Medipolis SC Jena müht sich nach zweifacher Verlängerung zum nächsten Sieg

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Nico Brauner (Jena) am Ball gegen Nils Owen Schmitz (Karlsruhe).

Nico Brauner (Jena) am Ball gegen Nils Owen Schmitz (Karlsruhe).

Foto: Christoph Worsch

Jena.  Thüringer Zweitliga-Basketballer besiegen PS Karlsruhe Lions mit 113:109. Clint Chapman muss nach Tätlichkeit vom Parkett

Die Basketballer von Medipolis SC Jena sonnen sich weiter an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga ProA. Im Heimspiel am Samstagabend gegen PS Karlsruhe Lions feierte die Mannschaft von Cheftrainer Domenik Reinboth beim 113:109 nach zweimaliger Verlängerung im neunten Spiel bereits den achten Sieg. Bester Werfer der Thüringer war Rayshawn Simmons mit 22 Punkten.

Die Saalestädter mussten gegen den Tabellen-13. aus Baden-Württemberg auf den Schweizer Nationalspieler Jonathan Kazadi verzichten, der wegen Adduktorenproblemen weiter pausieren muss. Jenas Aufbauspieler Simmons hatte derweil vor der Begegnung insbesondere vor Ferdinand Zylka (25 Punkte) und Stanley Whittaker jr (32). gewarnt. „Beide machen im Schnitt 20 Punkte pro Spiel. Sie müssen wir in den Griff bekommen.“

Das taten die Hausherren aber nur zu Beginn. Vor 1207 Zuschauern lagen sie bis zur Pausensirene noch souverän mit 53:34 vorn. Es folgte allerdings ein desaströses drittes Jenaer Viertel, in dem die Löwen bis auf 65:67 herankamen und Medipolis SC auch noch Clint Chapman nach einer Tätlichkeit verlor. Das vierte Viertel brachte genauso keine Entscheidung (83:83) wie die erste Verlängerung (96:96). In der zweiten Overtime hatten die Thüringer dann die besseren Nerven und brachten den nächsten Erfolg knapp ins Ziel.