FC Carl Zeiss Jena: Nach René Eckardt geht auch Marius Grösch von Bord

Tino Zippel
| Lesedauer: 2 Minuten
Marius Grösch absolvierte 185 Spiele für den FC Carl Zeiss Jena.

Marius Grösch absolvierte 185 Spiele für den FC Carl Zeiss Jena.

Foto: Tino Zippel

Jena.  Kaderumbruch beim Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena: Innenverteidiger geht, zwei andere Spieler verlängern ihre Verträge.

Der FC Carl Zeiss Jena verliert neben René Eckardt mit Marius Grösch ein weiteres Eigengewächs. Der 27-jährige Innenverteidiger verlässt den FC Carl Zeiss auf eigenen Wunsch. Sportdirektor Tobias Werner sind aber auch zwei Vertragsverlängerungen gelungen: Lucas Stauffer und Justin Schau bleiben dem Verein erhalten.

„Es ist keine Entscheidung gegen den FC Carl Zeiss Jena, sondern eine für meine berufliche Neuorientierung nach und außerhalb des Fußballs und natürlich für meine Familie, die ihren Lebensmittelpunkt in Fulda hat“, sagt Marius Grösch, der im Sommer eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten in Fulda beginnt. Werner bedauert den Abschied: „Wir hätten Marius sehr gern in Jena gehalten und ihm auch ein entsprechendes Angebot unterbreitet.“

Der in Fulda geborene Grösch wechselte im Sommer 2009 als U17-Spieler von der SG Viktoria Bronzell ins Nachwuchsleistungszentrum des FC Carl Zeiss Jena, für den er 2012 sein Debüt in der Regionalliga gab. Nach einem zweijährigen Intermezzo beim 1. FC Kaiserlautern kehrte Marius Grösch 2017 zurück zum FCC, für dessen 1. Mannschaft er bis heute 185 Spiele absolviert hat.

Vertragsverlängerung für Stauffer und Schau

Cheftrainer Dirk Kunert freut sich, dass die Verträge von Justin Schau und Lucas Stauffer verlängert worden sind. „Beide Spieler sind auf und neben dem Platz einwandfreie Charaktere, hauen sich rein, leben Einsatzbereitschaft und -freude vor und sind mit ihrer Entwicklung noch längst nicht am Ende“, sagt er.

Der Jenenser Justin Schau unterschrieb einen bis Sommer 2023 an den Kernbergen laufenden Vertrag. „Ich werde alles geben, um mit der Mannschaft die Ziele zu erreichen und den Club wieder dorthin zu bringen, wo er hingehört“, sagt der 22-Jährige. Stauffer (25), im Sommer des vergangenen Jahres vom FSV Wacker Nordhausen nach Jena gekommen, unterschrieb einen Ein-Jahres-Vertrag. „Er hat sich hier in Jena gut weiterentwickelt, ist ein Teamplayer, verkörpert mit seiner Laufbereitschaft und Einsatzfreude die Tugenden, die wir auf den Platz bringen wollen“, sagt Sportdirektor Werner.

Warum sich der FC Carl Zeiss Jena vom Urgestein René Eckardt trennt