Lockerer Aufgalopp: Eisenacher Damen feiern Doppelsieg

Eisenach.  In der Volleyball-Verbandsliga Süd mischt der SV Wartburgstadt weiter oben mit. Gegen Schmalkalden und Ilmenau ließ das Team nichts anbrennen.

Applaus, Applaus: SVW-Trainer Michael Thiel war mit dem Auftritt seiner Schützlinge rundum zufrieden. 

Applaus, Applaus: SVW-Trainer Michael Thiel war mit dem Auftritt seiner Schützlinge rundum zufrieden. 

Foto: Mike El Antaki

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Zwei Spiele, sechs Punkte: Mit optimaler Ausbeute lösten die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Wartburgstadt am Samstag ihre Aufgaben in eigener Halle gegen den Schmalkalder Volleyballverein und den SV TU Ilmenau. Der Doppelsieg war das, was gerne als lockerer Aufgalopp ins neue Jahr bezeichnet wird. Trainer Michael Thiel freute sich natürlich über den konzentrierten Auftritt seiner Schützlinge, wollte die Ergebnisse jedoch nicht überbewerten. „Das waren heute keine Gegner, die uns fordern konnten.“

Eisenachs Damen rückten in der Tabelle auf Rang zwei vor und verkürzten den Abstand zum überraschend doppelt patzenden Tabellenführer Sonneberger VC I auf einen Zähler, bei allerdings schon zwei mehr absolvierten Spielen. Umso ärgerlicher sind die kurz vor Weihnachten kampflos eingebüßten Punkte. Weil mehrere Spielerinnen erkrankt waren, bat Thiel um eine Verlegung, doch Sonneberg und Themar lehnten ab, so dass der SVW beide Partien am grünen Tisch mit 0:3 verlor. Einem Trainingsspiel glich die erste Begegnung, als der SVW vor vielen begeisterten Fans das sieglose Schlusslicht aus Schmalkalden im Schnellverfahren mit 3:0 (7, 17, 23) abfertigte.

Beim 3:1 (18, -22, 17, 17) gegen den Tabellendritten Ilmenau wurde Eisenach nach klar gewonnenem Auftaktsatz etwas nachlässig, gab Abschnitt zwei ab, doch „danach hat die Truppe“, so Thiel, „das Ding souverän nach Hause gebracht.“ Ein Sonderlob vom Coach gab es für Charlotte Böhme, die als Zuspielern in beiden Matches überzeugte. Unterm Strich war es ein gutes Warmlaufen für das „Highlightspiel“ am kommenden Sonntag, wenn der SVW im Viertelfinale das Landespokals mit dem VV Meiningen einen übermächtigen Gegner empfängt. Die Südthüringerinnen spielen seit einigen Jahren in der Regionalliga und rangieren da unter elf Teams auf Rang sieben. „Im Normalfall haben wir da keine Chance“, weiß Thiel, auch wenn der Favorit sich wohl erst auf die kleine Halle einstellen müsse.

SVW: Heinz, Figula, Lechler, Zaubitzer, Heim, Pahlow, Böhme, Zager, Fischer.

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