Drachen hoffen trotz 2G-plus auf viele Fans

jma
Feuer frei: Sportlich überzeugten die Drachen (hier trifft Louis Anders) beim letzten Heimspiel mit einem 8:2 gegen Meister Hannover Scorpions. Doch die verschärften Coronaregeln bereiten ihnen Sorgen bezüglich der Zuschauer.

Feuer frei: Sportlich überzeugten die Drachen (hier trifft Louis Anders) beim letzten Heimspiel mit einem 8:2 gegen Meister Hannover Scorpions. Doch die verschärften Coronaregeln bereiten ihnen Sorgen bezüglich der Zuschauer.

Foto: Sascha Fromm

Erfurt.  Mehraufwand mit Teststation oder überwachtem Schnelltest vor Ort lässt die Black Dragons Erfurt einen Einbruch der ohnehin überschaubaren Zuschauerzahlen befürchten. Zwei machbare Oberliga-Gegner am Wochenende.

Rein sportlich könnte das Wochenende für die Black Dragons in der Eishockey-Oberliga Nord erfolgreich werden. In Krefeld (heute, 19.30 Uhr) und daheim gegen Rostock (Sonntag, 16 Uhr) scheinen Siege machbar, auch wenn weiterhin wichtige Spieler fehlen.

Doch den EHC Erfurt umtreibt eher die Frage, wie viele Zuschauer den Mehraufwand von 2G-plus, also sich trotz Impfung testen lassen zu müssen – an einer Teststation oder durch den Verein, der Schnelltests verkauft, mit entsprechender Vorlaufzeit vor Ort –, in Kauf nehmen. „Wir sind froh, weiterspielen zu dürfen. Aber das bereitet uns große Sorge. Wir hoffen, dass trotzdem viele zu den Heimspielen kommen, um den Verein zu unterstützen“, so EHC-Präsident Martin Deutschmann.