FC Carl Zeiss Jena: Ein Eigengewächs bleibt, zwei müssen gehen

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Vasileios Dedidis erhält einen neuen Vertrag beim FC Carl Zeiss Jena.

Vasileios Dedidis erhält einen neuen Vertrag beim FC Carl Zeiss Jena.

Foto: Tino Zippel

Jena.  Regionalligist FC Carl Zeiss Jena hat zwei weitere Verträge verlängert – und zwei andere nicht.

Mit Niklas Jahn (20) und Moritz Leibelt (20) verlassen zwei weitere Eigengewächse den FC Carl Zeiss Jena zum Saisonende. Parallel dazu gibt der Regionalligist die Vertragsverlängerung von Vasileios Dedidis und Thomas Steinherr bekannt. „Beide sind für unsere Offensive wichtige Spieler“, sagt Sportdirektor Tobias Werner.

Vasileios Dedidis will sich weiterentwickeln

Vasileios Dedidis (21), der im Nachwuchsleistungszentrum des FC Carl Zeiss Jena ausgebildet wurde und im Juni vergangenen Jahres in der dritten Liga sein Debüt für die Zeiss-Elf gab, unterschrieb einen zunächst bis 2022 laufenden Vertrag an den Kernbergen – mit Option auf ein weiteres Jahr. „Ich habe hier tolle Möglichkeiten, mich gerade als junger Spieler weiterzuentwickeln. Die Entscheidung für Jena fiel mir also leicht“, sagt der Angreifer. Cheftrainer Dirk Kunert lobt den Torriecher des Stürmers und hofft, dass er in der neuen Saison von Verletzungen verschont bleibt. „Er ist ein Jenaer Junge, ein Spieler, der von der Physis lebt und umso mehr die körperliche Fitness braucht.“

Thomas Steinherr hofft auf weniger Verletzungspech

Thomas Steinherr (27), der mit der Erfahrung von 63 Drittligapartien zum FC Carl Zeiss stieß, erhielt einen bis Sommer 2022 laufenden Vertrag an den Kernbergen. Er hatte einige Spiele in der aktuellen Rumpfsaison wegen einer Leistenverletzung verpasst. „Thomas ist für uns mit seiner Erfahrung als Spieler auf dem Platz wichtig – aber auch für das Team innerhalb der Kabine. Er hatte zuletzt einiges Pech mit Verletzungen“, sagt Cheftrainer Kunert. „Ich bin hochmotiviert zu zeigen, was ich leisten kann“, sagt Steinherr.

Verständnis äußert Cheftrainer Dirk Kunert über die Enttäuschung der Spieler, deren Vertrag nicht verlängert wird. Besonders fühlt er mit René Eckardt mit.

Diese Transferentscheidungen sind bereits gefallen

Der FC Carl Zeiss Jena trennt sich von René Eckardt, der seit 1998 für den Verein gespielt hat. Sein Debüt in der ersten Männermannschaft hatte er im Jahr 2008 gegeben. Warum der Mannschaftskapitän gehen muss.

Innenverteidiger Marius Grösch wechselt zur SG Barockstadt Fulda-Lehnerz – diese Gründe sprachen für seine Entscheidung, schon mit 27 Jahren in die Heimat seiner Familie zurückzukehren: Eine Identifikationsfigur verlässt den FC Carl Zeiss Jena.

Eric Voufack wechselt zu Lok Leipzig.

Der FC Carl Zeiss hat die Verträge mit Justin Schau (bis 2023) und Lucas Stauffer (bis 2022) verlängert. Beide Spieler haben die sportliche Leitung durch ihre Mentalität überzeugt.