Blue Volleys Gotha mit sechstem Sieg in Serie

Freiburg.  Im sechsten Spiel in Folge sind die Blue Volleys Gotha in der 2. Volleyball-Bundesliga unbezwungen und haben in Freiburg mit 3:2 gewonnen.

Jubel bei den Gothaer Volleyballspielern nach dem Abpfiff des Spiels gegen Freiburg.

Jubel bei den Gothaer Volleyballspielern nach dem Abpfiff des Spiels gegen Freiburg.

Foto: Wolfgang Mengs / VC Gotha

Im sechsten Spiel in Folge bleiben die Blue Volleys Gotha in der 2. Bundesliga unbezwungen. Diesmal gewannen sie in Freiburg mit 3:2 (24; -18; 20; -32;15).

Es war jedoch ein harter Kampf. Neben der langen Anreise mussten die Gothaer auch den Ausfall ihres formstarken Außenangreifers Jylhä verkraften. Werner, der zuletzt Niederlücke auf der Diagonale gut vertrat, rückte auf seine angestammte Außen-/Annahmeposition. Bogatzki spielte dafür diagonal. Neben diesen beiden begannen Gorski und Lesche auf Mittelblock, Rein spielte zu, Aßmann war der zweite Außenangreifer und Stückrad Libero.

Nach dem knappen 26:24 im ersten Satz leisteten sich die Gäste im zweiten Durchgang eine Schwächephase. Ihre Angriffe wurden leichte Beute der guten Freiburger Feldabwehr. Danach fingen sich die Gothaer. Auffallend aber war, dass das sonst so druckvolle Aufschlagsspiel diesmal nicht zum Tragen kam. Nur zwei direkte Aufschlagpunkte im gesamten Spiel sind Beleg dafür. Trotzdem ging der Satz an Gotha.

Dramaturgischer Höhepunkt war dann der vierte Abschnitt. Freiburg, angefeuert von fast 500 Zuschauern, stemmte sich verbissen gegen die Niederlage und wehrte den ersten Matchball beim 24:25 ab. Auch danach hatten die Blue Volleys mehrfach die Chance, den Sack zuzubinden. Am Ende des Krimis jubelten jedoch die Breisgauer – 34:32.

So mussten die Gothaer zum siebten Mal in dieser Saison in den Tiebreak. In der Schlussphase war es einmal mehr Kapitän Aßmann, der sicher punktete und nach Abpfiff auch als MVP geehrt wurde. Trotz dreier weiterer Matchbälle blieb es spannend. Erst ein erfolgreicher Block zum 17:15 sorgte für die Entscheidung – und riesigen Jubel.

Blue Volleys spielten mit: Aßmann, Werner, Landsmann, Gorski, Kummer, Neubert, Stückrad, Rein, Lesche, Bogatzki, Schneider, Niederlücke.