Trainer des FC Carl Zeiss Jena über Kevin Wolf: In Arbeitslosigkeit passiert etwas mit einem

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Kevin Wolf hat sich beim FC Carl Zeiss Jena durchgeboxt.

Kevin Wolf hat sich beim FC Carl Zeiss Jena durchgeboxt.

Foto: Tino Zippel

Jena.  Wie Cheftrainer René Klingbeil das zweite Debüt von Kevin Wolf beim FC Carl Zeiss Jena bewertet.

Für Kevin Wolf war es das erste Pflichtspiel seit acht Monaten: Der Zugang des FC Carl Zeiss Jena hat es gleich in die Startelf geschafft, musste aber am Sonntag nach seiner Auswechslung in der zweiten Halbzeit von draußen mit anschauen, wie der FCC gegen Hertha BSC II auf die Verliererstraße geriet.

Wolf wollte nach der Partie nichts sagen. Dafür kommentierte Trainer René Klingbeil die Leistung seines neuen Außenbahnspielers, der diesmal auf der offensiven Position auf der rechten Seite zum Einsatz kam. „Er hat das sehr, sehr ordentlich gemacht“, sagt Klingbeil. „Ich weiß, wie es ist, wenn du in der Arbeitslosigkeit bist oder warst. Ich war selber drei Mal arbeitslos als Spieler, wenn auch nicht über so einen langen Zeitraum.“ Er glaube, da passiere etwas mit einem in dieser Zeit.

Klingbeil schätzt Wolfs Flexibilität

Das habe er auch bei Wolf wahrgenommen. „Er haut sich rein, er gibt alles, was er drin hat im Tank“, sagt der Coach. Er habe gut integriert gewirkt, obwohl Wolf auf der ungewohnten Position gespielt habe. „Aber dafür haben wir ihn geholt, dass er flexibel vorne, hinten, links und rechts auf den Flügeln einsetzbar ist.“

Kevin Wolf hatte in der vergangenen Saison für den FC Carl Zeiss gespielt, aber kein neues Vertragsangebot erhalten. Sein letztes Pflichtspiel war das Thüringenpokal-Finale gegen den ZFC Meuselwitz. Danach hielt er sich zwar bei der zweiten Mannschaft von Hannover 96 fit, aber stand nicht auf der Spielberechtigungsliste, weshalb er in den vergangenen Monaten keine Pflichtspiele austragen konnte.

Chance, sich für längerfristigen Vertrag zu empfehlen

In der Winterpause ging er auf das FCC-Angebot ein, den Kader zu ergänzen mit der Chance, sich in Pflichtspielen für einen neuen Vertrag zu empfehlen. Gleich gegen Hertha BSC II setze ihn der Jenaer Trainer ein. Fürs nächste Spiel gegen Viktoria Berlin steigt der Konkurrenzdruck, weil Maximilian Krauß nach seiner Gelb-Sperre zurückkehrt.

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