HSV Sömmerda: Aller guten Dinge sind zehn

Sömmerda.  Handball-Landesliga: Dem HSV Sömmerda 05 gelingt im Kellerduell gegen Hörselgau/Waltershausen mit 33:30 der erste Saisonsieg.

Erleichterung: Im zehnten Saisonspiel feierten die Sömmerdaer Landesliga-Handballer endlich den ersten Sieg.

Erleichterung: Im zehnten Saisonspiel feierten die Sömmerdaer Landesliga-Handballer endlich den ersten Sieg.

Foto: Max Lenke

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Es ist vollbracht: In ihrem zehnten Saisonspiel der Handball-Landesliga feierten die Männer des HSV Sömmerda 05 den ersten Sieg. Sie bezwangen die HSG Hörselgau/Waltershausen mit 33:30 (19:15), überholten den Gegner und haben nun wieder Anschluss an die Nichtabstiegsplätze.

Engagiert gingen die Sömmerdaer in die Partie und führten schnell 4:2 (4.). Aber die Gäste hielten dagegen und erzielten vier Tore in Folge (4:6/9.). Vor allem die beiden Kreisläufer der Hörselgauer rissen immer wieder Lücken und brachten die HSV-Abwehr durcheinander. Nach einer Auszeit stabilisierte sich das Sömmerdaer Spiel aber wieder. Beide Mannschaften marschierten nun fast im Gleichschritt, bevor die Hausherren durch Moriz Brachmann wieder die Führung übernehmen konnten (11:10/17.). Bis zur Pause hielten die 05er das Tempo hoch und setzten sich auf vier Tore ab. Den Schlusspunkt der Halbzeit setzte Neuzugang Mihai-Petru Làzàreanu mit einem sehenswerten direkt verwandelten Freiwurf in den Winkel zur 19:15-Pausenführung.

Die erste Halbzeitführung der Saison brachte leider nicht die gewünschte Ruhe ins Sömmerdaer Spiel. Wie so oft kamen die 05er schlecht aus der Kabine, während Hörselgau weiterhin seinen Stiefel herunterspielte. Anstatt die Gäste weiter im Griff zu behalten brachte sich der Gastgeber durch mehrere Fehlpässe und technische Fehler um die Arbeit der ersten Halbzeit. Hörselgau nutzte die sich bietende Chance, holte Tor um Tor auf und ging schließlich in Führung (22:23/39.). Doch Sömmerda nahm den Kampf an und ließ Hörselgau nicht davonziehen. Über eine sich festigende Abwehr und eine konsequent gespielte schnelle Mitte konnten immer wieder einfache Tore erzielt und das Ergebnis gedreht werden (27:26/51.).

Die Schlussphase blieb spannend, beide Seiten kämpften und die Führung wechselte noch zwei Mal, bevor die Sömmerdaer den Gästen in der Abwehr den Zahn zogen und verdient mit 33:30 gewannen. Den Hauptanteil hatten offensiv Felix Lenke mit zehn und Marco Schade mit acht Treffern.

Mit dem Sieg erledigten die Sömmerdaer nicht unbedingt souverän ihre Pflichtaufgabe. Wieder einmal konnten sie nicht über 60 Minuten überzeugen und machten es unnötig spannend. Doch genauso hat die Mannschaft einmal mehr ihren Willen bewiesen, sich diesmal durch die Schwächephase nicht unterkriegen lassen und die zwei Punkte erkämpft.

Am Samstag muss der HSV Sömmerda das schwere Auswärtsspiel beim Fünften HSG Saalfeld/Könitz bestreiten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.