Kegeln: Niederlage im Topspiel, weiter im Pokal

Thamsbrück.  Am 12. Landesliga-Spieltag mussten sich die Kegler von Tabellenführer Thamsbrück im Spitzenspiel beim Zweiten HKSV BW Lauterbach beweisen.

Weiter im Pokal: Die Kegler des Thamsbrücker SV.

Weiter im Pokal: Die Kegler des Thamsbrücker SV.

Foto: Loreen Hartung / TA

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Am Ende stand für die Gäste ein 2:6 bei 3149:3275 Holz und damit die erste Niederlage der Saison.

Bei recht schwierigen Bedingungen beendeten sowohl Lucian Teichmann als auch Benjamin Keil ihre Duelle gegen Michael Breitmoser und Christopher Strobach punktlos. So lief der TSV gleich zu Beginn einem beachtlichen Rückstand hinterher.

Teichmann und Keil haben das Nachsehen

Teichmann hatte das Nachsehen gegen Breitmoser (1:3-Sätze, bei 525:563 Kegel), Keil konnte sich ebenfalls nicht auf die Bahnanlage einstellen. Nach einem schwachen 0,5:3,5 in den Sätzen unterlag er mit 521:583 Kegeln doch recht deutlich.

Das Mittelpaar mit Alexander Gröger und Sven Röthig konnte keinen Boden gut machen. Zwar punktete Röthig nach Satzgleichheit sowie 530:524-Zählern gegen Mark Kolbe, doch Gröger wehrte sich nicht ausreichend gegen Sebastian Reich, unterlag mit 1:3-Sätzen sowie 500:550 Kegeln.

Keine Wende mehr möglich

Für das Schlusspaar war es somit nicht mehr möglich, noch eine Wende zu bringen, da die Thamsbrücker bereits mit 1:3-Mannschaftspunkten sowie 94 Zählern in Rückstand lagen.

Stephan Gutermann kam gegen Michael Kobel auf 2:2-Sätze, so dass dieser Punkt nach 530:545 ebenfalls an die Gastgeber ging. Andre Pöschel lieferte die beste Leistung des TSV-Teams ab. Gegen Andre Muhl sicherte er nach Satzgleichheit sowie 543:510 den letzten Mannschaftspunkt.

Im Pokal gefordert

Für das TSV-Team ging es bereits am nächsten Tag weiter. Der TKV-Classic-Pokal stand auf dem Programm. Hierzu reiste man nach Rositz, um gegen den Meuselwitzer KC die 4. Runde im TKV-Pokal zu bestreiten.

Nach der Niederlage am Vortrag wollte man unbedingt zu der gewohnten Stärke zurückfinden. Nach dem Pokal-Krimi gegen den SV Wernburg wollten die Thamsbrücker den Gastgeber von Beginn an unter Druck setzen. Ein Zitterpartie wollte man ausschließen. Dies gelang dem TSV-Team. Die weite Anreise hatte sich somit gelohnt.

Denn mit einem 6:0-Erfolg bei 2275:2191-Zählern löste man somit das Ticket für die 5. Runde. Den Grundstein für diesen Start-Ziel-Sieg legte das Starterpaar mit Lucian Teichmann und Benjamin Keil.

Röthig und Gutermann machen den Sieg perfekt

Teichmann setzte sich gegen Günther nach 3:1-Sätzen sowie 569:555 Kegeln durch. Keil erspielte den Tagesbestwert von 622 Zählern gegen Geß, der ebenfalls auf sehr gute 616 Kegel kam. Nach Satzgleichheit ging dieser Punkt aufgrund der besseren Holzzahl auf das Thamsbrücker Konto.

Im finalen Durchgang sollten Sven Röthig und Stephan Gutermann den Sieg perfekt machen. Nach 2:0- Punkten und einem Vorsprung von nur 20 „Guten“ nahm man den Kampf auf. Röthig blieb auch an diesem Tage ein Punktegarant. Nach Satzgleichheit sowie 529:555 Kegeln gegen Klinkenberg erspielte er den Duellsieg. Auch Gutermann punktete letztendlich souverän gegen Neubauer nach 3:1-Sätzen sowie 555:515 Kegeln.

Nächster Gegner heißt Ilmenau

Die Paarungen für das Viertelfinale werden spätestens am 27. Januar ausgelost. Mit im Lostopf sind bereits die Mannschaften vom KSV Rositz, der SpVgg Rudolstadt, die SG 1951 Sonneberg sowie der Ohrdrufer KSV. Für das TSV-Team geht es bereits am kommenden Samstag, 18. Januar, ab 14 Uhr gegen den KSC Ilmenau im Ligabetrieb weiter.

Dann will das Team nach der Pleite im Topspiel in der Liga wieder zurück in die Erfolgsspur kehren. Auf der heimischen Bahnanlage hoffen die Thamsbrücker auf zahlreiche Unterstützung der kegelbegeisterten Anhänger.

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