HSV Bad Blankenburg bleibt nach 33:27 in Plauen in der Erfolgsspur

Plauen.  Die Thüringer spielen im Vogtland diszipliniert und holen in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga den vierten Sieg in Serie.

Jonas Bogatzki

Jonas Bogatzki

Foto: Peter Scholz

Zwei Tage nach dem doppelten Geburtstag gab es das Geschenk in Form eines sicheren 33:27 (18:11)-Erfolg bei Einheit Plauen: Das Blankenburger Trainerduo Igor Ardan und Marcel Werner haben am gleichen Tag ihren Ehrentag – und ihr Team machte beim Auswärtsspiel im Vogtland von Anfang klar, dass sie in der Spitzenstadt gewinnen wollten: 5:1 stand es nach sechs Minuten. „Ich muss zugeben, ich hätte mit einer größeren Gegenwehr gerechnet“, sagt Ardan.

Der hatte nämlich noch die vergangene Saison im Hinterkopf, als die Bad Blankenburger hier mit acht Toren zurücklagen. Doch davon war am vergangenen Samstagnachmittag nichts zu spüren, zu dominant waren die Thüringer. Und dass obwohl man beim HSV erneut mit der Chancenverwertung haderte: Zwei, drei Tore hätten es durchaus mehr sein können – und drei, vier weniger Gegentore“, hatte Igor Ardan dennoch so ein paar Wünsche nach dem Spiel.

Große Disziplin und große Konzentration

Es war dennoch eine überzeugende Vorstellung, die vor allem auch durch „sehr, sehr, sehr große Disziplin und große Konzentration“, so Ardan, zustande kam. Denn die Gäste spielten, wenn sie im Angriff waren, fast die gesamten 60 Minuten mit sieben Feldspielern, ohne Torwart: „Da werden technische Fehler ganz schnell auch mit Gegentoren bestraft.“

Mit dieser Taktik reagierte die Ardan/Werner-Truppe auch auf die offensive Deckung der Gastgeber, die damit nicht so wirkungsvoll war wie vielleicht von den Plauenern erhofft. Zumindest kamen die Einheit-Akteure erst in der 51. Minute mal wieder etwas in Schlagdistanz, lagen ansonsten nach dem Blankenburger Blitzstart immer mit mindestens fünf Toren zurück. Besonders treffsicher war dabei Jonas Bogatzki, der in der Partie häufig als Kreisspieler eingesetzt war, mit sieben Toren.

Mit vier Siegen in Folge gehen die HSV-Akteure nun in die ersten Wochen der Wahrheit: Am kommenden Sonntag findet das Spitzenspiel gegen den Dritten aus Pirna statt, danach folgen vier Auswärtspartien in Folge. Ein knüppelharter Herbst für den aktuellen Spitzenreiter.