Erik Schreyer wandelt auf neuen Pfaden

Landkreis.  Ein beinah durchweg positives Fazit können die Tischtennis-Vereine des Unstrut-Hainich-Kreises nach dem ersten Pokal-Wochenende ziehen.

Zeigt sein Können: Post Mühlhausens Altmeister Erik Schreyer.

Zeigt sein Können: Post Mühlhausens Altmeister Erik Schreyer.

Foto: Christian Habel

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Ein beinah durchweg positives Fazit können die teilnehmenden Tischtennis-Vereine des Unstrut-Hainich-Kreises nach dem ersten Wochenende in den Thüringer Pokalwettbewerben ziehen. Auf dem Spielplan hatten etliche Bezirksvorrunden der Kategorien Herren A (Thüringen- und Verbandsliga) und Herren B (1. bis 3. Bezirksliga) gestanden; der Post SV Mühlhausen mit zwei Teams, der TTSV Herbsleben und der SV Blau-Weiß Mühlhausen waren in das Rennen um ein Weiterkommen gegangen.

Die wohl höchste Hürde hatten die Herbslebener zu nehmen. In der Gruppe 2 der Vorrunde der Herren A traf der Verbandsligist an eigenen Tischen auf den favorisierten Thüringenligisten Tabarzer SV und Staffelkonkurrent TTC Oberbösa. Und gegen die Truppe aus dem benachbarten Kyffhäuserkreis hatten die Hausherren gleich Schwerstarbeit zu verrichten.

Erst im alles entscheidenden Einzel, und dort auch erst mit einem 11:9 im finalen Satz, sicherte TTSV-Kapitän Daniel Schuchardt gegen David Opitz den hauchdünnen 4:3-Erfolg der Herbslebener über Oberbösa ab. Routinier Jörg Helbig hatte bereits zwei Zähler beigesteuert und Schuchardt auch seine erste Partie gewonnen. Spannung war aufgekommen, da Vince Kocsis leer ausgegangen war und das Duo Schuchardt/Helbig das Doppel verloren hatte.

In der zweiten Begegnung des Tages behauptete sich Tabarz mit 4:2 gegen Oberbösa – das „Endspiel“ um den Einzug in die Nordthüringer Finalrunde war also perfekt. Und die Herbslebener boten dem Favoriten aus Bad Tabarz einen leidenschaftlichen Kampf: Jörg Helbig rang Armen Torosjan mit 3:1 nieder und Daniel Schuchardt überzeugte gegen Chris Spiegelhauer (3:0).

Doch danach kippte das Kräftemessen zugunsten der Gäste, wobei gerade das hauchdünne 2:3 von Schuchardt gegen den ehemaligen Regionalliga-Akteur Dennis Schade aus Sicht des TTSV besonders ärgerlich war.I n der Nord-Endrunde der Herren A werden es die Tabarzer mit der zweiten Mannschaft des Post SV Mühlhausen zu tun bekommen.

Die Postler hatten auf dem Weg dahin allerdings bloß ein Duell zu bestreiten – nach etlichen Absagen wurde lediglich der TSV Breitenworbis in der Halle am Kristanplatz vorstellig. Und der Verbandsligist aus dem Eichsfeld verkaufte sich in Anbetracht des Mitwirkens von Erik Schreyer teuer. Der Mühlhäuser Spielertrainer hatte auf einen Start bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Weißensee (Landkreis Sömmerda) verzichtet. In den vergangenen acht Jahren hatte der gebürtige Vogtländer die Einzelkonkurrenz acht Mal gewonnen. So aber führte er die Bundesliga-Reserve an und war, wie zu erwarten, nicht zu schlagen.

Gegen Talent Luca Sukau schenkte Schreyer keine Punkte her – der junge Breitenworbiser wehrte sich allerdings stets unverdrossen und zeigte viele tolle Ballwechsel. Auch im Doppel an der Seite von Fabian Günzel gegen Damian Cramer und Luca Sukau (3:0) sowie in seinem zweiten Einzelduell mit Cramer (3:0) ließ der Linkshänder kaum etwas zu. Den Eichsfelder Ehrenpunkt hatte zuvor Cramer gegen den nicht vollständig genesenen Michael Günzel (3:0) erobert. Fabian Günzel erarbeitete sich indes ein 3:0 gegen Alexander Sukau, ohne jedoch spielerisch zu glänzen. Dennoch war an dem 4:1 für den Post SV in der Endabrechnung nichts zu deuteln.

Bei den Herren B haben sowohl der SV Blau-Weiß Mühlhausen (3. Bezirksliga), als auch die dritte Vertretung des Post SV Mühlhausen die Zwischenrunde erreicht. Die Blau-Weißen setzten sich in der heimischen Georgii-Halle (Vorrunde 1) mit 4:2 gegen den TTC Weimar und knapp 4:3 im Duell mit der Reserve von Schwarz-Rot Wingerode) durch. Noch weniger Probleme hatten derweil die Postler am Gothaer Tivoli (Vorrunde 2) – ein 4:0 über den SV Bernterode und das 4:1 gegen den Gothaer SV III sicherten das Weiterkommen ab. Beide Gruppen hatten unter kurzfristigen Absagen von Vereinen zu leiden gehabt.

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