Erfurter SSC endgültig in der zweiten Bundesliga angekommen

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Im Pech: Mit seinem sechsten Tor des Tages hätte Louis Georgi gegen Neukölln II den Ausgleich erzielen können.

Im Pech: Mit seinem sechsten Tor des Tages hätte Louis Georgi gegen Neukölln II den Ausgleich erzielen können.

Foto: Sascha Fromm

Berlin.  Die Zweitliga-Wasserballer des Erfurter ESSC zeigen in Berlin zwei starke Auftritte, die aber nicht mit Punkten belohnt werden. Dabei hat ihr Bester Sekunden vor Schluss den Ausgleich vor Augen.

Als Außenseiter fuhren die Erfurter Wasserballer nach Berlin, um sich in der 2. Liga Ost mit der SG Neukölln II und dem SC Wedding zu messen. Am Samstagabend ging es in der traditionsreichen Schöneberger Halle gegen die Bundesliga-Reserve der Neuköllner. Zwei sehr gut organisierte Abwehrreihen ließen wenig zu, Mitte des zweiten Viertels stand es 2:2. Per 3:0-Lauf zogen die Hausherren etwas davon, doch die Gäste erarbeiteten sich im dritten Viertel den Ausgleich. Nachdem Neukölln II auf 8:5 enteilt war, schaffte Erfurt wieder den Anschluss zum 7:8. Das 7:9 konnte Alex Rajewski abermals schnell beantworten. Danach glänzten beide Torhüter mit starken Paraden. So auch in der letzten Aktion des Spiels, als Erfurts Bester Louis Georgi (fünf Tore und starke Defensivleistung) freistehend aus sechs Metern am Torhüter scheiterte. So verlor der ESSC mit 8:9.

Am Sonntagnachmittag stand das Spiel gegen den Tabellenzweiten SC Wedding an. Hier verschliefen anders als am Vortag die Erfurter den Beginn des Spiels, so dass Wedding schnell mit 3:0 davonzog, ehe Lucas Hauser den ersten Erfurter Treffer markierte. In der Folge erzielten die Erfurter Gleichwertigkeit, ließen aber zu viele Chancen ungenutzt. 24 Sekunden vor Schluss verkürzte Hauser auf 8:9, doch der routinierte Gegner brachte den knappen Vorsprung ins Ziel.

Die beiden sehr guten Auftritte des ESSC stimmen jedoch positiv. Trotz der knappen Niederlagen waren die Erfurter auf Augenhöhe und zeigten, dass sie endgültig in dieser starken Liga angekommen sind.

SG Neukölln II – Erfurter SSC 9:8 (5:4)

ESSC: Schmitt; Heger, Behrens, Gartai, Biella, Fischer, Kattenberg, Rajewski (1), Lu. Hauser, Matzke (1), Lo. Hauser (1), Kutzler, Georgi (5).

SC Wedding 1929 – Erfurter SSC 9:8 (6:4)

ESSC: Schmitt; Heger (1), Behrens,Kattenberg, Fischer,Angelstein,Biella, Rajewski, Lu. Hauser (2), Matzke(1),Lo. Hauser(2),Kutzler,Georgi(2).