Skeleton

In letzter Minute zur WM: Grotheer gibt Skeleton-Kollegen Bier aus

Für Skeleton-Pilot Christopher Grotheer nimmt die Saison noch eine gute Wendung. So kam der Oberhofer noch zu seinem WM-Ticket.

Christopher Grotheer aus Oberhof will bei der Heim-WM auf seiner Lieblingsbahn angreifen.

Christopher Grotheer aus Oberhof will bei der Heim-WM auf seiner Lieblingsbahn angreifen.

Foto: Sascha Fromm

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Oberhof. Skeleton-Pilot Christopher Grotheer hat in letzter Minute den Sprung ins WM-Team geschafft. Der für die Titeljagd in zwei Wochen in Altenberg bereits qualifizierte Felix Keisinger (Königssee) erkämpfte als Junioren-Weltmeister zuletzt bei den Titelkämpfen in Winterberg den erhofften vierten deutschen Startplatz. „Dafür gebe ich ihm zum Dank ein paar Bier aus“, freute sich Grotheer, der sich in einem Stechen auf der WM-Bahn vor einer Woche gegen Kilian von Schleinitz (Königssee) durchsetzte. Grotheer hatte nach Verletzungsproblemen im Saisonaufbau einen Startplatz im dreiköpfigen deutschen Weltcup-Team verpasst. Dafür gewann er aber vor zwei Wochen den Inter-Conti-Cup, die zweite Liga des Skeletons.

Neben Grotheer und Keisinger rechnen sich auch Axel Jungk (Oberbärenburg) sowie Alexander Gaßmann (Winterberg) bei der WM vordere Plätze aus.

Mit Sophia Griebel (Suhl) hält auch eine Frau Thüringens Fahne bei den Skeletonis hoch. Die WM-Dritte des Vorjahres wurde ebenso nominiert, wie Weltmeisterin Tina Hermann (Königsee) und Jacqueline Lölling (Hochsauerland), die den Weltcup anführt.

An der Spitze des deutschen Bobteams stehen die Olympiasieger Mariama Jamanka (Oberhof) und Francesco Friedrich (Pirna). Jamanka fährt am 21. und 22 Februar mit Anschieberin Annika Drazek (Gladbek), mit der sie 2019 im kanadischen Whistler Weltmeisterin geworden war. Die weiteren Piloten, die alle in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. sind: Johannes Lochner (Stuttgart), Nico Walther, Richard Oelsner, Stephanie Schneider (alle Oberbärenburg), Laura Nolte (Winterberg) und Kim Kalicki (Wiesbaden).

Bei den Bremsern ist mit Paul Krenz aus Henschleben bei Gebesee nur ein Thüringer nominiert. Doch ob Krenz’ Knochenbruch im Knöchel noch rechtzeitig vor dem ersten Vierer-Start am 29. Februar verheilt ist, bleibt fraglich.

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