Wismut Gera: Ein Spiegelbild der Hinrunde

Gera.  Wismut Gera kommt zum Abschluss der Hinrunde gegen Weimar über ein 3:3 nicht hinaus.

Mit toller Moral entführen die Weimarer einen Punkt vom Steg, hatten dabei auch so manch brenzlige Situation im eigenen Strafraum zu überstehen.

Mit toller Moral entführen die Weimarer einen Punkt vom Steg, hatten dabei auch so manch brenzlige Situation im eigenen Strafraum zu überstehen.

Foto: Jens Lohse

Wieder haben die Thüringenliga-Kicker der BSG Wismut Gera zwei wichtige Punkte liegen gelassen. Gegen den Tabellenneunten SC 03 Weimar kamen die Orange-Schwarzen vor 190 Zuschauern auf dem heimischen Kunstrasen am Steg nicht über ein 3:3 hinaus.

„Das Spiel war das komplette Spiegelbild der Hinrunde. Entscheidend war die halbe Stunde nach der Pause, in der wir das Fußballspielen eingestellt, schlecht gegen den Ball gearbeitet und uns eine Vielzahl von Fehlpässen erlaubt haben“, sagte Wismut-Trainer Marcus Dörfer.

Ein vorfristiges Weihnachtsgeschenk verteilte Keeper Felix Schäfer, der nach einem Rückpass viel zu lange zögerte, so dass in der Folge Frederik Windhauer zum 0:1 ins leere Tor einschieben konnte (8.). Nach einer Attacke von Weimars Florian Rammelt an Leon Stein zeigte Referee Martin Ritter (Herbsleben) dem Gäste-Innenverteidiger Rot, obwohl der an der Strafraumgrenze mit letztem Einsatz den Ball gespielt hatte (16.).

Zwei sehenswerte Momente von Torjäger Rico Heuschkel bescherten den Geraern eine 2:1-Pausenführung. Erst war er nach einem von ihm selbst schnell ausgeführten Freistoß und Florian Schuberts 30 Meter-Schuss im Nachsetzen erfolgreich (30.). Dann schaltete der Angreifer nach einem Querschläger von Florian Sachs am schnellsten und köpfte zum 2:1 ein (45.).

Nach Wiederbeginn zog sich Wismut überraschend zurück, lauerte auf Konter. Die Gäste wurden von Minute zu Minute sicherer. Von einer Geraer Überzahl war nichts zu spüren. Das 2:2 von David Unverricht (68.) weckte die Orange-Schwarzen noch nicht auf. Statt dessen geriet man gar in Rückstand, als Niklas Rauh einen harmlosen Distanzschuss von Christopher Bomba unglücklich zum 2:3 abfälschte (75.). Wismut mobilisierte nun nochmals alle Kräfte. Mit einem Schlenzer ins Dreiangel besorgte Benjamin Keller postwendend den 3:3-Ausgleich (77.). Mehr gelang den Geraern nicht mehr.

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