345 Mädchen und Jungen laufen, springen und werfen

Leinefelde  Leichtathletik-Kreisjugendspiele: Im Leinefelder Sportpark duellieren sich Teams aus 16 Schulen und ein Verein

Bei den Leichtathletik-Kreisjugendspielen gaben die Teilnehmer ihr Bestes.Foto: Jana Vogt

Foto: Jana Vogt

Schon als der Eichsfelder Schulsportkoordinator Jörg Druselmann zu noch recht früher Stunde seine Grußworte sprach, musste sich der eine oder andere die ersten Schweißtropfen von der Stirn wischen. Bei den Leichtathletik-Kreisjugendspiele der Altersklassen (AK) 12 bis 17 im Leinefelder Sportpark strahlte von Beginn an eine kräftige Sonne von einem blauen Himmel. Für die 345 Mädchen und Jungen aus fünf Gymnasien, elf Regelschulen sowie einem Verein (SV Einheit Worbis) standen jedoch nicht nur zahlreiche spannende Wettkämpfe, sondern auch genügend Verpflegungsmöglichkeiten zur Auswahl.

Neben Sprints über 50, 75 und 100 Meter sowie Staffeln mussten auch Ball und Kugel weit geworfen respektive gestoßen werden, die Latte beim Hochsprung überquert oder beim Weitsprung möglichst spät in der Sandgrube gelandet werden. Ausdauer war beim 800-Meter-Wettstreit gefragt. In jeder Altersklasse durften pro Disziplin jeweils zwei Mädchen oder Jungen einer Schule antreten. Dafür hatten die Schulen vorab im Rahmen ihrer Sportfeste die jeweils stärksten Schüler ermittelt. „Theoretisch dürfte man auch in allen Disziplinen antreten, aber wir empfehlen, höchstens in drei zu starten, sonst wird es zu stressig“, erklärte Jana Vogt, Sportjugendkoordinatorin beim Kreissportbund (KSB)

Die Schulteams traten in einheitlichen T-Shirts an, feuerten sich untereinander während der Wettbewerbe lautstark an und demonstrierten damit nicht nur Ehrgeiz, sondern auch Zusammenhalt. „Alle sind sehr motiviert, spätestens wenn sie an der Wettkampfstätte angekommen sind“, erklärte Edgar Weidemann, Sportlehrer an der Heiligenstädter Bergschule St. Elisabeth.

Lob hatte Weidemann jedoch nicht nur für den laufenden, springenden und werfenden Nachwuchs parat, sondern auch für den KSB und das Schulamt, die die Leichtathletik-Kreisjugendspiele organisierten: „Dass es so eine Veranstaltung gibt, kann man nicht hoch genug anrechnen.“

Auch wenn der Ehrgeiz bei den Mädchen und Jungen groß war, „es läuft immer alles sehr fair ab“, lobte Weidemann. Das galt auch für die Kreisjugendspiele der Jüngeren, die ein paar Tage zuvor über die Bühne gegangen waren. „Früher sind dabei sogar noch mehr Kinder mit dabei gewesen“, erinnerte sich der stellvertretende KSB-Vorsitzende Lothar Kruse.

Doch auch die 2019er-Zahlen stimmten die Verantwortlichen zufrieden. Bei der Siegerehrung halfen erneut die Trachtenkinder der Lorenz-Kellner-Schule und sorgten so für ein noch festlicheres Gewinnerambiente.

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