Gotha Rockets fahren selbstbewusst nach Sachsen

Gotha.  Basketball: In der 2. Regionalliga Nord wollen die Rockets in Chemnitz den dritten Sieg in Folge einfahren.

Miles Osei (Nummer 5) peilt mit den Rockets den dritten Sieg im dritten Spiel an.

Miles Osei (Nummer 5) peilt mit den Rockets den dritten Sieg im dritten Spiel an.

Foto: Niklas Kubitz

Insgesamt fünf Mannschaften der 2. Basketball-Regionalliga Nord tragen derzeit noch eine sprichwörtlich „weiße Weste“: Dazu zählen auch die BiG Rockets Gotha als Tabellendritter und die Niners Chemnitz II als Tabellenvierter. Beide Teams haben bis dato zwei Siege eingefahren und treffen am Samstag in Chemnitz aufeinander. Tip-Off in der legendären Chemnitzer Hartmannhalle, in der die Raketen einst den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt machten, ist 15 Uhr.

Natürlich kann es auch in diesem Basketball-Spiel nur eine Mannschaft geben, die gewinnt: und die soll im Idealfall aus Thüringen kommen. „Klar, wir sind Sportler und wollen immer gewinnen“, sagt Rockets-Coach Kemal Velishaev vor der Partie in Chemnitz. Dennoch hat der 27-Jährige, der sich in Gotha privat und sportlich gut eingelebt hat, mehr als ein positives Endergebnis im Sinn. Zwar stehe noch nicht endgültig fest, auf welche Spieler er am Samstag tatsächlich bauen kann – ob die beiden Top-Talente Fidelius Kraus und Dominykas Pleta wieder zum Einsatz kommen, soll kurzfristig entschieden werden. Gut für die Rockets: Kooperationspartner Erfurt Löwen ist erst am Sonntag gefordert.

Doch das spielt letztlich keine Rolle im Hinblick auf das, was der Trainer gerne sehen möchte – nämlich, dass die gute Entwicklung der ersten beiden Spiele fortgesetzt und der nächste Schritt gemacht werden kann: „Wir wollen das Zusammenspiel verbessern, noch konstanter agieren und vor allem gute Entscheidungen treffen. Das, was ich bis dato gesehen habe, stimmt mich optimistisch: Denn wir haben eine junge Mannschaft, die alles gibt, sehr lernwillig und ehrgeizig ist!“

Zupass kommt den Rockets, dass sie am vergangenen Wochenende spielfrei hatten. Die Routiniers, die beim Auswärtssieg gegen den ASV Cham sehr viel Spielzeit und Verantwortung übernehmen mussten, konnten in Ruhe regenerieren. Nun sind sie fit, ausgeruht und hungrig auf den dritten Sieg in Serie.