Jürgen Singwald schwimmt neunmal aufs Treppchen

Freiburg.  Die Eisenacher Masters-Schwimmer räumen bei Deutscher Kurzbahn-Meisterschaft kräftig Medaillen ab

Erfolgreiches Trio: Thomas  Hollerbuhl, Frank Hesbacher und  Jürgen Singwald

Erfolgreiches Trio: Thomas Hollerbuhl, Frank Hesbacher und Jürgen Singwald

Foto: Archiv

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Bei der zehnten Deutschen Kurzbahnmeisterschaft der Masters-Schwimmer in Freiburg/Breisgau gab es keine ruhige Adventsstimmung. Fast 1000 Starter lieferten sich heiße Kämpfe um die Medaillen. Dabei erschwammen Jürgen Singwald, Frank Hesbacher und Thomas Hollerbuhl jeweils einen Meistertitel für ihren Eisenacher Schwimm- und Sportverein (ESSV).

Den Auftakt machte Thomas Hollerbuhl mit dem Sieg über 200 Meter Lagen. Silber gab es für ihn über 100 m Freistil und Bronze über 200 m Freistil. Frank Hesbacher gewann die 50 Meter Rücken und wurde Zweiter über 100m Rücken. Den Medaillensatz komplettierte er mit Bronze über 50 m Freistil. Jürgen Singwald zeigte sich in bestechender Form. In der enorm stark besetzten Altersklasse 60 wurde er über 200 m Freistil neuer deutscher Meister, holte zudem zweimal Silber über 100m Freistil und 100 m Brust. Bronze gewann e über 100m und 200m Lagen sowie 50 m Brust. Seine Gesamtausbeute von neun Medaillen komplettierte er mit zweimal Staffelbronze und mit 3811 Punkten als Vizemeister im kleinen Mehrkampf. Hier werden die erreichten Zeiten in Punkte bezüglich der deutschen Altersklassenrekorde (1000 Punkte) über die vier 50m-Strecken und 100m Lagen zusammengerechnet. Auch Thomas Hollerbuhl sicherte sich mit 3497 Punkten dabei eine weitere Silbermedaille in der AK 65.

Mehr als 10 Mannschaften bewarben sich in der AK 240+, als es über 4x50m Freistil und 4x50m Lagen um die Medaillen ging. Auch hier war es spannend bei der Medaillenvergabe. Die Freistilstaffel der SG Westthüringen mit Singwald, Hollerbuhl, Hesbacher und Frank Martin lag nur 15 Hundertstel Sekunden hinter der SG Hannover und belegte Platz drei. Auch bei der Lagenstaffel trennten Gold, Silber und Bronze nur zwei Sekunden. Hier holten Martin (Rücken), Feja (Brust), Hollerbuhl (Schmetterling) und Singwald (Freistil) ebenfalls die Bronzemedaille.

Älteste Rekordschwimmerin in Freiburg war Ingrid Keusch-Renner vom SV Blau-Weiß Bochum. Die 85-Jährige beendete die 50 und 100 Meter Rücken in 1:04,94 Minuten beziehungsweise 2:33,29 Minuten jeweils mit einem deutschem Rekord.

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