Fahner Höhe bucht Finalrunde

Zella-Mehlis.  Bei der Vorrundengruppe 4 zur Hallenlandesmeisterschaft im Futsal belegt der Thüringenligist Platz zwei hinter Gumpelstadt.

Marcus Martin (schwarzes Trikot) - hier am Ball gegen Gumpelstadt - kam mit dem FC An der Fahner Höhe eine Runde weiter.

Marcus Martin (schwarzes Trikot) - hier am Ball gegen Gumpelstadt - kam mit dem FC An der Fahner Höhe eine Runde weiter.

Foto: Bastian Frank

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Auf dem Papier hatte die Vorrunde zur Hallen-Landesmeisterschaft im Futsal eigentlich einen klaren Favoriten, aber als der Ball dann in Zella-Mehlis rollte, entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen drei Teams: Sowohl der 1. Suhler SV (Landesklasse/Staffel 3) als auch Gumpoldia Gumpelstadt (Kreisoberliga Westthüringen) und der zweifache Titelverteidiger FC An der Fahner Höhe aus der Thüringenliga hatten vor ihrem jeweils letzten Spiel des Tages neun Punkte auf dem Konto.

Dass die Klassenunterschiede am Sonntagnachmittag keine große Rolle spielten, zeigte etwa der 1. Suhler SV in der Partie gegen Fahner. Zwar brachte Daniel Winge den Tabellenführer der Verbandsliga bereits nach 15 Sekunden in Führung, aber das junge Team aus der Waffenstadt biss sich zurück und gewann 2:1 – trotz suboptimaler Besetzung. Damit stieg Suhl mit ein um den Kampf um die zwei Quali-Plätze für die Thüringer Futsal-Endrunde in Apolda. Suhls Nachteil allerdings: Das schlechtere Torverhältnis. Daran konnte auch der Sieg im Derby gegen Nachbar Goldlauter nicht viel ändern.

Die zwei ersten Plätze sicherten sich Titelverteidiger An Der Fahner Höhe und Gumpelstadt. Im letzten Spiel des Tages, zwischen Westhausen und Fahner Höhe, sollte die Entscheidung über den Turniersieg fallen. Hier war das Spiel dann im Gegensatz zum Turnier sehr einseitig. 4:0 siegte Fahner, Carlo Preller steuerte mit seinen Treffern fünf und sechs zwei Tore bei. Für Platz eins reichte der deutliche Sieg jedoch nicht. Dank des besseren Torverhältnisses gewann überraschend Kreisoberligist Gumpelstadt die Vorrunde. „In der Halle ist es immer schwierig. Unser Anspruch war natürlich, uns für die Endrunde zu qualifizieren, immerhin haben wir die Landesmeisterschaft bereits zweimal hintereinander gewonnen. Durch die Niederlage gegen Suhl haben wir unnötig Druck aufgebaut. So mussten wir im letzten Spiel gewinnen. Zur Endrunde müssen wir uns noch steigern“, sagte Trainer Tobias Busse.

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