Duell der Tabellennachbarn in Rudolstadt

Rudolstadt.  Der FC Einheit Rudolstadt empfängt in der Fußball-Oberliga die SG Union Sandersdorf

Holger Jähnisch, der Trainer des FC Einheit Rudolstadt, will mit seinem Team wieder in die Erfolgsspur

Holger Jähnisch, der Trainer des FC Einheit Rudolstadt, will mit seinem Team wieder in die Erfolgsspur

Foto: Peter Scholz

Mit der SG Union Sandersdorf empfängt der FC Einheit eine Mannschaft, die die Strecke nach Rudolstadt, die zirka 150 Kilometer beträgt, trotz Umleitungen und Ampeln bestens kennt. Denn die Gäste aus Sandersdorf-Brehna im Landkreis Anhalt-Bitterfeld reisen schon das achte Mal in die ehemalige Residenzstadt unterhalb der Heidecksburg zu einem Oberliga-Punktspiel.

Schließlich spielen sie seit der Saison 2013/14 in der Oberliga und erreichten im Spieljahr 2015/16 mit Rang sieben die bislang beste Platzierung. Derzeit haben sie von den acht Spielen fünf gewonnen und nehmen mit vier Punkten mehr als der Tabellenachte Rudolstadt den siebten Platz ein, der ein ausgeglichenes Punktekonto nach drei Siegen, zwei Remis und drei Niederlagen hat.

Rudolstadt will in die Erfolgsspur zurückfinden

Im Kader der Unioner sind 25 Spieler gelistet. Davon haben sechs alle bisherigen acht Partien mitgespielt: Fritzsch, Bochmann, Raßmann, Günther, Ludwig und Stelmak. Das sind die weiteren Einsätze: Bönisch, Opolka, Böhler (7), T. Hermann, Schnabel, Wonneberger,, Schlegel, Friebe, Hommel (5), Wagner, Zoblovsky, Breitkopf (4), Schulz (3), M. Hermann (2), Krogmann (1).

Nach vier Spielen ohne Niederlage hat es die Rudolstädter zuletzt beim 1:2 in Eilenburg „erwischt“. Klar, dass die Mannschaft von Holger Jähnisch in die Erfolgsspur zurückfinden will. Kein leichtes Unterfangen, denn das breit aufgestellte Team von Trainer Thomas Sawetzki, der seit Sommer 2018 im Amt ist, hat zwei seiner drei Auswärtsbegegnungen gewonnen.

Da bedarf es schon einer richtig guten Leistung der Grün-Gelben, um gegen einen starken Gegner zu gewinnen. Doch die Rudolstädter sind gewillt, sich im Mittelfeld der Tabelle fest zu setzen und damit auch drei Punkte am morgigen Samstag einzufahren. Mit einem vollen Erfolg würde man auf den Tabellennachbarn aufschließen und den Blick weiter in die obere Tabellenhälfte richten.

Zu der Partie im Städtischen Stadion im Rudolstädter Heinepark sind entsprechend dem genehmigten Hygienekonzept insgesamt 200 Zuschauern zugelassen.