlastet seien. Aber er wisse von den Schulen, dass sie dies gut organisierten. "Die Schulen machen das teils bereits eigenständig", sagte Holter. (dpa)

10.25 Uhr: Kritik an Vorstoß zu längeren Schulschließungen

Der Vorstoß von Bildungsminister Helmut Holter zu längeren Schulschließungen stößt auf Kritik. Der CDU-Bildungsexperte Christian Tischner sagte MDR Thüringen, momentan zeigten die Anti-Corona-Auflagen Wirkung. Er könne daher nicht verstehen, warum der Minister einen Schulbetrieb bis Anfang April ausschließe und damit die Eltern und alle Betroffenen entmutige. Denny Jankowski, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion erklärte, es sei befremdlich, wenn man aus der Presse völlig andere Dinge erfahre als das, was am Freitag im Bildungsausschuss beraten wurde. Der Bildungspolitiker der Linken Torsten Wolf widersprach: Holter habe sehr wohl im Bildungsausschuss über die bis voraussichtlich Ostern geschlossenen Kitas und Schulen informiert.

10.13 Uhr: Großfamilien im Lockdown: Mit den Nerven am Ende

Haben Politiker, ganz besonders die kinderlosen, eigentlich eine Vorstellung davon, wie sehr der wochenlange und immer wieder verlängerte Lockdown vielen Familien mit Kindern zusetzt? Wie schwierig unter diesen Bedingungen der Alltag ist? Friederike aus Suhl hat da so ihre Zweifel.

10.06 Uhr: Neuhaus am Rennweg fordert Strategie für Lockdown-Ausstieg

Die Stadt Neuhaus am Rennweg (Landkreis Sonneberg) und der Gewerbe- und Tourismusverein fordern vom Land eine Strategie für einen Ausstieg aus dem Corona-Lockdown. Händlern, Gastronomen, Dienstleistern, Hoteliers sowie Betreibern von Freizeiteinrichtungen müsse eine Strategie geboten werden, schnell ihre Geschäfte wieder öffnen zu können, heißt es in einem Schreiben an Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke), auf das sich MDR Thüringen bezieht.

10.06 Uhr: Auskunftei: 6,5 Prozent der Firmen zahlen Rechnungen nicht pünktlich

Die Unternehmen in Thüringen sind trotz der Corona-Krise offenbar immer noch zahlungswillig - und auch zahlungsfähig. Im Dezember kamen lediglich 6,5 Prozent der Betriebe im Freistaat ihren Zahlungsverpflichtungen zu spät oder gar nicht nach, wie aus jüngsten Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel hervorgeht. Der Zahlungsverzug habe dabei bei 19,6 Tagen gelegen. Im Vergleich: Bundesweit lag der Anteil der Spät- oder Nichtzahler bei 10,5 Prozent, durchschnittlich 35,5 Tage betrug die Überfälligkeit von Zahlungen. (dpa)

10.02 Uhr: Mohlsdorferin überlebt trotz Krebs Corona

Barbara Dix war eine der Ersten, die wegen Corona auf der Intensivstation im Greizer Krankenhaus lag. Ihre letzten Worte, bevor die 72-Jährige ins künstliche Koma versetzt wurde, richtete sie an ihre Tochter: "Ich will unbedingt weiterleben." Diese Einstellung und die Liebe zum Leben und zu ihren Angehörigen hatten mit Sicherheit dazu beigetragen, dass sie diese schwere Erkrankung überlebte. Und nicht nur diese. Denn ein Jahr zuvor erkrankte die Mohlsdorferin an Krebs.

9.46 Uhr: Kein Sitzenbleiben und Maskenpflicht im Unterricht - Ausschüsse beraten Corona-Maßnahmen

Im Landtag wurde am Freitag im Bildungsausschuss sowie anschließend im gemeinsam tagenden Bildungs- und Sozialausschuss kontrovers über weitere Corona-Maßnahmen diskutiert. Während das Aussetzen des Sitzenbleibens und die Prüfungserleichterungen beschlossene Sache sind, sollte die generelle Eindämmungsverordnung noch an einigen Stellen im Laufe des Wochenendes geändert werden. Sie solle am Dienstag in Kraft treten, teilte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) mit. Wir beantworten dazu wichtige Fragen.

9.44 Uhr: 31 Neuinfektionen in Wartburgregion

31 Corona-Neuinfektionen meldet das RKI für die Wartburgregion: fünf in der Stadt Eisenach, 26 im Wartburgkreis. In der Stadt Eisenach wurden in den vergangenen sieben Tagen 59 Neuinfektionen registriert, damit liegt der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen binnen Tagen auf 100.000 Einwohner) bei 139,6. Im Wartburgkreis kamen 232 Fälle hinzu, das ergibt einen Wert von 195,0. Im Eisenacher St. Georg-Klinikum sind 29 der planbaren 33 Intensivbetten belegt. Derzeit gibt es keinen Covid-Patienten im Krankenhaus, der auf der Intensivstation behandelt werden müsste. Auf den beiden Isolierstationen werden 34 Covid-Patienten betreut.

9.43 Uhr: Todeszahlen im Unstrut-Hainich-Kreis steigen

Weitere sechs Tote mit dem Coronavirus weist die am Samstagmorgen veröffentlichte Statistik des Unstrut-Hainich-Kreises auf. Damit sind seit Pandemiebeginn 145 Menschen mit dem Virus gestorben. 25 wurden in den vergangenen vier Tagen gemeldet. Derzeit werden weiterhin 64 Menschen aus dem Landkreis in einem Krankenhaus behandelt, laut der Statistik gibt es einen schweren Verlauf.

9.41 Uhr: Weiter hohe Inzidenz im Kreis Saalfeld-Rudolstadt

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachen Corona bleibt in Saalfeld-Rudolstadt auf hohem Niveau stabil und ist mit Stand vom Sonnabend die zweithöchste in Deutschland. 62 neue Covid-19-Fälle, die das Robert-Koch-Institut (RKI) zum Beginn des Wochenendes meldete, ergeben 362 Neuinfektionen innerhalb einer Woche. Daraus errechnet sich eine Inzidenz von 350,8 pro 100.000 Einwohner. Mehr hat aktuelle nur der Burgenlandkreis mit 441,2.

9.33 Uhr: Verstoß gegen die Eindämmungsverordnung in Meiningen

Freitagabend gegen 21.45 Uhr hatten sich mehrere Jugendliche an einer Meininger Tankstelle im Bereich der Waschboxen getroffen, um gemeinsam Alkohol zu trinken. Dabei hielten die sechs Personen den Mindestabstand nicht ein und trugen auch nicht die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung.

22. Januar

21.31 Uhr: Rettungsdienst Südharz: Noch niemand bei der Arbeit infiziert

Der Rettungsdienst im Südharz sieht sich der Corona-Pandemie gewachsen. Allerdings stößt das Personal zunehmend an Belastungsgrenzen. Welche Herausforderungen den Rettungskräften begegnen und wie sich die Pandemie in der Einsatzstatistik bemerkbar macht, lesen Sie hier im Interview mit Julian Gonschorrek, dem Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis, sowie mit Tobias Mielke, Geschäftsstellenleiter vom Nordhäuser Rettungsdienstzweckverband.

20.35 Uhr: Apolda wartet weiterhin auf Impfzentrum

Apolda hat immer noch keinen Vertrag um ein Impfzentrum abgeschlossen. Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand (parteilos) zufolge hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertrag noch nicht unterschrieben.

19.43 Uhr: Thüringens Bildungsminister: Schulen bis Ostern geschlossen

In Thüringen gibt es vermutlich länger als bisher geplant keinen Präsenzunterricht in den Schulen. "Ich gehe davon aus, dass wir zumindest noch bis Ostern in dieser Situation verharren, dass wir mindestens bis Ostern mit diesem System der geschlossenen Schulen arbeiten müssen", sagte Bildungsminister Helmut Holter (Linke) nach Angaben des MDR vom Freitag im Thüringen Journal. Häusliches Lernen und Distanzlernen werde anhalten. Gleichzeitig sagte Holter: "Es werden bestimmte Schülerinnen und Schüler in der Schule sein. Das sind insbesondere die Abschlussklassen und die, die besonderen Förderbedarf haben." Eltern, Kinder und Lehrer müssten sich darauf einstellen, länger durchhalten zu müssen, auch wenn das eine riesige Herausforderung und Belastung für alle sei. (dpa)

19.40 Uhr: Wie Schüler über das Homeschooling denken

Seit Wochen findet Unterricht im Kinderzimmer statt, Kontakt mit Lehrerinnen und Lehrern gibt es nur per Videokonferenz oder E-Mail.

19.03 Uhr: DRK übernimmt Schnelltest and Nordhäuser Schulen

Seit heute schult das Deutsche Rote Kreuz freiwillige Corona-Schnelltester. Auch die Bundeswehr hat Interesse an der Schulung angemeldet. Die erlernten Fähigkeiten können die Teilnehmenden bald an Nordhäuser Schulen anwenden.

18.38 Uhr: Jena verteilt Masken an Bedürftige

Da medizinische Masken zur Pflicht werden, hat die Stadt Jena entschieden, kostenlose Masken und finanziell schwache Menschen zu verteilen. Dafür richtet sie ein Kontingent ein. Zusammen mit dem DRK werden zwei Ausgabestellen eingerichtet.

18.01 Uhr: Impfversprechen trotz Engpässen

Obwohl die Impfzentren im Unstrut-Hainich-Kreis mit Engpässen zu kämpfen haben, sollen alle bislang vereinbarten Termine eingehalten werden. Das ist die Bilanz der Impfstellen im Kreis.

17.41 Uhr: Niedrigster Thüringer Corona-Inzidenzwert im Landkreis Nordhausen

Nur gering verändert hat sich der Corona-Inzidenzwert im Landkreis Nordhausen am Freitag im Vergleich zum Vortag: Angesichts von 92 Corona-Neuinfektionen binnen der vergangenen sieben Tage und 34 Neuinfektionen in den jüngsten 24 Stunden liegt der Inzidenzwert im Südharz jetzt bei 110,3. Das ist am Freitag der niedrigste Wert im gesamten Freistaat. Am Donnerstag hatte er 100,7 betragen. Damit hat sich das Infektionsgeschehen nach einer Spitze in den ersten beiden Januarwochen deutlich abgeschwächt. Für den 12. Januar war noch eine Inzidenz von 260 gemeldet worden. Seit Pandemiebeginn im März 2020 wurden insgesamt 1338 Menschen im Landkreis Nordhausen positiv auf das Corona-Virus getestet. 309 Fälle sind aktiv, 993 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der an oder mit dem Corona-Virus Verstorbenen im Landkreis Nordhausen liegt bei 36.

17.32 Uhr: "Krankentransport ist derzeit die Hölle"

Der Eisenacher Rettungsdienst ist am Limit. Transporte von Corona-Kranken erhöhen das Arbeitspensum enorm. Nach jeder Fahrt mit einem Patienten, zu dem es Corona-Verdacht gibt, müssen die Fahrzeuge desinfiziert werden. Das kostet ungeheuer Kraft.

17.18 Uhr: Regierungskoalition will nachbarschaftliche Kinderbetreuung erleichtern

Seit Wochen gelten in Thüringen strenge Kontaktbeschränkungen. Linke, SPD und Grüne wollen Erleichterungen für Familien mit kleinen Kindern erreichen. Auch die CDU hat einen entsprechenden Vorschlag. Die AfD dagegen will die Anti-Corona-Maßnahmen ganz außer Kraft setzen.

17 Uhr: Vier weitere Corona-Tote in Schmalkalden-Meiningen

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist in Thüringen weiterhin trauriger Spitzenreiter, was die Zahl der an oder mit dem Coronavirus Verstorbenen anbetrifft: Nach Angaben des Landratsamtes hatte sich deren Zahl bis zum Freitag auf 136 erhöht, nachdem erneut zwei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 71 und 82 Jahren der Lungenkrankheit erlegen waren. Binnen eines Tages wurden 60 Neuinfektionen registriert, die 7-Tage-Inzidenz sank indes leicht von 322,6 auf 293.

16.55 Uhr: Vier weitere Corona-Todesfälle im Kyffhäuserkreis

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion ist im Kyffhäuserkreis weiter gestiegen. Seit Anfang November sind bislang 54 Menschen an oder mit Corona gestorben. Am Freitag hatte das Gesundheitsamt des Landkreises den Tod von vier Menschen gemeldet. Es handele sich bei allen vier um ältere Personen, drei hatten im Pflegeheim gelebt, hieß es aus dem Landratsamt. Die Statistik für Freitag weist 43 Neu-Infektionen innerhalb eines Tages aus. 23 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der aktiven Coronafälle liegt aktuell bei 408. Zudem werden vom Gesundheitsamt 439 Kontaktpersonen betreut. 44 Covid-19-Erkrankte werden derzeit in Krankenhäusern behandelt.

15.10 Uhr: Verteilung kostenloser OP-Masken im Unstrut-Hainich-Kreis hat begonnen

An mehreren Plätzen in Mühlhausen ist am Freitag die Verteilung kostenloser OP-Masken gestartet. Steffen Erdmann-Czajor und Daniel Müller vom Bauhof der Stadt Mühlhausen verteilten am Freitagnachmittag am Mühlhäuser Bahnhofsvorplatz die ersten Masken, die der Unstrut-Hainich-Kreis zur Verfügung stellt. Etwa 100 Menschen warteten kurz vor Beginn der Ausgabe um 13 Uhr in einer langen Schlange, teilweise ohne Mund-Nase-Bedeckung, auf den Start der Aktion.

15.05 Uhr: Ausgangssperre tagsüber im Eichsfeld aufgehoben

Herausgegeben hat die Kreisverwaltung am Freitag zwei neue Allgemeinverfügungen zu infektionsschützenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Aus einer geht hervor, dass die Ausgangssperre tagsüber im Landkreis Eichsfeld aufgehoben wird. Weiterhin gilt sie jedoch ab 22 Uhr. Alle Neuerungen im Detail.

15.01 Uhr: Impfzentrum in Kahla gefordert

Der Bundestagsabgeordnete Albert Weiler (CDU) fordert die Kassenärztliche Vereinigung auf, ein Impfzentrum in Kahla zu errichten. Dass im 20 Kilometer entfernten Jena bereits ein Impfzentrum entsteht, lässt er als Gegenargument nicht gelten.

14.52 Uhr: Drei weitere Corona-Tote im Saale-Holzland-Kreis

Das Robert-Koch-Institut beziffert die Sieben-Tage-Inzidenz für den Saale-Holzland-Kreis am Freitag mit 252 Corona-Fällen auf 100.000 Einwohner. Das Gesundheitsamt des Landkreises teilt mit, dass ihm am Vortag 37 neue Corona-Fälle gemeldet worden sind. Drei weitere Personen starben in Zusammenhang mit einer Coronainfektion.

14.35 Uhr: Quarantäne statt Prozess in Bad Lobenstein

Corona schützt vor Strafe nicht - diese Erfahrung musste in dieser Woche ein Tankbetrüger machen. Er war seinem Termin zur Hauptverhandlung am Bad Lobensteiner Amtsgericht fern geblieben mit der kurzfristigen Mitteilung, dass er sich vorsorglich in eine Freiwilligkeitsquarantäne begeben habe. .

14.20 Uhr: Rettungsdienstchef: Krankentransport ist derzeit die Hölle

„Es ist eine große physische Belastung, unter Vollschutz zu arbeiten“, sagt René Vockenberg von der Eisenacher Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Bestehe leisester Verdacht auf Covid bei einer Person, die mit Rettungswagen in die Klinik oder mit Krankentransportwagen zur Behandlung begleitet werden muss, rücken Notärzte und Rettungssanitäter in Vollschutz an. Das ist nur eine von vielen Erschwernissen, denen sich Rettungskräfte derzeit gegenüber sehen.

14.15 Uhr: Inzidenzwert im Kreis Sömmerda bei 164,2

Das Gesundheitsamt Sömmerda hat am 21. und 22. Januar insgesamt 18 Corona-Neuinfektionen registriert. Seit dem Ausbruch der Pandemie ist im Landkreis Sömmerda damit mit Stand 22. Januar, 12 Uhr, bei insgesamt 1733 Personen das Sars-CoV-2-Virus durch ein positives Abstrich-Ergebnis nachgewiesen worden, informierte das Landratsamt. Aktuell gibt es im Landkreis 256 aktive Covid-19-Fälle.

14.10 Uhr: 58 Neuinfektionen in Gotha

Im Landkreis ist die Zahl der Corona-Infektion leicht rückläufig. Mit 58 Neuinfektionen am Freitag bleiben sie dennoch hoch. Wie das Landratsamt Gotha berichtet, gibt es nachweislich 661 Corona-Erkrankte im Kreis. 78 davon werden im Krankenhaus behandelt – zwei weniger als noch am Donnerstag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wächst mit einem weiteren Toten auf 118. 94 Männer und Frauen, die sich zuvor mit dem Virus angesteckt hatten, gelten seit Freitag als genesen. Der Sieben-Tage-Wert sinkt. In einer Woche sind pro 100.000 Einwohnern im Landkreis rund 201 Personen positiv getestet worden. Gotha ist auf Platz 36 der deutschen Regionen mit der höchsten Inzidenz.

14.09 Uhr: Urteilsverkündung verschoben - Angeklagter in Quarantäne

Ein mutmaßlicher Drogendealer sollte heute am Erfurter Landgericht sein Urteil erfahren. Der doch der Termin platzte kurzfristig - der Angeklagte musste wegen eines Corona-Falls in Quarantäne

13.47 Uhr: 133 gemeldete Corona-Tote in der Wartburgregion

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen ist in den vergangenen 24 Stunden in der Wartburgregion erneut deutlich angestiegen und liegt nun bei 133. Nach Angaben des Gesundheitsamtes liegt die Zahl dieser Todesfälle in der Stadt Eisenach gleichbleibend bei 27, aber im Wartburgkreis nun bei 106 (plus 8). Die in den vergangenen Tagen deutlich gestiegene Zahl der Todesfälle liege, so das Gesundheitsamt, auch an einigen erst jetzt eingehenden Nachmeldungen aus dem Dezember.

13.40 Uhr: Erneut viele Neuinfektionen in Weimarer Pflegeheim

Anhaltend hohe Corona-Neuinfektionen melden die Gesundheitsämter der Region. Mit 32 bestätigten Fällen in Weimar und 33 Fällen im Weimarer Land gab es erneut einen starken Zuwachs. In Weimar bildet das Pflegeheim Kursana-Domizil weiterhin einen Schwerpunkt, in dem die Ausbreitung des Virus noch nicht gestoppt wurde. Seit Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt erneut positive Tests von 15 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie drei Mitarbeitern bestätigt.

13.38 Uhr: Dittersdorfer will diesen Personen per Schild Hausverbot erteilen

Der Dittersdorfer Klaus Weiser hat sämtlichen Landratsmitarbeitern und dem Landrat des Saale-Orla-Kreises sowie allen Thüringer Ministerien- und Regierungsmitgliedern, als auch Bundesministerien- und Bundesregierungsmitgliedern auf seinem Grundstück Hausverbot erteilt. Und mit diesen Worten will er sie von seinem Grundstück fernhalten.

13.15 Uhr: Corona erschwert Situation für Pößnecker Rettungsschwimmer

Die Vereinsarbeit liegt in Zeiten der Corona-Pandemie größtenteils auf Eis. So auch bei der Wasserwacht Pößneck. Im Frühjahr, noch vor Beginn der Wachsaison, wird eigentlich für die Rettungsschwimmabzeichen ausgebildet und geprüft, um damit die Qualifikation für den Rettungswachdienst zu erwerben beziehungsweise aufrecht zu erhalten. Der Aus- und Weiterbildungsbetrieb muss jedoch derzeit ruhen und so können auch erst einmal keine Rettungsschwimmabzeichen mehr erworben oder verlängert werden. Ebenso müssen die Anfängerschwimmkurse für Kinder ausfallen.

13 Uhr: Erfurter CDU fordert Beschaffung von FFP2-Masken

Die Stadt Erfurt soll nach Ansicht von CDU-Fraktionschef Michael Hose FFP2-Masken für Schulen, Kitas und Verwaltungsmitarbeiter beschaffen. „Wo Kontakte zu eng sind und der Staat diese Kontakte verantwortet, wie bei der Notbetreuung oder beim Behördenbetrieb, muss der Staat die Leute auch besser schützen“, sagt er. Es dürfe nicht sein, dass Maskenstandards für Schulen, Kitas und Behörden lockerer seien als in Supermärkten oder im ÖPNV.

12.24 Uhr: Inzidenz im Altenburger Land sinkt weiter

Auch am Freitag hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Altenburger Land wieder ein Stück nach unten bewegt und liegt aktuell bei 337,8. Ein weiterer Senior verstarb allerdings. 53 Menschen haben sich neu infiziert. Die Zahl der positiv aktiven Fälle ist mit 1067 weiter zurückgegangen.

Das Gesundheitsamt meldet am Freitag 70 Corona-Infizierte, die im Klinikum Altenburger Land stationär betreut werden müssen. Sechs davon auf der Intensivstation. Nach Aussage des Klinikums hat sich die Zahl der Corona-Patienten aktuell auf einem relativ hohen Niveau eingepegelt.

11.57 Uhr: Holter: Niemand weiß, wann Schulen und Kitas wieder öffnen

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) wagt keine Prognose, wann Kinder und Jugendliche wieder in die Thüringer Schulen und Kindergärten gehen können. "Niemand kann sagen, wann Kindergärten und Schulen wieder öffnen", sagte Holter. Man sei im Dezember noch davon ausgegangen, dass die damaligen Corona-Maßnahmen zu einer "Erleichterung" führen würden. Dies sei aber nicht eingetreten. "Deswegen gehe ich davon aus, dass wir allen Beteiligten sagen, dass der Lockdown noch längere Zeit anhalten wird und dass Schulen und Kindergärten auch in der nächsten Zeit geschlossen bleiben", sagte Holter. (dpa)

11.50 Uhr: 39 Neuinfektionen im Eichsfeld

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Eichsfeld 39 Neuinfektionen. 34 Patienten werden stationär behandelt, davon neun mit einem schweren Verlauf. Binnen 24 Stunden sind 44 Menschen genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 253,0. 785 Menschen sind aktuell infiziert.

11.48 Uhr: 20 Helfer im Wartburgkreis im Einsatz

Im Gesundheitsamt des Wartburgkreises, das auch für die Stadt Eisenach zuständig ist, ist zu den regulären Mitarbeitern ein Pool von sechs bis 20 Helfern im Einsatz. Dazu gehören sechs Angehörige der Bundeswehr und elf geringfügig Beschäftigte. Bei Bedarf unterstützen Mitarbeiter aus anderen Abteilungen des Landratsamtes. Außerdem sind vier Vollzeit-Beschäftigte im Gesundheitsamt eingestellt worden, wenn auch befristet. Das geht aus einer Antwort des Landratsamts auf Anfrage unserer Zeitung hervor. Damit kann laut Auskunft der Behörde im Falle einer Covid-19-Erkrankung zurzeit tagesaktuell reagiert werden. Das betreffe auch Kontaktpersonen, für die zeitnah eine Quarantäne angeordnet werde. Bei über 100 Neuinfektionen am Tag wie in den vergangenen Wochen war diese Bearbeitungszeit nicht möglich gewesen. Aktuell hat sich die Situation etwas entspannt.

11.46 Uhr: 21 neue Corona-Fälle im Ilm-Kreis binnen 24 Stunden

Das Gesundheitsamt des Ilm-Kreises ermittelt zu 421 bestätigten, aktiven Corona-Infizierten und verzeichnet 21 neue Fälle binnen 24 Stunden. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden 16 bestätigte Fälle, einer davon beatmet auf Intensivstation, und acht Verdachtsfälle isoliert behandelt. Die Zahl der verstorbenen Personen mit einer Coronavirus-Infektion ist um eine Personen auf 94 gestiegen. Das Land gibt für den Ilm-Kreis eine 7-Tage-Inzidenz von 165,6 Fällen an.

11.25 Uhr: Urteil zu Corona-Regeln - Staatsanwaltschaft will neue Entscheidung

Nachdem das Amtsgericht Weimar die im Frühjahr verhängten Kontaktbeschränkungen für verfassungswidrig erklärt hat, geht die Staatsanwaltschaft Erfurt nun gegen diese Entscheidung vor. Die Staatsanwaltschaft habe beim Amtsgericht den Antrag auf Zulassung einer Rechtsbeschwerde eingereicht, sagte der Sprecher der Behörde, Hannes Grünseisen. Die Staatsanwaltschaft wolle erreichen, dass das Urteil des Amtsgerichts mit den ihm zugrunde liegenden Feststellungen aufgehoben werde. Die Sache solle zu einer neuen Verhandlung und Entscheidung an einen anderen Richter zurückverwiesen werden. (dpa)

11.24 Uhr: Maskenpflicht im Saale-Orla-Kreis ausgeweitet

Im Saale-Orla-Kreis gilt ab Samstag eine neue Allgemeinverfügung. Sie regelt vor allem die erweiterte Maskenpflicht, berichtet MDR Thüringen. Diese müssen auf gekennzeichneten Plätzen auch unter freiem Himmel getragen werden - so etwa auf dem Markt in Neustadt an der Orla und Triptis, am Busbahnhof Bad Lobenstein oder der Fußgängerzone in Pößneck.

Im Saale-Orla-Kreis wurde Stand Freitag ein Inzidenzwert von 259 gemeldet. Noch vorige Woche lag dieser über 400. 488 Menschen sind nach Angaben des Gesundheitsamtes aktiv an dem Coronavirus infiziert.

11.21 Uhr: Über 800 Neuinfektionen - Wochenwert aber wieder leicht gesunken

Trotz weiterer über 800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist die Zahl der Ansteckungen binnen einer Woche in Thüringen erneut leicht gesunken. Am Freitag meldete die Landesregierung rund 219 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, während der Wert am Tag zuvor noch bei gut 225 lag. Damit wies Thüringen aber weiterhin die höchste sogenannte Inzidenz aller Bundesländer auf. (dpa)

10.50 Uhr: Kunstfest Weimar soll vornehmlich Thüringer Künstler engagieren

Die anteilige Finanzierung für das Kunstfest Weimar 2021 soll nicht in Frage gestellt werden. Darauf haben sich die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen von CDU, Weimarwerk – FDP – Piraten und SPD verständigt. Peter Krause, Wolfgang Hölzer und Thomas Hartung sprachen für ihre Fraktionen allerdings die Erwartung aus, dass die Leitung des Kunstfestes im Programm 2021 vorwiegend regionalen Künstlern Auftrittsmöglichkeiten bietet. Das geht aus einer Mitteilung der drei Stadtratsfraktionen hervor.

10.45 Uhr: Arbeitgeber sollte beruflich genutzte Masken zahlen

Beschäftigte vieler Reinigungsfirmen müssen ihren Mund-Nasen-Schutz aus eigener Tasche bezahlen, kritisiert die IG BAU in Erfurt. Zudem müsse laut Rahmentarifvertrag der Erschwerniszuschlag gezahlt werden, fordert sie. „Es kann nicht sein, dass ausgerechnet die Menschen, bei denen das Einkommen kaum für Miete und Lebensunterhalt reicht, auf den Kosten der beruflich genutzten Masken sitzenbleiben. Besonders schwer ist es für Teilzeitkräfte und Minijobber. Das muss sich schnell ändern", sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Ralf Eckardt.

10.41 Uhr: Hälfte der Bewohner eines Jenaer Seniorenheims infiziert

Jena meldet 16 neue SARS-CoV-2 Infektionen. 32 Personen sind genesen. Prekär ist der Ausbruch im Seniorenheim "Rosenthal" Visitamed in Jena-Nord. Die Hälfte der Bewohnenden und große Teile des Personals sind mit einer Infektion betroffen. Es wird dringend Pflegepersonal gesucht. Freiwillige mit pflegerischen Kenntnissen werden gebeten, sich dort zu melden: info@visitamed.de

10.26 Uhr: Landesschülervertretung gegen Präsenzunterricht

Die Landesschülervertretung kritisiert den Präsenzunterricht bei Abschlussklassen. Der besondere Fokus auf die Abschlussklassen sei zwar zu begrüßen, heißt es in einer Mitteilung, auf die sich MDR Thüringen bezieht. Die Schülervertretung bezweifelt jedoch die Sinnhaftigkeit der Anwesenheit von Schülern. Die Lehrer hätten den Schülern Aufgaben zum selbstständigen Lösen gegeben. Diese hätten genauso gut zu Hause bearbeitet und über die Schulcloud abgegeben werden können. Rolf Busch vom Thüringer Lehrerverband kann die Kritik teilweise verstehen. Es sei eine Gradwanderung, sagte er. Videokonferenzen könnten keinen richtigen Unterricht ersetzen.

10.19 Uhr: Verkehrsminister Hoff will weiteren Rettungsschirm für öffentlichen Personennahverkehr

Thüringens Verkehrsminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) hat sich für einen zweiten Rettungsschirm für die Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs ausgesprochen, um deren coronabedingten Verluste aus dem Ticketverkauf auszugleichen. Dieser Schirm solle bundesweit etwa 3,5 Milliarden Euro schwer sein, erklärte Hoff am Donnerstag im Anschluss an Beratungen mit seinen Ressortkollegen aus Bund und Ländern. Die Länder hätten gemeinsam an den Bund appelliert, mindestens die Hälfte des dafür benötigten Geldes bereit zu stellen.

10.14 Uhr: Deutlich erhöhte Sterblichkeit in Thüringen zum Jahresende 2020

Im Jahr 2020 starben in Thüringen nach einer vorläufigen Auswertung der Ergebnisse der Sterbefallstatistik 30.123 Personen. Das waren 950 Menschen mehr als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019, was einer Steigerung um 3,3 Prozent entspricht. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Freitag mitteilt, geht die erhöhte Sterblichkeit vor allem auf eine Steigerung der Sterbefälle am Jahresende 2020 zurück. Bis auf Februar und März sind in allen Monaten des Jahres 2020 mehr Personen als im Vergleich zu den Vorjahren verstorben. Vor allem am Jahresende zeigte sich die erhöhte Sterblichkeit deutlich. Bei den über 80-Jährigen starben im Dezember 852 Personen und damit sogar knapp 60 Prozent mehr als im Schnitt der Vorjahre. Allein im Dezember 2020 lag die Zahl der Gestorbenen mit 3577 Fällen rund 40 Prozent über dem Durchschnitt der Vorjahre.

10.13 Uhr: Ausländische Bieter fehlen bei 30. Thüringer Wertholzsubmission

Wegen der Corona-Pandemie fehlten bei der 30. Thüringer Wertholzsubmission die ausländischen Bieter, die sonst aus Österreich, Frankreich oder Polen kommen. Dennoch wurden insgesamt 29 Bieter gezählt, darunter Furnier- und Sägewerke sowie Handwerker vom Fasshersteller über Tischler und Zimmerer bis zu Musikinstrumentenbauern.

9.56 Uhr: Landesweite Erstattung von Kita-und Hortgebühren in Arbeit

Die Landesregierung will Eltern von Kindergarten- und Hortkindern die Beiträge für die Zeit des Corona-Lockdowns zurückerstatten. Linke, SPD und Grüne erarbeiten dafür einen Gesetzentwurf, berichtet MDR Thüringen. Demnach sollen landesweit die Beiträge für Kita und Hortbetreuung an allen staatlichen und freien Schulen erstattet werden. Allerdings ist noch offen, ob Eltern auch die Gebühren für eine Notbetreuung zurückbekommen. Die Kreise Hildburghausen, Sonneberg, und die Stadt Weimar haben bereits angekündigt, die Hortgebühren für Januar den Eltern teilweise oder komplett zu erlassen.

9.51 Uhr: Inzidenz in Gera bei 135,3

In Gera gibt es aktuell 215 (-28) aktiv Infizierte. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie ist auf 2631 gestiegen. Damit wurden innerhalb von 24 Stunden fünf Neuinfektionen gemeldet. Insgesamt 2313 Menschen und damit 32 weitere gelten als genesen. 103 Menschen - und somit eine weitere Person seit Donnerstag - sind am oder mit dem Virus gestorben. Die Inzidenz in Gera liegt am Freitag bei 135,3 (Wert am Donnerstag: 142,8), teilt der Krisenstab der Stadt mit.

9.29 Uhr: Mindestens 1400 Corona-Infektionen bei Klinik-Personal

Mindestens 1400 Klinikmitarbeiter haben sich in Thüringen bisher mit Corona infiziert. Das teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage von MDR Thüringen mit. Allerdings liegt die tatsächliche Zahl wahrscheinlich noch deutlich höher, da nach Angaben des Ministeriums bei den meisten Infizierten keine Angaben zum Beruf vorliegen.

9.12 Uhr: Elf Todesfälle binnen 24 Stunden in Wartburgregion

Elf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen gab es im Vergleich zum Vortag. Diese Zahl liegt nun bei 125, davon 27 in der Stadt Eisenach, 98 im Wartburgkreis (plus 7). Nach den jüngsten Zahlen des RKI gab es in den 24 Stunden zuvor 53 Corona-Neuinfektionen in der Wartburgregion - 14 in der Stadt Eisenach, 39 im Wartburgkreis. In der Stadt Eisenach wurden in den vergangenen sieben Tagen 58 Neuinfektionen registriert, damit liegt der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen binnen Tagen auf 100.000 Einwohner) bei 137,3. Im Wartburgkreis kamen 216 Fälle hinzu, das ergibt einen Wert von 181,6.

8.54 Uhr: Thüringens Rechnungshof sieht pauschale Kommunalhilfe kritisch

Thüringens Rechnungshof hat die Landesregierung aufgefordert, bei den Finanzhilfen für die Kommunen in der Corona-Krise umzusteuern. Die pauschale Zahlung von Millionenbeträgen an Städte, Gemeinden und Kreise sei nicht zielführend, heißt es in dem am Donnerstag vom Rechnungshof in Rudolstadt veröffentlichten Jahresbericht zur Finanzprüfung der Kommunen. Nicht alle Kommunen seien gleich stark vom Einbruch der Gewerbesteuern durch die Einschränkungen in der Pandemie betroffen, argumentierte der Rechnungshof.

8.35 Uhr: Sieben weitere Todesfälle und 57 Corona-Neuinfektionen in Erfurt

Stand Freitag, 22. Januar, 8 Uhr, wurden in Erfurt insgesamt 4064 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Damit ist die Zahl innerhalb der letzten 24 Stunden um 57 gestiegen. Sieben weitere Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 wurden registriert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 157,0. Die Zahl der als genesen Geltenden ist um 57 auf 3132 gestiegen. 115 Personen sind verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 817 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

8.30 Uhr: Inzidenz im Unstrut-Hainich-Kreis stabil

Die Zahl der Covid-Infizierten im Unstrut-Hainich-Kreis sinkt dagegen - auch in den Pflegeheimen gibt es einen leichten Rückgang. Nach den am Donnerstag von der Kreisverwaltung vorgelegten Zahlen sind derzeit 142 Pflegeheim-Bewohner Corona-positiv (2 weniger als am Vortag), ebenso 41 Mitarbeiter der Einrichtungen (Vortag 51). Insgesamt sind derzeit 628 Menschen nachweislich mit Sars-Cov 2 infiziert, 3 weniger als am Donnerstag vermeldet. Tragischerweise steigt seit Tagen die Zahl der Menschen, die an den Folgen des Virus sterben.

8.28 Uhr: Jena nimmt bislang 4363 Euro Bußgeld ein

Seit Beginn der zweiten Pandemie-Welle wurden von den Mitarbeitern des Jenaer Ordnungsamt in Jena 9211 Fälle aufgenommen. Kontrolliert wurden auch EInzelhandesgeschäfte und Restaurants. Die meisten Verstöße entfielen auf Kontaktverbote im öffentlichen Raum.

8.08 Uhr: Innenminister Maier unterstützt Beobachtung der QAnon-Bewegung

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat sich für das Beobachten der sogenannten QAnon-Bewegung durch den Verfassungsschutz ausgesprochen. Wie Maier im MDR Thüringen Journal sagte, hat der Verfassungsschutz bereits ein Auge auf die amerikanische Verschwörungsbewegung. Die Verschwörungstheorie geht u.a. davon aus, dass die Corona-Pandemie eine Erfindung einer Welt-Elite ist, die eine Diktatur errichten will.

8.07 Uhr: Landtag berät Entwurf der neuen Corona-Verordnung der Landesregierung

Der Thüringer Landtag berät am Freitag einen neuen Entwurf für eine Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen in Thüringen. Das Papier soll in einer gemeinsamen Sitzung des Thüringer Gesundheitsausschusses mit dem Bildungsausschuss diskutiert werden. Es sieht bisher die Umsetzung der Ergebnisse aus dem Bund-Länder-Gespräch vom Dienstag vor. So soll es auch in Thüringen eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken in Bussen, Bahnen und in Geschäften geben. Darüber hinaus plant die Landesregierung eine Maskenpflicht im Unterricht. Die Verordnung soll am Dienstag in Kraft treten und zunächst bis 14. Februar gelten.

8.06 Uhr: Unstrut-Hainich-Kreis händigt heute kostenlose OP-Masken aus

Im Laufe des Donnerstags haben die Kreisverwaltung und die Kommunen geklärt, wo im Unstrut-Hainich-Kreis ab Freitag kostenfrei je zehn OP-Masken pro Einwohner ausgegeben werden.

7.51 Uhr: Hasse warnt vor schulischen Videoschalten von US-Anbietern

Nach Einschätzung von Thüringens Landesdatenschutzbeauftragten Lutz Hasse sollten Schulen vorerst keine Videokonferenz-Anbieter nutzen, die ihre Server in den USA stehen haben. "Bestimmte Systeme sind aus meiner Sicht kritisch zu sehen, wenn sie ihre Server in den USA stehen haben und dort Daten verarbeitet werden", sagte Hasse. (dpa)

7.50 Uhr: Neuwahlen in Thüringen verschoben - So arbeitet Minderheitsregierung vorerst weiter

Wie soll nun der neue Vertrag heißen? "Stabilitätsvereinbarung 2.0.", wie es die Linke-Fraktionsvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow sagt? Oder "Corona-Pakt", wie es CDU-Fraktionschef Mario Voigt will? Oder noch anders? "Mir ist das völlig wurscht", sagt ihr SPD-Amtskollege Matthias Hey. "Von mir aus können wir das Ding auch Mumpelfratz nennen." Hauptsache, es werde vernünftig zusammengearbeitet. Am Mittwochabend trafen sich die Beteiligten, um sich erst einmal gegenseitig ihre Forderungen mitzuteilen.

7.37 Uhr: Versprochene Finanzhilfen: Viele Thüringer Ferienhöfe fallen durchs Raster

In Thüringen fürchten viele Ferienhöfe um ihre Existenz. Laut der Landesarbeitsgemeinschaft "Ferien auf dem Lande in Thüringen", auf die sich MDR Thüringen bezieht, kann rund die Hälfte der etwa 400 Gastgeber die Finanzhilfen der Landesregierung in der Corona-Krise nicht in Anspruch nehmen.

7.26 Uhr: Mehr als 50 000 Corona-Tote in Deutschland seit Pandemiebeginn

In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bei 115,3. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern bleiben jedoch groß: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 218,4 und Brandenburg mit 194,4. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 80,9. (dpa)

7.07 Uhr: Ansturm auf Krankenkassen-Telefone wegen FFP2-Masken

Wegen der zugesagten Versorgung von älteren und vorerkrankten Menschen mit FFP2-Masken laufen bei den Krankenkassen in Thüringen und Sachsen derzeit die Telefone heiß. Es gebe eine sehr große Nachfrage von Versicherten, teilten die AOKplus und die IKK classic am Donnerstag auf Anfrage mit.

21. Januar

21.08 Uhr: Wie eine Selbsthilfegruppe für Suchtkranke durch die Pandemie kommt

Der Lockdown bereitet vielen suchtkranken Menschen Probleme. Einsamkeit und Depressionen sind eine große Gefahr für viele, vor allem aber für Menschen mit Suchterfahrungen. Eine Greizer Selbsthilfegruppe versucht, auch im Lockdown füreinander da zu sein.

20.11 Uhr: Impfstelle Nummer 1 in Gera zieht Bilanz

Seit sieben Tagen ist die erste Geraer Impfstelle in Betrieb. Die erste Woche lief gut, resümieren die Mitarbeitenden. Nur bei der Terminvergabe gibt es noch Probleme.

18.48 Uhr: Impfungen im Eisenacher Klinikum gehen voran

Zwei Impfteams verteilen 740 Impfdosen an die Mitarbeitenden. Für etwa die Hälfte ist es bereits die zweite Dosis. Die Impfbereitschaft ist groß.

17.53 Uhr: Weitere Corona-Tote in der Wartburgregion

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen ist in den vergangenen 24 Stunden erneut deutlich angestiegen und liegt nun bei 118. Nach Angaben des Gesundheitsamtes liegt die Zahl dieser Todesfälle in der Stadt Eisenach gleichbleibend bei 27, aber im Wartburgkreis nun bei 81. Die Zahl der aktiven Corona-Infektionen im Wartburgkreis wächst bei 503, in der Stadt Eisenach sind es 121.Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 4025 mit dem Corona-Virus infiziert, davon gelten mittlerweile 3283 nach überstandener Infektion als genesen. Derzeit werden 34 Covid-19-Patienten auf den Isolierstationen des St. George-Klinikum Eisenach betreut, einer Behandlung auf der Intensivstation bedarf derzeit kein Covid-Patient. Insgesamt sind von den 33 planbaren Intensivbetten im Klinikum 29 belegt.

17.47 Uhr: Stadt Weimar verteilt FFP2-Masken an Bedürftige

Medizinische Masken, also OP- oder FFP2-Masken, werden Pflicht im öffentlichen Raum. Die Stadtverwaltung Weimar stellt daher ab sofort kostenlose FFP2-Schutzmasken zur Verfügung. Wer ein Recht darauf hat, lesen Sie hier.

17.31 Uhr: Gothaer Klinikum verimpft zweite Dosis

Mehr als 280 Mitarbeiter des Helios-Klinikums sind bereits geimpft. Sie haben nicht nur die erste, sondern auch die zweite Dosis des Impfstoffes erzahlten, die den Schutz vor dem Coronavirus deutlich erhöht. Die Impfbereitschaft im Klinikum ist hoch.

16.35 Uhr: Nun doch Impfstelle in Greiz

In der Kreisstadt soll nun doch eine eigene Impfstelle aufgebaut werden. Darüber informierte die Kassenärztliche Vereinigung. Zuletzt hatte es Kritik daran gegeben, im Landkreis nur eine einzige Impfstelle eröffnen zu wollen.

15 Uhr: Awo-Pflegeheime in Ilmenau erhalten keinen Impftermin

Obwohl bereits am 4. Januar die Unterlagen für einen Impftermin in den Heimen an die Kassenärztliche Vereinigung (KV) geschickt worden sind, hat die Heimleitung seitdem nicht einmal eine Eingangsbestätigung bekommen. “Das Schweigen der KV ist durchaus ärgerlich”, sagte Heimleiter Tobias Strecker auf Nachfrage unserer Zeitung. Zumal es immer wieder Nachfragen von Angehörigen gebe und für fast alle Heimbewohner das Einverständnis zum Impfen vorlag.

14.40 Uhr: Inzidenz knapp unter 200 im Ilm-Kreis

Das Gesundheitsamt des Ilm-Kreises ermittelt zu 435 bestätigten, aktiven Fällen. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden 17 bestätigte Fälle und 18 Verdachtsfälle, zwei davon auf der Intensivstation und vier auf der Kinderstation, isoliert behandelt. Die Zahl der verstorbenen Personen mit einer Coronavirus-Infektion ist um fünf Personen auf 93 gestiegen. Das Land gibt für den Ilm-Kreis eine 7-Tage-Inzidenz von 190,1 Fällen an.

14.37 Uhr: 280 aktive Fälle im Kreis Sömmerda

Das Gesundheitsamt Sömmerda hat 28 Neuinfektionen registriert, damit gibt es aktuell 280 aktive Fälle im Kreis. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist allerdings gesunken.

14.32 Uhr: 81 Neuinfektionen im Kreis Gotha

Laut Robert-Koch-Institut ist die Gesamtzahl der bislang positiv getesteten Personen auf 3384 (+ 81) gegenüber dem Vortag angestiegen. Davon sind 698 Personen (+ 8) an Corona erkrankt. 80 Personen (- 15) werden stationär behandelt, 15 liegen auf Intensivstationen. Inzwischen genesen sind 2569 Personen (+ 69), bislang sind 117 (+ 4) an und mit Corona verstorben. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 241,6.

14 Uhr: Keine Hortgebühr im Ilm-Kreis ab Februar

Im Ilm-Kreis werden vorerst ab Februar keine Hortgebühren eingezogen. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag laut MDR Thüringen mit. Das betreffe zunächst die Hortgebühren für die Monate Januar und Februar, die per Lastschrift eingezogen werden, hieß es. Selbstzahler müssen nicht mehr überweisen. Sollte pandemiebedingt auch weiterhin keine Hortbetreuung an den Grundschulen des Landkreises möglich sein, würden die Hortgebühren ab März für den jeweils aktuellen Monat weiter ausgesetzt, kündigte Landrätin Petra Enders (parteilos) an.

13.48 Uhr: Kein Sitzenbleiben bis Mitte 2022 geplant - CDU empört

Die CDU-Landtagsfraktion hat Pläne des Thüringer Bildungsministeriums scharf kritisiert, wegen der Corona-Pandemie deutlich mehr Schüler automatisch in die nächste Klassenstufe zu versetzen. "Damit können wir das Home Schooling auch ganz sein lassen. Denn diejenigen, die sich anstrengen, machen es für die Katz', und die anderen brauchen sich auch weiterhin nicht anstrengen", sagte der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Christian Tischner, am Donnerstag in Erfurt. Durch dieses Vorgehen produziere man "Bildungsverlierer". (dpa)

13.32 Uhr: Unstimmigkeiten bei den Fallzahlen im Landkreis Greiz

Ein Leser aus Weida meint, Unstimmigkeiten bei den Corona-Fallzahlen im Landkreis Greiz entdeckt zu haben. So würden Mohlsdorf-Teichwolframsdorf an einem Tag zehn Fälle weniger ausgewiesen als am Tag zuvor. Er hat den Verdacht, dass bewusst versucht wird, nach außen eine geringere Inzidenz auszuweisen, als sie tatsächlich vorliegt. Wir haben beim Landratsamt Greiz nachgefragt.

13.12 Uhr: 27 Infektionen Pflegeheim im Saale-Orla-Kreis treiben Inzidenz wieder nach oben

Nach einigen Tagen mit rückläufigen Corona-Fallzahlen registriert das Robert-Koch-Institut für Donnerstag wieder eine deutlichere Zunahme an Neuinfektionen für den Saale-Orla-Kreis. 58 neue Fälle an einem Tag lassen die Sieben-Tage-Inzidenz wieder auf 261,5 und damit exakt den Wert von Dienstag steigen. Knapp die Hälfte der Fälle lässt sich einem Corona-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein in Ebersdorf zuordnen.

13 Uhr: Zunahme privater Verschuldung infolge der Corona-Pandemie

Die Privatinsolvenzen nehmen zu, über sieben Millionen Bürgerinnen und Bürger sind überschuldet. Die Politik muss verhindern, dass massenhaft Menschen sozial abrutschen“, sagt Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke (Linke) aus Nordthüringen. Verbraucher sind, so Steinke weiter, nicht nur von steigenden Kontogebühren beziehungsweise Entgelten für Bankdienstleistungen stark betroffen. „Hinzu kommt die Dispo-Abzocke“, so die Bundestagsabgeordnete. Banken bekommen bei der Europäischen Zentralbank Geld für null Prozent Zinsen, aber verlangen bis zu 14 Prozent Dispozinsen.

12.49 Uhr: Datenschutz erschwert Homeoffice in Erfurter Stadtverwaltung

Die Anordnung des Bundes zu mehr häuslicher Büroarbeit ("Home Office") stellt die Erfurter Stadtverwaltung vor "große Schwierigkeiten". Das sagt Oberbürgermeister Andreas Bausewein, der sich auf Anforderungen des Datenschutzes bezieht. "Der Datenschutz muss bei uns in besonderem Maße eingehalten werden", betont er. "Bestimmte Akten dürfen die Büros nicht verlassen."

12.47 Uhr: Ministerium: Vorerst kein Impfvorrang für Lehrer

Thüringen will nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums bei der Corona-Schutzimpfung strikt an der vorgesehenen Reihenfolge für einzelne Berufsgruppen festhalten. Es gelte die Bundesimpfverordnung als rechtliche Vorgabe, sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag. "Darum kommen wir nicht herum." Eine Änderung an der Reihenfolge sei von Ministeriumsseite derzeit nicht vorgesehen. Von der Grünen-Landtagsfraktion war der Vorschlag gekommen, u.a. Lehrkräfte und freiberufliche Hebammen früher als bisher geplant zu impfen. (dpa)

12.30 Uhr: Ältere wirksamer gegen Grippe impfen

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die aktualisierte Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur Impfung gegen die saisonale Grippe in der Schutzimpfungs-Richtlinie umgesetzt. Alle Personen ab dem Alter von 65 Jahren sollen in der Grippesaison 2021/22 mit einem Hochdosis-Impfstoff geimpft werden. Falls es zukünftig entsprechend eines Antrages des Herstellers auch einen zugelassenen Impfstoff für die Anwendung bei 60- bis 64-Jährigen gibt, gilt dieser Anspruch bereits ab dem Alter von 60 Jahren.

12.05 Uhr: Inzidenzwert steigt in Weimar wieder

Nur drei Tage lang schien sich die Corona-Infektionslage in Weimar zu entspannen. Jetzt musste das städtische Gesundheitsamt erneut einen erheblichen Anstieg der Neuinfektionen registrieren: Von Mittwoch- bis Donnerstagvormittag wurden 34 Menschen positiv auf das Virus getestet. Ein weiterer Weimarer, der mit dem Covid-19-Erreger infiziert war, ist zudem verstorben. Allein 19 der Neuinfektionen wurden aus dem Kursana-Domizil an der Leibnizallee gemeldet. Da 27 weitere vormals Erkrankte inzwischen als genesen gelten, stieg die Zahl der derzeit nachweislich Infizierten lediglich um sechs auf nun 263. 15 von ihnen und damit drei weniger als am Vortag befinden sich in stationärer Behandlung. Der Wert der 7-Tage-Inzidenz erhöhte sich von 203,90 auf 217,70.

12 Uhr: Inzidenzwert im Kreis Nordhausen liegt bei 100,7

So gut war die Situation im Kreis Nordhausen zuletzt vor fünf Wochen: Angesichts von 84 Corona-Neuinfektionen binnen der vergangenen sieben Tage liegt der Inzidenzwert im Südharz nur noch bei 100,7. Damit hat sich das Infektionsgeschehen nach einer Spitze in den ersten beiden Januarwochen deutlich abgeschwächt. Für den 12. Januar war noch eine Inzidenz von 260 gemeldet worden. Das Robert-Koch-Institut hatte in seiner Statistik einen Inzidenzwert für den Südharz unter 100 zuletzt am 16. Dezember (95,9) ausgewiesen.

11.50 Uhr: IG Bau fordert Schutzmasken für Reinigungspersonal

Die IG BAU kritisiert fehlende Schutzmasken für Reinigungspersonal in Thüringen. Nach Einschätzung der Gewerkschaft stehen einem Großteil der Betroffenen nicht genügend kostenlose Atemschutzmasken zur Verfügung - auch nicht, wenn sie in Krankenhäusern arbeiten, berichtet MDR Thüringen. Immer wieder komme es vor, dass Reinigungsfirmen beim Arbeitsschutz sparen und Beschäftigte den dringend benötigten Mund-Nasen-Schutz aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, so die Gewerkschaft.

11.48 Uhr: Fahrkostenerstattung zur Corona-Impfung möglich

Fahrkosten zu Corona-Impfzentren werden von der IKK classic in Thüringen für bestimmte Personengruppen übernommen bzw. erstattet. Damit setzt die Krankenkasse eine Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes um. "Haben Versicherte einen gesetzlich begründeten Anspruch auf Übernahme der Fahrtkosten zu medizinischen Behandlungen, gilt dieser auch für die Fahrt zum Impfzentrum. Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus ist hier mit einer ambulanten ärztlichen Behandlung gleichzusetzen", sagt Landessprecherin Franziska Becher.

11.42 Uhr: Jenaer Labor wird weitere Abstrichstelle für Corona-Tests

Neben den Hausärzten bietet nun auch das Labor der Synlab die Möglichkeit an, sich in Jena auf Corona testen zu lassen. Diese werden nach Angaben der Stadtverwaltung auch bei leichten Symptomen erstellt. Die Kosten dafür tragen die Krankenkassen. "Auch bei leichten Erkältungssymptomen sollten sich die Menschen schon testen lassen, denn nur so können mögliche Infektionen früh ermittelt werden und sich die Menschen in Quarantäne begeben und sich absondern", sagt die Leiterin des Fachdienstes Gesundheit der Stadt Jena, Enikö Ban.

11.32 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenzwert im Altenburger Land gesunken

Hinter Hildburghausen und Saalfeld-Rudolstadt rangiert das Altenburger Land nach wie vor auf Platz drei der am meisten von der Corona-Pandemie betroffenen Landkreise. Daran ändert auch der aktuell rückläufige Wert der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner nichts. Dieser verringerte sich von Mittwoch zu Donnerstag um 67 auf jetzt 360,21.

Statistik Altenburger Land:

  • Positiv aktiv: 1107
  • Infizierte insgesamt: 4058
  • Stationär: 74, davon 6 ITS
  • Genesen: 2861
  • Verstorben: 90

11.36 Uhr: 61 Neuinfektionen im Eichsfeld

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Eichsfeld 61 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Infizierten auf 3146 Patienten. 33 Menschen werden stationär behandelt, davon neun mit einem schweren Verlauf. 106 Patienten sind bislang verstorben, 2250 genesen, davon 55 in den vergangenen 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich auf 259,0. Aktuell sind 790 Menschen infiziert.

11.03 Uhr: Wieder fast 1000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages

Die Zahl der neu gemeldeten Corona-Infektionen innerhalb eines Tages hat am Donnerstag in Thüringen fast wieder die Marke von 1000 erreicht. Wie die Landesregierung mitteilte, wurden von Mittwoch auf Donnerstag 931 Fälle neu gemeldet. Allerdings ging die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern angibt, auf 225 zurück. Am Mittwoch hatte der Wert noch bei rund 237 gelegen. (dpa)

10.50 Uhr: Schulfreies Jahr zur Debatte gestellt

Viele Eltern können das Wort Homeschooling nicht mehr hören. Sie sind überfordert mit dem, was sie mit ihren Kindern in Zeiten der Corona-Pandemie zu Hause üben sollen. Inge Klaan, die frühere Nordhäuser Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, hat dazu eine klare Meinung: „Was man hier den Eltern antut, kann niemand wieder gutmachen. Für mich gibt es nur eine Lösung: Schenkt den Kindern ein schulfreies Jahr, alle üben mit den neuen Medien, frischen das auf, was geht, und die Kinder starten das gleiche Schuljahr nochmal“, fordert sie.

10.45 Uhr: Faust-Maske ist Verkaufsrenner in Weimar

Ins Schwarze getroffen hat Weimars Marketing-Gesellschaft mit ihrer Alltagsmaske samt Goethe-Zitat. Sie waren deshalb aber schneller ausverkauft, als alle Vorgänger-Motive und als die Weimar GmbH erwartet hatte. Die Masken wurden deshalb neu geordert und sollen in der kommenden Woche wieder verfügbar sein.

10.43 Uhr: Heimbewohner im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt werden geimpft

Im Pflegeheim der Klinik an der Weißenburg hieß es „Ärmel hoch!“: Insgesamt 33 Bewohnerinnen und Bewohner erhielten die erste Dosis des Corona-Impfstoffes. „Unsere Senioren sind nahezu alle über 70 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt bei 80 Jahren. Wir sind verantwortlich dafür, Ihnen den bestmöglichen Schutz zu bieten. Die Impfung ist ein weiterer Schritt, aber noch keine Entwarnung“, betont die Pflegedienstleiterin. „Bei der Einhaltung aller bisherigen Schutzmaßnahmen dürfen wir deshalb nicht nachlässig werden.“

10.30 Uhr: Bad Lobensteiner Vereinsleben wird ins Internet verlegt

Nach mehr als 70 erfolgreichen Karnevalssaisons wird es im Februar keine fünf tollen Tage in Bad Lobenstein geben, wie Karsten Anders, Präsident des Bad Lobensteiner Karnevalsclubs „Blau-Gold“ (KCL), mitteilt. „Große Veranstaltungen sind dieses Mal aufgrund der Auflagen nicht geplant.“ Nun setzen er und einige Mitstreiter alles daran, dass das Vereinsleben trotz fehlender Veranstaltungen nicht zum Erliegen kommt. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen ist das aber nur online möglich.

10.27 Uhr: EVAG hält am Sonderfahrplan fest

Die Erfurter Verkehrsbetriebe halten am Sonderfahrplan fest. Er werde bis zum 14. Februar verlängert, teilte eine Sprecherin der EVAG MDR Thüringen am Mittwoch mit. Nach den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz sei mit noch weniger Fahrgästen zu rechnen, da mehr Menschen im Home Office arbeiten sollen. Der Sonderfahrplan gilt seit Dezember. Die Stadtbahn-Linien fahren seitdem im 15-Minuten-Takt statt alle zehn Minuten. Myriam Berg, Vorstand der EVAG, appellierte an die Fahrgäste den nächsten Bus oder die nächste Bahn zu nehmen, falls die Fahrzeuge zu voll erscheinen würden.

10.24 Uhr: Die Einsamkeit der Alleinstehenden - Keine Singlewanderungen in Greiz

Wer seit zehn Jahren allein lebt, dem macht das Single-Dasein in der Zeit der Kontaktbeschränkungen nichts aus. Könnte man meinen. Doch viele bedauern, dass die Single-Wanderungen, die Jens Löschel hier in der Gegen um Greiz anbietet, derzeit nicht stattfinden können.

10.21 Uhr: Deutlicher Besucherrückgang im Wellnessbad

Das H2Oberhof Wellnessbad hat im Corona-Jahr einen deutlichen Besucherrückgang verzeichnet. Wie Geschäftsführer Rainer Mahn auf MDR Thüringen-Anfrage mitteilte, kamen im Vergleich zum Vorjahr rund 36.000 Gäste weniger. Wegen der Corona-Pandemie musste das Bad von Mitte März bis Mitte Juni und von Anfang November bis zum Jahresende geschlossen bleiben. Während der Sommermonate konnte laut Mahn sogar ein leicht positiver Trend verzeichnet werden. Aufgrund der Reisebeschränkungen hätten mehr Gäste den Weg in die Region gefunden und auch das Freizeitbad genutzt. Trotzdem müsse das H2Oberhof bis Jahresende Umsatzeinbußen von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verkraften.

10.15 Uhr: Zusätzlich vier große Impfzentren in Thüringen geplant - Diese Standorte sind im Gespräch

Zusätzlich zu den rund 30 kleineren Impfstationen sollen demnächst vier große Impfzentren in Thüringen eröffnet werden. Das kündigte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Mittwoch im Landtag an. Nach Informationen unserer Zeitung sind bereits diese Standorte in Betracht.

10.10 Uhr: 66 neue Corona-Todesfälle gemeldet

In Thüringen sind binnen eines Tages 66 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das berichtet MDR Thüringen unter Berufung auf Informationen der Landkreise und kreisfreien Städte. Als aktiv infiziert gelten derzeit rund 11.291 Thüringerinnen und Thüringer. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken und liegt jetzt bei 270. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Hildburghausen, am niedrigsten in Gera.

10.08 Uhr: 40 Neuinfektionen binnen 24 Stunden - Inzidenz in Gera bei 142,8

Mit Stand Donnerstag gibt es in Gera 243 (-5) aktiv Infizierte. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt bei 2626. Innerhalb von 24 Stunden wurden damit 40 Neuinfektionen gemeldet. Insgesamt 2281 Menschen und damit 44 weitere gelten als genesen. 102 Menschen - und damit eine weitere Person seit Mittwoch - sind am oder mit dem Virus gestorben. Die Inzidenz in Gera liegt am Donnerstag bei 142,8 (Wert am Mittwoch: 141,7), teilt der Krisenstab der Stadt mit.

10.05 Uhr: Trend nährt Hoffnung auf Besserung der Corona-Lage im Saale-Orla-Kreis

Für ein wirkliches Aufatmen ist es noch viel zu früh, doch zumindest der Trend macht ein wenig Hoffnung auf Besserung. Nachdem der Saale-Orla-Kreis über mehrere Wochen mit Inzidenz-Werten um und über 400 zu den am stärksten betroffenen Corona-Hotspots Deutschlands gehörte, geht die Zahl der Neuinfektionen nun schon seit sieben Tagen zurück.

9.30 Uhr: Mehr Corona-Neuinfektionen und mehr Tote im Altenburger Land

Das Altenburger Land kommt nicht zur Ruhe. Erneut sind sechs weitere Senioren, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, innerhalb eines Tages gestorben. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie erhöht sich damit auf 87. .

9.16 Uhr: Elf Athleten und Betreuer weiter in Oberhof in Quarantäne

Elf Athleten und Betreuer müssen nach den Weltcups in Oberhof weiter in Quarantäne bleiben. Wie ein Sprecher des Meininger Landratsamtes auf Anfrage von MDR Thüringen mitteilte, befinden sich derzeit noch insgesamt zehn Personen aus verschiedenen Nationalteams des Biathlon-Weltcups sowie eine Person des Rodel-Weltcups in Corona-Quarantäne. Sie sind in verschiedenen Ferienwohnungen und Hotels in Oberhof untergebracht. Die letzte Quarantäne endet demnach erst nächste Woche Donnerstag. Das Landratsamt meldete bis Mittwochnachmittag insgesamt drei aktive Corona-Ffälle unter den Oberhofer Einwohnern.

9.11 Uhr: Viele neue Fälle in Jenaer Familien

Jena meldet 50 neue SARS-CoV-2-Infektionen. 31 Personen sind genesen. Ein Todesfall im Zusammenhang mit Covid19 muss neu vermeldet werden. Acht Personen mussten sich innerhalb der letzten 24 Stunden in stationäre Behandlung begeben.

Es treten viele Fälle innerhalb von Familien auf. In der Stoy-Schule musste Teilquarantäne für einzelne Klassen verhängt werden.

Die Jenaer Statistik:

  • Anzahl aktiver Fälle: 483
  • davon in den vergangenen 24 Stunden: 50
  • stationäre Fälle: 34
  • davon schwere Verläufe: 4
  • Infizierungen der vergangenen sieben Tage: 216
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 199,4
  • Infizierte insgesamt seit dem 14. März 2020: 2422
  • Gestorbene insgesamt: 32
  • Genesene insgesamt: 1907
  • davon in den vergangenen 24 Stunden: 32
  • Quarantänefälle: 1081

8.50 Uhr: Mit Nebenwirkungen muss bei Corona-Impfung gerechnet werden

Dominic Fenske, Leiter der Krankenhausapotheke im Helios Klinikum Erfurt, schließt Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung nicht aus. "Mit akut auftretenden Nebenwirkungen muss gerechnet werden. Es können zwei Gruppen von Nebenwirkungen auftreten: Zum einen lokale Nebenwirkungen, die sich auf die Einstichstelle beziehen und zum anderen systemische Nebenwirkungen, die den gesamten Organismus betreffen.

Wie bei jeder Impfung kann es auch bei der Corona- Impfung zu einer Rötung, Schwellung oder Schmerzen an der Einstichstelle kommen. Weiterhin kann der Impfstoff zu Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen führen. Diese Anzeichen zeigen, dass im Körper die gewünschte Immunreaktion abläuft. Alle Corona-Impfstoffe sind so neu, dass aktuell noch keine verlässlichen Informationen zu möglicherweise verzögert auftretenden Nebenwirkungen vorliegen", sagt Fenske. Wichtig sei, dass vorab keine Krankheitssymptome vorliegen.

8.40 Uhr: Fast alle Intensivbetten im Eisenacher St. Georg-Klinikum belegt

Sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen gab es mit Stand (21. Januar, 0 Uhr) im Vergleich zum Vortag. Diese Zahl liegt nun bei 107, davon 27 in der Stadt Eisenach, 80 im Wartburgkreis (plus 7). Nach den jüngsten Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) ebenfalls mit Stand 21. Januar, 0 Uhr, gab es in den 24 Stunden zuvor 75 Corona-Neuinfektionen in der Wartburgregion. 17 in der Stadt Eisenach, 58 im Wartburgkreis. In der Stadt Eisenach wurden in den vergangenen sieben Tagen 51 Neuinfektionen registriert, damit liegt der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen binnen Tagen auf 100.000 Einwohner) bei 120,7, und im Wartburgkreis kamen 211 Fälle hinzu, das ergibt einen Wert von 177,3. Im Eisenacher St. Georg-Klinikum sind 29 der planbaren 33 Intensivbetten belegt. Derzeit gibt es keinen Covid-Patienten im Krankenhaus, der auf der Intensivstation behandelt werden müsste. Auf den beiden Isolierstationen werden 36 Covid-Patienten betreut.

8.30 Uhr: Sechs Todesfälle an einem Tag im Unstrut-Hainich-Kreis

Weitere sechs Tote mit dem Corona-Virus weist die am Donnerstagmorgen veröffentlichte Statistik des Unstrut-Hainich-Kreises auf. Damit sind seit Pandemiebeginn 135 Menschen mit dem Virus gestorben. 15 wurden in den vergangenen zwei Tagen gemeldet. Die Zahl der Covid-Infizierten im Unstrut-Hainich-Kreis sinkt dagegen, auch in den Pflegeheimen gibt es einen leichten Rückgang.

8.19 Uhr: Sinkende Zahl an Corona-Intensivpatienten

In Thüringen sinkt wie im Bundestrend die Zahl von Corona-Patienten auf den Intensiv-Stationen. Der Staatskanzlei zufolge sind es aktuell knapp 180, über 40 weniger als zu Monatsbeginn, berichtet MDR Thüringen. Wie dazu ein Mediziner der Uni Jena erklärte, haben sich während des Jahreswechsels relativ viele jüngere Menschen infiziert. Sie erkrankten in der Regel nicht so schwer wie ältere. Daher gebe es momentan auch weniger Patienten auf Intensiv-Stationen. Das sei aber kein Grund zur Entwarnung, so der Mediziner.

8.10 Uhr: 45 weitere Menschen in Erfurt positiv auf Corona getestet

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Erfurter hat sich in den zurückliegenden 24 Stunden um 45 erhöht. Stand 8 Uhr, wurden in Erfurt insgesamt 4007 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 165,4, (am Vortag 164,0). Die Zahl der als genesen Geltenden ist um 59 auf 3075 gestiegen. Unverändert ist die Zahl der registrierten Todesfälle: 108 Personen sind verstorben. Damit gibt es in Erfurt 824 nachgewiesene aktive Infektionen mit dem Coronavirus.

7.50 Uhr: Zehn Coronatote an einem Tag im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Einen neuen traurigen Rekord vermeldete das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag. Erstmals starben im Kreis Saalfeld-Rudolstadt an einem Tag zehn Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Bei der Zahl der Neuinfektionen im Landkreis kamen laut RKI-Bericht vom Donnerstag 69 hinzu. Die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sank auf 373,1 und liegt damit erstmals seit Wochen wieder unter 400. Dennoch ist dies die zweithöchste Inzidenz in Deutschland.

7.39 Uhr: Corona-Zeit: Jenaer Händler berichtet von Mammutaufgabe im Lebensmittel-Einzelhandel

"Seit dem Beginn der Corona-Pandemie befindet sich der Lebensmittel-Einzelhandel in einer Extremsituation. Unsere Mitarbeiter mussten in den vergangenen Wochen und Monaten viele Überstunden leisten, um die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Leider habe ich den Eindruck, dass die Politik unsere systemrelevante Funktion nicht mehr wahrnimmt." Tino Stützer, Inhaber eines Rewe-Marktes in Jena, berichtet über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Lebensmittel-Einzelhandel.

7.12 Uhr: Vorerst keine neuen Regeln zu Ausgangsbeschränkungen in Thüringen

Eine Ausweitung der Ausgangsbeschränkung, wie sie innerhalb der Landesregierung diskutiert wurde, ist in Thüringen offenbar vorerst nicht geplant. Wie MDR Thüringen berichtet, wolle sich das Land an die Vereinbarungen von Bund und Ländern halten, sagte Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) am Mittwoch.

7.05 Uhr: Gesundheitsministerin Werner: Neue Corona-Verordnung in Thüringen Anfang kommender Woche in Kraft

Thüringens neue Corona-Verordnung mit der Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar soll in etwa einer Woche in Kraft treten. "Nach jetzigem Stand der Planung wird sie ab kommendem Dienstag (26. Januar) gelten", sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Mittwoch. Details sollen nach ihren Angaben bis Ende der Woche vom Kabinett beraten werden. "Im Kern übernehmen wir aber die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz."

7.04 Uhr: Thüringens Innenminister: Corona-Krisenstab von Bund und Ländern

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat die Einrichtung eines Corona-Krisenstabes aus Vertretern von Bund und Ländern gefordert. Als ständiges Gremium könnte der Krisenstab die Konferenz der Ministerpräsidenten unterstützten, sagte Maier. Der Krisenstab könnte Beschlüsse formulieren und so die Ministerpräsidenten davon weitgehend entlasten. Auch die Länderparlamente könnten dann vorher eingebunden werden. (dpa)

7.02 Uhr: Thüringer Parlament fordert Gratis-Masken und Landesfonds für Wirtschaft

Thüringens Landtag hat weitere Hilfen für Bürger und Wirtschaft angesichts des bis Mitte Februar verlängerten Lockdowns verlangt. Die SPD-Fraktion verlangte Gratis-FFP2-Masken für die Bürger, die nach dem Bund-Länder-Beschluss von Dienstag künftig in Bussen und Bahnen getragen werden sollen. Die CDU-Fraktion plädierte für einen Fonds, über den das Land bisher ausstehende Bundeshilfen für die Wirtschaft vorstrecken solle.

7 Uhr: Thüringer Wirtschaft kritisiert Home Office-Regel

Mit einer neuen Arbeitsschutzverordnung will die Bundesregierung Firmen verpflichten, ihren Beschäftigten verstärkt das Arbeiten von der Wohnung aus zu ermöglichen. Kritik an diesem Vorhaben kommt aus der Thüringer Wirtschaft. "Die Home Office-Regel für die Wirtschaft ist überflüssig, denn sie bildet den Status quo der Betriebe ab", versicherte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Wirtschaft Thüringen Stephan Fauth.

6.59 Uhr: Krankenhausärzte sehen Gefahr durch Mutationen nicht gebannt

Krankenhausärzte schließen nicht aus, dass wegen der in Großbritannien entdeckten Corona-Mutation noch härtere Einschränkungen in Deutschland nötig werden. "Wenn die Mutation so schlimm ist, wie Angaben aus England es vermuten lassen, dann Gnade uns Gott", sagte Michael Weber, Präsident des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands.Weber verwies auf regional noch sehr hohe Infektionszahlen. Sachsen sei "absolut am Limit", in Südbrandenburg und Thüringen sei die Lage kritisch, in Bayern gebe es trotz bereits verschärfter Regeln noch zu viele Neuinfektionen. (dpa)

Neue Coronavirus-Varianten: Sind die Mutationen gefährlich?
Neue Coronavirus-Varianten: Sind die Mutationen gefährlich?

6.57 Uhr: Kaum Home Office in Thüringer Landesbehörden möglich

Der Thüringer Beamtenbund (TBB) wirft der rot-rot-grünen Minderheitskoalition Fehler beim Home Office in der Verwaltung während der Corona-Pandemie vor. "Die Landesregierung hat es versäumt, zeitig genug die entsprechende Technik zur Verfügung zu stellen. Man hätte viel schneller agieren müssen. Andere Bundesländer haben gezeigt, dass das geht", sagte der TBB-Landesvorsitzende Frank Schönborn dieser Zeitung.

6.54 Uhr: Impfbereitschaft in Thüringen deutlich gestiegen

Laut dem Covid-19-Monitoring der Uni Erfurt würde sich mehr als die Hälfte der Befragten (eher) gegen Covid-19 impfen lassen. Damit ist die Impfbereitschaft seit Anfang Dezember deutlich gestiegen. Das gilt auch für das Vertrauen in die Sicherheit von Impfungen. Als offene Fragen und Hindernisse wurden in einer Sonderbefragung in Thüringen am häufigsten Fragen zu Neben- und Langzeitwirkungen sowie Fragen zur Priorisierung und Organisation genannt.

6.52 Uhr: "Hätte, hätte, Fahrradkette" - Die Thüringer Politik und die Corona-Krise

Da steht sie am Rednerpult des Landtagsprovisoriums in der Erfurter Arena und kämpft: Heike Werner, knapp 52 Jahre alt und Gesundheitsministerin von Thüringen. An diesem Mittwochnachmittag muss sie sich in alle Richtungen verteidigen: gegen die Attacken der Opposition, gegen die Sticheleien der Koalitionspartner und gegen die Corona-Relativierungsübungen der AfD, von der diese Sondersitzung beantragt wurde.

6.52 Uhr: Deutlicher Rückgang bei den Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Deutschland zuletzt deutlich gesunken. So gab das RKI die sogenannte 7-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 119,0 an - das ist der niedrigste Wert seit dem 1. November. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch groß: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 225,0 und Brandenburg mit 203,3. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 76,6. (dpa)

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