FFV geht mit Knalleffekt in die Pause

Erfurt.  Die Regionalliga-Fußballerinnen des 1. FFV Erfurt besiegen Magdeburg zum ersten Mal und überwintern auf Rang sieben.

Doppelpack: Katja Groll (links, hier gegen Leipzig-Süd) sorgte mit ihren Treffern zum 2:0 und 3:0 gegen Magdeburg für die Entscheidung für den 1. FFV Erfurt.

Doppelpack: Katja Groll (links, hier gegen Leipzig-Süd) sorgte mit ihren Treffern zum 2:0 und 3:0 gegen Magdeburg für die Entscheidung für den 1. FFV Erfurt.

Foto: Sascha Fromm

Nach kurzem Nachdenken war sich Gino Heinze relativ sicher. „Ich glaube, gegen Magdeburg hatten wir zuvor noch nie gewonnen“, meinte sich der Trainer des 1. FFV Erfurt zu erinnern. Der Premierensieg seiner Regionalliga-Fußballerinnen gegen eine seit Jahren feste Größe der Liga fiel am Sonntag stattlich aus: Mit 4:0 fegten die Erfurterinnen das Team aus Sachsen-Anhalt vom heimischen Kunstrasen am Johannesplatz. Durch den vierten Sieg geht der FFV nach 13 von 22 Spielen als guter Siebter in die Winterpause. „Das wollen wir halten, vielleicht noch einen oder zwei Plätze klettern, das wäre optimal“, blickte Heinze voraus.

Der Heimsieg des FFV gegen das junge Magdeburger Team geriet zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr. Bereits in der ersten Minute marschierte Innenverteidigerin Dana Behnsen nach vorn und traf im zweiten Versuch zum 1:0. Zwei weitere gute Chancen blieben ungenutzt. Doch mit einem Doppelschlag entschied Katja Groll, jeweils nach Querpass einschiebend (53., 57.) das Spiel. Nach Behnsens langem Ball und Zelles Ablage netzte Nehlert mit Direktabnahme zum 4:0-Endstand ein (74.).

Vor der Winterpause wartet auf den FFV am Sonntag (14 Uhr) noch das Landespokal-Viertelfinale bei Verbandsligist Carl Zeiss Jena.

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