Der Rahmen passt beim HSV Apolda

Apolda.  Die Handballer des HSV Apolda gewinnen in der Mitteldeutschen Oberliga ihr Heimspiel gegen Oebisfelde klar mit 29:23 (12:10).

Slobodan Veselinovic (links) gehörte mit seinen vier Treffern wieder zu den Stützen des Apoldaer Spiels in dieser Partie.

Slobodan Veselinovic (links) gehörte mit seinen vier Treffern wieder zu den Stützen des Apoldaer Spiels in dieser Partie.

Foto: Jürgen Scheere

Ja, das war nach dem Geschmack der Apoldaer Handballfreunde, allen voran Trainer und Präsident Patrick Schatz. Die Seinen haben den SV Oebisfelde bezwungen. Mit 29:23 fiel das Resultat auch eindeutig aus – und dem Spielverlauf entsprechend.

Was Schatz vor allen Dinge freute: „Der Rahmen hat gepasst. Es waren 200 Zuschauer da, womit wir ausverkauft waren. Wieder vor Publikum zu spielen, tat uns gut – und den Leuten tat es gut, mal wieder ein Spiel gesehen zu haben“, erklärt er. Alle haben sich ans Hygienekonzept gehalten, Schwierigkeiten gab es keine – im Großen und Ganzen auch nicht auf dem Feld. Stark begannen die Hausherren, haben sie doch die Gäste von Beginn an unter Druck setzen können. „Weil wir mutig angefangen, viel Tempo nach vorn gemacht haben“, sagt Schatz. Die vielen Tempogegenstöße hätten ihre Wirkung erzielt, rasch führte man mit fünf Zählern. Dass die Gäste dann irgendwann ins Spiel fanden, habe er erwartet.

Und genau an diesem Punkt setzt seine Kritik am eigenen Team an. „In dieser Phase müssen wir uns viel deutlicher präsentieren. Auch da hatten wir viele klare Chancen, die wir aber vergeben. Das ist ausbaufähig“, sagt Schatz. Zur Halbzeit steht’s so ‘nur’ 12:10 aus Sicht des HSV. Gleichwohl: „Dieser Auftritt war der Schritt, den wir machen wollten“, erklärt der Trainer. Bis zum Ende der Partie kam Oebisfelde nicht wirklich zu nah, bis zum 29:23 hatte der HSV alles unter Kontrolle. „Nun wollen wir weiter an unseren Baustellen arbeiten. Spielerisch passt es schon, da sieht man das Konzept, was wir anbieten wollen“, erklärt der HSV-Coach. Nun müsse man nur noch effektiver vor des Gegners Tor werden. Die nächste Gelegenheit bietet sich in Köthen am nächsten Wochenende. Zwei, denen es am Samstag sichtlich in den Händen kribbelte, können da noch nicht mithelfen. Gute Nachrichten gibt’s trotzdem: Jan Schindler trainiert wieder, Sebastian Triller ab kommender Woche.