Black Dragons küren sich zum „Ostmeister“ der Oberliga

Rostock.  Die Erfurter verspielen in Rostock drei Zwei-Tore-Führungen, ehe im Penaltyschießen wie schon gegen Halle Kyle Beach zum Helden wird.

Überfallartig: Die Drachen (Petr Gulda, links, und Maurice Keil) schockten Gastgeber Rostock in jedem Drittel mit einem Doppelschlag, aber die Piranhas konnten dreimal wieder ausgleichen.

Überfallartig: Die Drachen (Petr Gulda, links, und Maurice Keil) schockten Gastgeber Rostock in jedem Drittel mit einem Doppelschlag, aber die Piranhas konnten dreimal wieder ausgleichen.

Foto: Sascha Fromm

Mit einem hart erkämpften 7:6-Auswärtssieg nach Penaltyschießen bei den Rostock Piranhas haben sich die Black Dragons Erfurt zum inoffiziellen „Ostmeister“ der Eishockey-Oberliga Nord gekürt. Sie besiegten damit alle drei Ostgegner der Staffel, nachdem sie bereits gegen Leipzig und Halle gewonnen hatten.

Es war ein Spiel zum Nägelkauen, was die Erfurter ihren Fans an den Bildschirmen boten. Dreimal führten sie mit zwei Treffern Vorsprung (2:0 durch Beach und Bosas, 4:2 durch Schümann und Keil, 6:4 durch Schüpping und Spister), dreimal konnten die Rostocker wieder ausgleichen – das 6:6 erzielten sie 49 Sekunden vor Schluss. Im Shootout war wie schon gegen Halle Kyle Beach der Matchwinner.