Kreisoberliga Ostthüringen

Fußball: Bad Köstritz zeigt sich gut erholt

Münchenbernsdorf.  Fußball, Kreisoberliga: Schmölln macht angesichts des ausgefallenen Spitzenspiels Meuselwitz gegen Niederpöllnitz Boden gut

Im Laufduell lässt der Roschützer Maximilian Weigel (l.) den Rositzer Siegtorschützen Robin Schulz nicht passieren.

Im Laufduell lässt der Roschützer Maximilian Weigel (l.) den Rositzer Siegtorschützen Robin Schulz nicht passieren.

Foto: Jens Lohse

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SV 1924 Münchenbernsdorf - FSV Gößnitz 2:4 (1:3)

Mit Max Reichelt und Calvin Kind als jüngstem Trainergespann der Kreisoberliga wollen sich die Münchenbernsdorfer vom Tabellenende wegbewegen.. Gegen Gößnitz gelang das noch nicht. Mit der ersten Chance brachte Lenk die Gäste in Führung (5.). Wustrau glich postwendend aus (8.). In der Folge hätten die Hausherren selbst in Führung gehen können. Weise und Lange vergaben aber. Statt dessen traf erneut Lenk zum 1:2 (25.). Stenzels 1:3 nach einem Eckball und anschließender Kopfballverlängerung auf den langen Pfosten (41.) ließ Gößnitz beruhigt in die Pause gehen. Nach Wiederbeginn hätten Wustrau, Weise mit der Hacke (Innenpfosten) und Dörfer der Partie eine Wende verleihen können. Zimmermanns 2:3 nach Vorarbeit von Dörfer und Weise ließ nochmals Hoffnung aufkeimen. In der Nachspielzeit schloss Korb einen Konter mit dem Gößnitzer 2:4 und damit der Entscheidung ab (90.+1).

TSV 1880 Rüdersdorf - BSG Wismut Gera II 3:2 (1:2)

Die Wismut-Reserve forderte ohne Wechsler und mit dem über 90 Minuten auf dem Platz stehenden 45-jährigen Trainer Beck den Rüdersdorfern alles ab. Nach dem frühen 1:0 durch Bottner (16.) steckte die Janzon-Elf einen Gang zurück. Prompt wendeten die Geraer das Blatt. Soumahoro (28.) und Alsaneea (37.) schossen die Orange-Schwarzen in Front. Nach Wiederbeginn rappelten sich die Rüdersdorfer nochmals auf. Ein Ruck ging durch die Mannschaft. Unter Bedrängnis seines Gegenspielers unterlief Meier ein unglückliches Eigentor - 2:2 (56.). Toll herausgespielt dann das 3:2. Nach einer Direktkombination bediente Beuchel den Doppeltorschützen Bottner, der mit Hilfe der Lattenunterkante erfolgreich war (64.). Die Gäste gaben sich nicht auf und besaßen selbst noch die eine oder andere Ausgleichschance.

SV Blau-Weiß 90 Greiz - SV Schmölln 1913 1:3 (0:1)

Gut 48 Stunden nach dem Pokal-Viertelfinale in Schmölln trafen beide Mannschaften diesmal in Herrenreuth erneut aufeinander. Die Blau-Weißen hielten die Begegnung diesmal länger offen. Mays 0:1 (9.) spielte den spielerisch stärkeren Knopfstädtern dennoch in die Karten. Kämpferisch war Greiz aber zumindest ebenbürtig. Das 0:2 durch Neumaiers zwölftes Saisontor (52.) war dennoch nicht zu verhindern. Der Gastgeber fühlte sich bei einigen strittigen Entscheidungen von Referee von Müller (Weida) benachteiligt. Nach dem 0:3 durch Sieler-Fischer (76.) sorgte der Greizer Angreifer Lott zumindest noch für den Treffer zum 1:3-Endstand (79.).

Kraftsdorfer SV 03 - SV Elstertal Bad Köstritz 2:5 (1:4)

Die Kraftsdorfer konnten an die guten Heimspielleistungen zuletzt nicht anknüpfen. Zwar brachte Ullrich die Erlbachtaler schnell in Führung (2.), doch ließen sich die Köstritzer nur zwei Tage nach dem kräftezehrenden Pokalspiel davon nicht beeindrucken. Bondes Ecke verwertete Gebhardt per Direktabnahme zum 1:1 (8.). Axel Schroth (Lattenoberkante) war dem zweiten Tor nahe, das Bonde mit einem sehenswerten Schuss ins Dreiangel kurz darauf erzielte (22.). Wünsch abermals nach einer Ecke (31.) und Welzer nach Vorarbeit von Routinier Gröst (41.) bauten den Vorsprung bis zur Pause aus - 1:4. Bei Kraftsdorf blieb auch nach Wiederbeginn vieles nur Stückwerk. Schönfeld verkürzte per Kopf auf 2:4 (76.), bevor Gebhardt nach Zuspiel von Bonde und Welzer (82.) den 2:5-Schlusspunkt setzte.

SV Osterland Lumpzig - SG Gera-Pforten 4:0 (1:0)

Die Pfortener enttäuschten in Lumpzig auf der ganzen Linie. „In 90 Minuten haben wir nicht einen gefährlichen Torschuss abgegeben“, haderte Gäste-Trainer Brümmer nach dem Abpfiff. Die Hausherren waren nicht unbedingt besser, dafür aber eiskalt bei der Chancenverwertung. Nach einer Burkhardt-Flanke war Nitzsche das zeitige 1:0 gelungen (13.). Weitere Lumpziger Gelegenheiten blieben zunächst ungenutzt. In der Schlussviertelstunde stieg die Zahl der individuellen Fehler bei den Geraern rapide an. Schumann bereitete das 2:0 von Kratsch vor (72.). Der eingewechselte Geenen traf genau ins Dreiangel (88.), bevor in der Nachspielzeit Schulz auf 4:0 erhöhte (90.). Mit dem Sieg überholten die Lumpziger Kontrahent Pforten in der Tabelle aufgrund des nun besseren Torverhältnisses.

SG FC Altenburg - SG Eurotrink 1:4 (1:2)

In Altenburg konnte Aufsteiger Eurotrink überzeugen. Als Rick Fleischer von hinten von den Beinen geholt wurde, verwandelte Bruder Robin den Elfmeter zum 0:1 (34.). Kurz darauf glichen die Skatstädter durch Solderas nicht unhaltbar erscheinenden 20 m-Schuss aus (40.). Die Geraer zeigten sich unbeeindruckt. Nach einer Flanke auf den zweiten Pfosten war Kerzig zur Stelle und schoss zum 1:2 ein (43.). Auch nach Wiederbeginn blieb Eurotrink am Drücker. Rieming sah wegen Stoßens Gelb-Rot (60.). Nach schönem Doppelpass von Domenico Kampe traf Scherzer zum 1:3 ins lange Eck (69.). Nach Kampes Ampelkarte (70.) war die Spieleranzahl hüben wie drüben wieder ausgeglichen. Robin Fleischers Eingabe verwertete Löffler und machte mit dem 1:4 alles klar (84.).

SV Rositz - SV 1887 Roschütz 1:0 (0:0)

Eine ärgerliche Niederlage kassierten die Roschützer. Über 90 Minuten waren die Gäste die bessere Mannschaft, taten sich allerdings in Sachen Durchschlagskraft schwer. Bei Rositz lief nicht viel zusammen. Eine erschreckende Fehlpass-Quote störte den Spielaufbau im Keim. Den einzigen gefährlichen Torschuss nutzte der Gastgeber aber zur Führung. Nach einer zu kurz abgewehrten Flanke traf Schulz mit einem trockenen Schuss unhaltbar ins Schwarze - 1:0 (75.). Roschütz warf alles nach vorn. Gehrts Kopfballtor fand wegen angeblichen Abseits keine Anerkennung. Ein elfmeterrreifes Foul an Szuppa blieb ungeahndet. „Alles lief gegen uns. Zumindest haben wir uns heute nichts vorzuwerfen. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen“, äußerte sich Gäste-Trainer Seidlitz nach dem Abpfiff zuversichtlich.

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