Dat Le Duc schießt FSV Waltershausen ins Glück

Goldlauter.  FSV Waltershausen gewinnt zum Auftakt des Thüringenpokals beim FSV Goldlauter verdient mit 1:0.

Goldener Torschütze für Waltershausen: Dat Le Duc.

Goldener Torschütze für Waltershausen: Dat Le Duc.

Foto: Karl-Heinz Frank

Als Tabellenletzter reiste der FSV Waltershausen am Sonntagnachmittag beim neuen Landesklasse-Konkurrenten Goldlauter an, zum Auftakt des Thüringen-Pokals. Aber der allzu schnell erweckte erste Eindruck wird dem Team aus dem Landkreis Gotha nicht gerecht. Wie ein Schlusslicht spielte der FSV nicht. „Ja, wir sind unglücklich gestartet. Gegen Herpf muss man nicht verlieren. Und in Borsch haben wir zu hoch verloren“, sagt Stefan Koch.

Gegen Goldlauter, den Tabellenzwölften, dominiert Waltershausen von Beginn an. Man presst früh, lässt dem Aufsteiger kaum Zeit und Raum zur Entfaltung. Spielaufbau findet bei den Woppern fast nicht statt. Die Elf von Reiner Müller wirkt nervös und hektisch. Besonders die Außen erwischen keinen guten Tag. Waltershausen ist agiler und schneller im Kopf. Dat Le Duc und Patrick Ewald nehmen die Wopper-Abwehr von links und rechts in die Zange. Allein die Chancenverwertung ist mehr als mangelhaft. Das sieht auch Trainer Stefan Koch so: „Wir wollen es immer ganz besonders schön machen, sind keine Mannschaft, die aus 30 Metern drauf schießt. Aber es ist auch schwer gegen solch tiefstehenden Mannschaften!“

Siegtreffer in der 84. Minute

Doch nahezu genauso lang dauert es, bis Waltershausens Art Fußball zu spielen zum Erfolg führte. Der quirlige Dat Le Duc, der über die gesamte Spielzeit Unruhe in Goldlauters Hintermannschaft stiftete, hängt bei einem Konter in der 84. Minute Tim Fernholz mühelos ab. Fernholz kann den früheren Spieler von Wacker Gotha zwar noch nach links abdrängen, doch Le Ducs Schuss gegen die Laufrichtung von Torwart Maik Lipsius sitzt trotzdem im langen Eck.

Auch Goldlauter-Trainer Reiner Müller muss nach der späten Niederlage anerkennen, dass Waltershausen die bessere Mannschaft war. „Sie hatten zig Chancen. Das 0:1 war ja fast noch wie ein Sieg für uns.“