Die Dunks von Basketballer Julius Wolf sind „die coolsten“

Jena.  Jenaer Familie trifft ihren Basketball-Liebling Julius Wolf zum Minigolf und Bowling. Ein Video zeigt, was er so drauf hat

Jonah, Diana und Pauline Kleiber treffen beim Meet and Greet ihren Lieblingsspieler Julius Wolf (von links).

Jonah, Diana und Pauline Kleiber treffen beim Meet and Greet ihren Lieblingsspieler Julius Wolf (von links).

Foto: Tom Prager

Sie sind nicht häufig, aber dafür spektakulär – die Dunks von Science-City-Dauerbrenner Julius Wolf. So jedenfalls die Meinung von Jonah Kleiber, elf Jahre alt, Nachwuchstorwart beim FC Carl Zeiss und genau wie Schwester Pauline und Mutti Diana ein riesengroßer Fan der Basketballer von Science City Jena.

Besonders toll finden sie Julius Wolf, nach dem Karriereende von Ermen Reyes-Napoles Jenas dienstältester Korbjäger. Entsprechend groß war bei Familie Kleiber die Freude über ein exklusives „Meet and Greet“ mit dem 2,03 Meter Power Forward, den sie in Jena einfach nur „Wulf“ rufen.

Die Dunks von Basketballer Julius Wolf sind „die coolsten“
Die Dunks von Basketballer Julius Wolf sind „die coolsten“

Möglich wurde dies durch eine Crowdfunding-Aktion, die der Basketballverein während der Corona-Krise ins Leben rief. Mit satten 500 Euro unterstützten die Kleibers ihr Lieblingsteams, dafür wurden sogar die Oma aktiviert und die Geburtstagsgelder zusammengelegt.

„Uns war es wichtig, dem Verein in dieser sportlich und finanziell schweren Zeit zu helfen. Und die Chance auf einen Nachmittag mit Julius war einfach ideal“, sagte Diana Kleiber, die mit ihren Kindern, wann immer es möglich ist, die Heimspiele in der Sparkassen-Arena besucht.

Der Profi mit dem Highscore

Natürlich mutete auch das Treffen am vergangenen Mittwoch sportlich an. Zunächst schwangen die 4 bei bestem Sommerwetter den Minigolfschläger, bevor dieser gegen die Bowlingkugel eingetauscht wurde. In beiden Disziplinen machte es der Profi vor – 35 Schläge auf der Anlage und 150 Punkte auf der Bahn. Nicht schlecht für einen, der ansonsten seine Punkte in höheren Ebenen erzielt.

Allem voran stand aber der Fangedanke – so wie es bei Science City typisch ist, sagte Julius Wolf: „Die Fans gehören einfach mit dazu, schon die Kinder schauen zu uns auf, alle fiebern mit. Das ist ein tolles Gefühl.“ Die Nummer 10 der Saalestädter ist aufgrund seiner Fannähe besonders beliebt bei den Anhängern.

Wulf und die Pralinen

So auch bei der 13-jährigen Pauline, die ihren Liebling zu dessen Geburtstag im Januar regelmäßig mit kleinen Präsenten überrascht. „Die Pralinen von Pauline überleben immer nicht lange“, scherzte Julius, für den in Jena ab Mitte Oktober bereits die 8. Saison ansteht.

Diesmal habe er erstmals etwas länger überlegt, den Vertrag an der Saale erneut zu verlängern. Im besten Basketballalter von 27 Jahren war er da, der Reiz nach etwas Neuem, nach den Playoffs in der Bundesliga.

„Aber dieser Verein und die Fans haben mir über die Jahre so viel gegeben, ich fühle mich hier super wohl“, sagte er und ergänzte mit einer Kampfansage: „Corona hat uns den möglichen Aufstieg geraubt, jetzt holen wir es uns zurück.“

Locker, entspannt, kurzweilig

Mit am Start bei den Heimspielen vor hoffentlich vollen Zuschauerrängen werden selbstverständlich auch Pauline, Jonah und Diana sein. Bei Pizza, Nudeln und Salat endete das Fantreffen, wie es angefangen hatte: locker, entspannt, kurzweilig.

Dabei erzählte Julius von seinen Saisonvorbereitungen, dass er auf einen Personal-Coach zurückgreift, der ihn fit für die neue Spielzeit macht. Auf die leckeren Pralinen von Pauline freut er sich allerdings schon jetzt – die gehen immer.