Ein Alexy ist zu wenig

Breitungen.  Bei der HSG Werratal 05 war für die Ronneburger HSV-Handballer nichts zu holen. Mit 20:27 zog die Hoppe-Sieben in Breitungen den Kürzeren

Ronneburgs Trainer Christian Hoppe hadert mit den Schiedsrichterleistungen.

Ronneburgs Trainer Christian Hoppe hadert mit den Schiedsrichterleistungen.

Foto: Jens Lohse

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Bei der HSG Werratal 05 war für die Ronneburger HSV-Handballer nichts zu holen. Mit 20:27 zog die Hoppe-Sieben in Breitungen den Kürzeren und kassierte damit ihre vierte Saisonniederlage.

„Ein Punkt wäre möglich gewesen. Aber immer wenn wir uns wieder herangearbeitet haben, haben wir wieder Zwei-Minuten-Strafen kassiert. Das hat uns irgendwann den Nerv gezogen“, so Gäste-Trainer Christian Hoppe, der mit der Leistung der Geraer Schiedsrichter Thomas Dähne/Stefan Scholz diesmal überhaupt nicht einverstanden war. 22 Zeitstrafen verteilten die Referees, wobei die Gäste aus Ronneburg insgesamt zwölfmal von Herausstellungen betroffen waren.

Bis zum 4:4 (12.) hielten die Ostthüringer gut mit, gerieten dann aber beim 4:7 (15.) erstmals mit drei Toren in Rückstand. Mehr ließ die HSV-Sieben auch bis zur Halbzeit nicht zu. Nach Wiederbeginn witterten die Ronneburger beim 12:14 (35.) Morgenluft. Bis zum 14:16 (37.) blieb man vor allem dank des zehnfachen Torschützen Mirko Alexy dran an den Werratalern. Doch erneut drei Gegentreffer hintereinander ließen die mit Ausländern nur so gespickten Hausherren wieder auf 14:19 enteilen (42.).

Den Gästen fehlte die erforderliche Konstanz in der Offensive. „Unsere Chancenverwertung war wieder eine Katastrophe. Wir lassen einfach zu viele freie Würfe ungenutzt“, schimpfte der Ronneburger Coach. Beim 18:21 (52.) von Christian Lange schien die HSV-Sieben den Schlussspurt einzuläuten. Doch wiederum fast sechs Minuten ohne eigenen Treffer ließen den Zwischenspurt gleich wieder zum Strohfeuer verkommen. Werratal bestrafte die Fehler eiskalt und zog auf 19:27 (59.) davon. Ein verwandelter Siebenmeter von Max Pöhnitzsch in der Schlusssekunde zum 20:27-Endstand war noch nur noch Ergebniskosmetik.

„Nach einer Woche Pause müssen wir am 14. Dezember noch nach Behringen und hoffen dort zeigen zu können, dass auch auswärts Siege möglich sind. Leicht wird aber auch diese Aufgabe nicht, wenn ich nur an das Harzverbot vor Ort denke“, so Christian Hoppe.

Werratal: Kremmer, Lengyel - Panasenko (1), Cetnik (2/Disqualifikation), Rothhämel, Kreutzer (5), Kleint (1), Armstroff-Goller (1), Bacic (7/2/Disqualifikation), Cuturic (2), Katic (6), Tosino (2).

Ronneburg: Günther, Puhl - C. Eisenstein (1), Halbauer, Dujcak (2), Matthes, Böhme, Lange (2), A. Stölzner, S. Stölzner (Disqualifikation), Alexy (10/2), Vogel (2) Stein (2/1), Pöhnitzsch (1/1). SR: Thomas Dähne/Stefan Scholz (Gera). Siebenmeter: Werratal 3/2, Ronneburg 4/4. Zeitstrafen: Werratal 10x2 min, Ronneburg 12x2 min.

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