„Man muss nach vorne schauen

Gotha.  Gothas verletzter Angreifer Erik Niederlücke arbeitet fleißig an seinem Comeback. Wahrscheinlich wird er im Februar wieder auf dem Parkett stehen.

Im Wartestand: Erik Niederlücke (Mitte) wird wohl erst im Februar wieder auf dem Parkett stehen.

Im Wartestand: Erik Niederlücke (Mitte) wird wohl erst im Februar wieder auf dem Parkett stehen.

Foto: Niklas Kubitz

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Erik Niederlücke muss weiterhin auf seinen ersten Einsatz für die Blue Volleys Gotha im neuen Jahr warten. Noch immer lässt eine Verletzung im Schulterbereich keinen Einsatz in der 2. Volleyball-Bundesliga zu. Unsere Zeitung sprach mit dem aus Kassel stammenden Angreifer im Rahmen des mit 0:3 gegen Hammelburg verloren gegangenen Spiels der Thüringer über die für ihn unbefriedigende Situation.

Wie schwer ist es Ihnen gefallen, das Spiel nur von außen verfolgen zu können?

Das ist natürlich unbefriedigend. Gerade, wenn es im Angriff nicht so gut läuft. Da kann ich leider nur von außen helfen.

So chancenlos wie gegen Hammelburg hat man Ihr Team selten gesehen. Wie erklären Sie sich diese deutliche Niederlage?

Es hat aus unerfindlichen Gründen die Energie gefehlt. Ich bin momentan mit Stabi-Training beschäftigt und kann am Training nicht teilnehmen. Aber die Trainingswoche war gut. Woran das dann nun gelegen hat, kann ich nicht so recht sagen. Für uns heißt es Mund abputzen, weiter geht’s.

Die Verletzung von Max Stückrad passte ein wenig ins Bild eines verkorksten Auftritts…

Ja, das ist natürlich bitter. So etwas passt dann noch zu so einem Tag.

Apropos Verletzung: Wie steht es um Ihre Genesung?

Hoffentlich kann ich gegen Ende Januar wieder mit dem Ball- und Schlagtraining anfangen. Momentan bin ich noch mit dem Stabilitätstraining beschäftigt, aber es scheint wohl ganz gut auszusehen, dass es dann wieder losgeht.

Was genau bremst sie seit vielen Wochen?

Ich habe mir die Bizepssehne und die Kapsel der Schulter verletzt und selber nicht damit gerechnet, dass es so lange dauert. Aber eh ich zu früh wieder anfange, warte ich lieber, bis es wieder ganz gesund ist.

Hatten Sie schon einmal mit einer ähnlich schweren Verletzung zu kämpfen?

Ich war wegen meines Fußes auch schon mal für längere Zeit raus. Aber jetzt in der Saison ist das das erste Mal. Kein schönes Gefühl.

Der Mannschaft nicht helfen zu können. Wie geht man damit als junger Spieler um?

Man absolviert die Reha, versucht alles, um schnellstmöglich wieder gesund zu werden. Und man muss nach vorne schauen. Etwas anderes bleibt einem auch nicht übrig.

Nach der Winterpause stehen nun zwei Niederlagen für Gotha zu Buche. Wo ist das fast schon perfekte Spiel vor der Pause geblieben?

Es ist nicht im letzten Jahr geblieben, aber über die Winterpause haben wir wohl ein wenig den Faden verloren. Aber ich habe keine Zweifel, dass wir da schnell wieder reinkommen. Dass wir spielen können, zeigen wir im Training. Ich bin mir sicher, dass es auch im Spiel bald wieder so sein wird.

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