Ein klassischer Fehlstart

Erfurt.  Titelverteidiger Erfurter SSC verliert zum Auftakt der Wasserball-Landesliga mit 10:11 gegen den SV Halle II.

Mit Strafwürfen das Spiel gedreht: Bei den Versuchen des Hallenser Routiniers Peter Gaudig war ESSC-Torhüter Marius Dargel chancenlos.

Mit Strafwürfen das Spiel gedreht: Bei den Versuchen des Hallenser Routiniers Peter Gaudig war ESSC-Torhüter Marius Dargel chancenlos.

Foto: Sascha Fromm

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Einen klassischen Fehlstart erlebten die Wasserballer des Erfurter SSC zum Saisonauftakt in der Thüringer Landesliga. Der amtierende Landesmeister und Pokalsieger musste in der heimischen Roland-Matthes-Schwimmhalle eine so nicht erwartete 10:11 (1:1; 2:4; 4:3; 3:3)-Niederlage gegen die zweite Mannschaft des SV Halle hinnehmen und erlitt bei der Mission Titelverteidigung gleich einen herben Dämpfer.

Zwar konnte der nach einer Verletzungspause wieder in die Mannschaft zurückgekehrte Kapitän Lucas Hauser das 1:0 erzielen, doch schon im ersten Viertel zeigten die Gäste starke Gegenwehr. Nach ihrem Ausgleich entwickelte sich ein völlig ausgeglichenes Spiel. Der ESSC erzielte über geordneten Spielaufbau, die Hallenser Gäste eher mit Einzelaktionen weitere Treffern. Beide Teams sorgten für gute Unterhaltung des Publikums. Bemerkenswert war auf Erfurter Seite der Einsatz des erst 15-jährigen Lorenz Hauser im Zusammenspiel mit seinem Bruder Lucas. Die junge Erfurter Mannschaft zeigte Schnelligkeit, nur die Effizienz im Torabschluss ließ zu wünschen übrig.

Drei Tore in Folge bringen keine Sicherheit ins Erfurter Spiel

Gegen Ende des zweiten Viertels mussten Trainer Jörg König und die Zuschauer unerklärliche Fehlpässe des ESSC im Spielaufbau mit ansehen. So wurden die Gäste zu Gegenstößen eingeladen und nutzten diese mit Routine, um bis zur Halbzeit mit 5:3 in Führung zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel die beste Phase der Erfurter: Drei Tore nacheinander, gekrönt durch Sven Angelsteins Hammer zum 6:5, schienen der Wendepunkt der Partie zu sein. Doch gleich drei Strafwürfe zugunsten der Gäste, allesamt von deren Routinier Peter Gaudig verwandelt, sowie zwei Distanzwürfe brachten den ESSC wieder ins Hintertreffen. Zwar konnten Florian Matzke und Robin Kampes weitere Treffer markieren, doch das entscheidende Tor zum Sieg machten die Gäste zwei Minuten vor dem Abpfiff.

Jetzt gilt es für die Erfurter, am kommenden Sonntag beim Rückspiel in Halle die Punkte mit einer konzentrierten Leistung zu holen.

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