Kammlott trifft beim 5:0 für Bad Frankenhausen dreimal

Weida.  Bad Frankenhausen gewinnt in der Fußball-Thüringenliga beim FC Thüringen Weida deutlich mit 5:0.

Große Freude bei Bad Frankenhausen (in Rot). Kapitän Tino Auerbach klatscht mit Carsten Kammlott ab. Jan Stöhr jubelt mit.

Große Freude bei Bad Frankenhausen (in Rot). Kapitän Tino Auerbach klatscht mit Carsten Kammlott ab. Jan Stöhr jubelt mit.

Foto: Julia Ritter

Sechs Punkte aus drei Spielen, zehn geschossene Tore. Der Auftakt in die Thüringenliga-Saison ist für den SV Blau-Weiß Bad Frankenhausen geglückt. „Wenn der September rum ist, werden wir noch mehr Punkte auf dem Konto haben. Aber der Start war schon sehr gut. So habe ich mir das vorgestellt. Nach den nächsten zwei Spielen aber kann man eine erste richtige Bilanz ziehen“, sagt Silvio Beer, Trainer in Bad Frankenhausen, der wie seine Jungs großes Selbstbewusstsein hat.

In Weida holten die Frankenhäuser den zweiten Sieg. Und es war ein sehr überzeugender. 5:0 hieß es beim Tabellenschlusslicht, der auch nach drei Spielen auf den ersten eigenen Treffer warten muss. Bereits nach knapp acht Minuten klingelte es das erste Mal. Florian Cepa veredelte einen Freistoß von Peet Schmidt, der mustergültig getreten wurde und Cepa nur noch einnicken musste. Danach ging es munter weiter. Die Beer-Elf übernahm mit der Führung vollkommen die Kontrolle über die Partie und war die bestimmende Mannschaft.

0:3 nach 38 Minuten

Nach einer halben Stunde folgte das 0:2. Erst hatte der Weidaer Schlussmann stark zur Ecke geklärt, patzte dann aber nach dem folgenden Standard schwerwiegend, so dass der lauernde Carsten Kammlott nur noch einzuköpfen brauchte (33.). Fünf Minuten später wurde dem Gastgeber wiederum ein langer Ball zum Verhängnis. Wieder bewies Kammlott seinen Torriecher und erhöhte – 0:3 (38.).

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber besser ins Spiel und hätten auch durchaus ein Tor schießen können. Aber die Gäste aus Bad Frankenhausen standen gut in der Abwehr.

Partie nach 60 Minuten endgültig entschieden

Als Kammlott mit einem schönen Solo seinen dritten Treffer markierte, war die Partie endgültig entschieden. Da waren noch knapp 30 Minuten zu spielen. Trainer Beer bewies einmal mehr ein glückliches Händchen. Denn der eingewechselte Tim Ihling, der erst fünf Minuten auf dem Feld war, zeigte seine Qualitäten, spielte die gesamte Weidaer Abwehr aus und traf zum 5:0 für die Blau-Weißen.

„Wenn man es nüchtern betrachtet, ist der Sieg vielleicht zwei Tore zu hoch ausgefallen“, sagt Beer, „Weida hat nie aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft. Meine Jungs haben unseren Plan sehr gut umgesetzt und die taktischen Vorgaben bestens ausgeführt. Vor allem die erste Halbzeit war bestens, in der man wieder gesehen hat, was in der Mannschaft steckt“, so das Fazit des Trainers, der bereits den Blick auf kommenden Freitag lenkt. Dann ist zum Abendspiel Erfurt Nord zu Gast. Und das wird ein Topspiel – Dritter gegen Zweiter. Wer hätte das im Vorfeld gedacht.