Justin Schau vom FC Carl Zeiss: „Nehmen das gute Gefühl mit“

Berlin.  Jenas Justin Schau spricht im Interview über den 5:1-Sieg in Berlin und das Spiel am Mittwoch gegen Chemie Leipzig.

Geht dahin, wo es wehtut: Justin Schau (unten) im Kopfballduell mit Philip Fontein.

Geht dahin, wo es wehtut: Justin Schau (unten) im Kopfballduell mit Philip Fontein.

Foto: Dedepress / MAtthias Koch

Justin Schau, der am Montag seinen 22. Geburtstag feiert, glänzte als Sechser beim 5:1 seines FC Carl Zeiss Jena am Sonnabend beim Berliner AK. Wir sprachen mit ihm nach dem Regionalliga-Spiel.

Hätte Sie vorher gedacht, dass es beim Berliner AK so ein einseitiges Spiel wird?

Dass es so eine einseitige Nummer wird nicht. Aber wir haben schon gegen Hertha BSC II und Werder Bremen jeweils ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Den Schwung haben wir versucht, gegen den BAK mit reinzunehmen. Dass es gleich so klappt, hätten wir nicht gedacht. Wir haben zwar nicht den schönsten Fußball gespielt, aber mit den fünf Toren auswärts können wir sehr zufrieden sein und gehen als verdienter Sieger vom Platz.

Was war gerade in der ersten Halbzeit das Erfolgsrezept?

Wir standen hinten stabil und sind davon ausgegangen, dass wir Räume hinter der Kette bekommen. Das hat wunderbar geklappt, obwohl wir den BAK mit Fünfer- statt Vierer-Abwehrreihe erwartet haben. Dass wir gleich in der ersten Halbzeit so viele Tore schießen, ist umso schöner.

Ihr Fuß ist bandagiert. Sie mussten vorzeitig raus. Ist es etwas Schlimmeres?

Das ist nichts Wildes. Ich hatte Schmerzen, konnte nicht mehr einhundert Prozent sprinten. Da haben wir gesagt, da machen wir lieber einen Wechsel. Für Mittwoch gegen Chemie Leipzig sollte es aber wieder reichen.

Kann so ein überzeugender Sieg wie heute gegen den Berliner AK eine Initialzündung für den Rest der Saison sein?

Wir nehmen das gute Gefühl auf jeden Fall mit, haben jetzt eine englische Woche, die perfekt begonnen hat. Gegen Chemie Leipzig wollen wir an die Leistung anknüpfen. Wenn wir das schaffen, könnten wir eine ordentliche Serie starten.

Was haben Sie sich mit dem FC Carl Zeiss Jena als Ziel für diese Saison vorgenommen?

Vor der Saison hat intern jeder von uns sein Ziel auf einem Zettel aufgeschrieben. Ein internes Ziel haben wir uns also gesetzt. Dafür müssen wir uns nun nach und nach hochkämpfen.

FC Carl Zeiss Jena: Das Achtungszeichen von Moabit

Kommentar: Weiter hungrig bleiben