Thuringia Bulls trotzen personellen Sorgen

Hamburg.  Rollstuhlbasketballer aus Elxleben gewinne in Hamburg deutlich mit 100:70.

Alex Halouski (links) lässt sich von Hamburgs Mojtaba Kamali nicht am Wurf hindern

Alex Halouski (links) lässt sich von Hamburgs Mojtaba Kamali nicht am Wurf hindern

Foto: Franziska Möller

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Trotz erheblicher personeller Probleme setzten die Rollstuhl-Basketballer der Thuringia Bulls zum Wiederauftakt in diesem Jahr ihre Siegesserie fort. In Hamburg gewannen die Elxleber mit 100:70, nachdem sie das erste Viertel noch 17:24 abgegeben hatten.

Ohne die bei der holländischen Nationalmannschaft weilende Jitske Visser und den verletzten Vahid Azad ohnehin eingeschränkt, fehlte auch noch Jake Williams. Kurzerhand wurde Routinier Roman Wenzel aktiviert. Den besseren Auftakt erwischte jedoch Hamburg, ehe die Bullen aufwachten. Matt Scott und Alex Halouski setzten offensiv die Akzente, während Karlis Podnieks in der Defense aggressiver zugriff und selbst 14 Punkte beisteuerte.

In Spielhälfte zwei starteten die Thüringer mit einem 9:0-Lauf und dominierten nun nach Belieben. In der 25. Minute nahm Trainer Michael Engel sogar seine Top-Scorer Scott und Halouski vom Feld und gab Hubert Hager Einsatzzeit. Der Youngster kam so zu seinen Premiere-Punkten im Bulls-Trikot. Beim 72:55 wurden die Seiten letztmals getauscht. In den letzten fünf Minuten durfte auch Wenzel ran und sah, wie Halouski mit zwei Freiwürfen die 100er-Marke vollmachte.


Bulls: Podnieks 14 Punkte, Scott 28, Bienek 17, Albrecht 4, Partanen 5, Halouski 29, Hager 2, Wenzel.

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