Fußball: Wird Fiß zu Preußens Rekordtorschützen?

Eichsfeld/Unstrut-Hainich-Kreis.  In der Fußball-Verbandsliga steht für Spitzenreiter Bad Langensalza das zweite Heimspiel in Folge an. Teistungen fehlen in Sonneberg zwölf Mann.

Martin Fiß (am Ball) vom FSV Preußen Bad Langensalza kann gegen Weimar erfolgreichster Vereinstorschütze werden.

Martin Fiß (am Ball) vom FSV Preußen Bad Langensalza kann gegen Weimar erfolgreichster Vereinstorschütze werden.

Foto: Klaus Dreischerf

Mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenführers kann der FSV Preußen Bad Langensalza am dritten Spieltag der Fußball-Verbandsliga erneut zu Hause antreten. Die mit zwei Siegen gestarteten Preußen empfangen am Sonntag, 20. September, ab 16 Uhr den SC Weimar. Der ebenfalls noch unbesiegte SC Heiligenstadt darf ebenfalls im heimischen Stadion ran, erwartet bereits am Samstag, 19. September, den SV Eintracht Eisenberg. Wacker Teistungen plagen vor der Auswärtsaufgabe gegen den 1. FC Sonneberg am Samstag ab 16 Uhr enorme Personalprobleme.

FSV Preußen Bad Langensalza – SC Weimar (So., 16 Uhr). Als Spitzenreiter mit sechs Punkten aus zwei Spielen steht Bad Langensalza am Platz an der Sonne. „Das ist eine schöne Ausgangsposition, die wir genießen. Aber wir können die Situation auch richtig einordnen. Das ist eine Momentaufnahme“, erklärt Trainer Thomas Wirth.

Mit Weimar kommt nun ein Team, das Wirth auf Augenhöhe mit seiner Elf wähnt. „Sie werden wohl auch um Platz neun oder zehn mitspielen“, glaubt der Preußen-Coach. In der Vergangenheit fühlten sich die Gäste aus der Kulturstadt durchaus wohl in Bad Langensalza, entführten des Öfteren die Punkte.

Das soll aus Sicht der Hausherren dieses mal anders werden, auch wenn Sascha Reuther aufgrund einer Zerrung ausfällt. Dafür sind Martin Fiß und Thilo Kleinert wieder aus dem Urlaub zurück. Fiß würde mit einem Treffer zum besten Torschützen der Vereinsgeschichte werden.

SC Heiligenstadt - SV Eintracht Eisenberg (Sa., 15 Uhr). Nach zwei Remis ist Heiligenstadts Trainer Ronny Löwentraut guter Dinge, gegen Eisenberg, die bei Abbruch der vergangenen Saison Dritter waren, den ersten Saisonsieg holen zu können. „Defensiv stehen wir stabil und schalten offensiv gut um“, lobt er. Jetzt gelte es, vor dem gegnerischen Gehäuse noch bessere Lösungen zu finden.

Ob die angeschlagenen Florian Schröter, Alexander Rohner, Maximilian Henkel und Kapitän Sebastian Möhlhenrich auflaufen können, ist noch ungewiss. Zudem fallen mit Martin Heinevetter (Urlaub) und Kai Rhöse (dienstlich verhindert) beide Innenverteidiger aus. Dafür ist der lange verletzte Angreifer Adrian Wilhelm wieder eine Option.

1. FC Sonneberg - Wacker Teistungen (Sa., 16 Uhr). Mit Michal, Mariusz, Mateusz und Maciej Wolanski, Thomas Ballüer, Marcus Wagenlehner, Markus Göbel, Pierre Schulze, Arbon Morina, Yann Issenghe, Egezon Zekiqi und Paul Simon fallen gleich zwölf (!) Teistunger aus. Die Eichsfelder wollen die lange Fahrt trotzdem antreten, auch wenn sie im schlimmsten Fall mit nur acht Akteuren antreten können. „Die Situation ist natürlich sehr schwer“, sagt Reinhardt.