Eichsfelder Nachwuchsschwimmerin Emma Luise Breuer siegt viermal beim Salzpokal

Leinefelde-Worbis.  Junge Eichsfelder Schwimmerin holt sechs Medaillen bei sechs Starts in Halle an der Saale.

Emma Luise Breuer vom 1. Eichsfelder Sportclub holte sechs Medaillen in Halle.

Emma Luise Breuer vom 1. Eichsfelder Sportclub holte sechs Medaillen in Halle.

Foto: Daniel Meitzner

Ihr großes Talent im Schwimmen stellte die elfjährige Emma Luise Breuer vom 1. Eichsfelder SC beim Salzpokal in Halle an der Saale eindrucksvoll unter Beweis. Sie schlug in der sachsen-anhaltininischen Großstadt viermal als Erste an, holte sich die Goldmedaillen über 100 Meter Kraul in 1:10 Minuten, über 200 Meter Kraul in 2:32 Minuten, über 400 Meter Kraul in 5:18 Minuten sowie über 200 Meter Brust in 2:59 Minuten. Zudem gewann die junge Eichsfelderin über 100 Meter Rücken in 1:22 Minuten die Bronze- und über 200 Meter Rücken in 2:50 Minuten die Silbermedaille. Bei allen sechs Starts verbesserte Emma Luise ihre Bestzeiten teilweise um über 20 Sekunden.

Auch beim Thüringer Schwimmtreffen im Leinefelder Leinebad machte die Sportgymnasiastin von sich reden und schwamm über 50 Meter Brust einen neuen Landesrekord in ihrer Altersklasse. Ihre große sportliche Entwicklung demonstrierte Emma Luise auch bei ihren weiteren Starts mit persönlichen Bestzeiten.

Das „nasse“ Meeting in der Leinestadt glich durch die Teilnahme der Leistungsschwimmer vom Erfurter Sportgymnasium nahezu einer Landesmeisterschaft. Am Start waren auch 23 Nachwuchssportler der Altersklasse 2002 bis 2011 vom 1. Eichsfelder SC, lediglich Adrian Schwerdt und Emelie Meitzner fehlten krankheitsbedingt. Ihre Bilanz fiel mit insgesamt 39 Podestplätzen beeindruckend aus. Sechs Gold-, 16 Silber- und 17 Bronzemedaillen gab es für die jungen Eichsfelder Schützlinge des erfolgreichen Trainergespanns Thomas Jakobi und Heike Langenhan.

Trotz der eingeschränkte Trainingsbedingungen wegen der Corona-Epidemie in den vergangenen sechs Monaten wurden dennoch zahlreiche persönliche Rekorde aufgestellt. Die größten Fortschritte machten beim Leinefelder Nachwuchs das Quartett Robin Döring, Jule Börner, Michelle Vetterlein und Soraya Schwerdt.