Michael Geiler steht als Schiedsrichter-Obmann bereit

Bad Köstritz.  Fußball: Der gewählte Nachfolger löst am 20. März Rick Jakob vom Vorsitz des Schiedsrichterausschusses in Ostthüringen ab.

Michael Geiler, hier mit der Urkunde zur Ehrennadel in Silber, die ihm vom Thüringer Fußballverband verliehen wurde.

Michael Geiler, hier mit der Urkunde zur Ehrennadel in Silber, die ihm vom Thüringer Fußballverband verliehen wurde.

Foto: Manfred Malinka

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Als „Kreis-Schiedsrichterobmann in Wartehaltung“ bezeichnet sich seit dem 3. Februar der 38-jährige Michael Geiler vom TSV 1872 Langenwetzendorf. Da wählten den amtierenden Koordinator der Schiedsrichtergruppen Gera-Stadt/Land, Greiz/Zeulenroda und Schmölln/Altenburg die aktiven Referees und Beobachter nämlich zum Vorsitzenden des Kreisschiedsrichterausschusses Ostthüringen.

Und da erst der Kreisfußballtag am 20. März in Niederpöllnitz den Wahlvorschlag der Unparteiischen bestätigen muss, bleibt der kommissarische Obmann Rick Jakob bis dahin amtierend. Der eigentlich in die Funktion gewählte Frank Seifarth aus Altkirchen war am 4. November 2019 zurückgetreten.

76 Anwesende wurden am Einlass gezählt, 67 davon waren stimmberechtigt. Unter den Gästen war mit Verbands-Schiedsrichterobmann Burkhard Pleßke auch der höchste Repräsentant der Thüringer Schiedsrichtergilde, vom KFA Ostthüringen nahmen der stellvertretende Vorsitzende Dieter Köbke und aus dem benachbarten Kreisfußballausschusses (KFA) Jena-Saale-Orla der Vorsitzende Tarik El-Hallag und seine Stellvertreterin Janina Geiler teil.

„Ich bin euch wahnsinnig dankbar“, formulierte Jakob. Der KFA wiederum dankte vor allem Jakob für die Mühe, die sich der amtierende Chef aus der Entfernung macht, da er in Leipzig arbeitet und wohnt. Deshalb ist für den DFB-Beachsoccer- und Regionalliga-Futsal-Referee nach 15 Jahren „schöner Zeit im Ehrenamt“ in Osttüringen auch Schluss.

Verbands-Schiedsrichterobmann Pleßke weiß, dass „starke Schiedsrichterausschüsse das Unterpfand der Arbeit“ sind. 1459 aktive Frauen und Männer stehen jedes Wochenende als Spielleiter bereit, 1500 werden aber für die Ansetzer benötigt.

Hier wurde vor allem die Arbeit des Geraers Ronald Patzer gewürdigt, der seit 1. März 1997 in dieser Funktion in Ostthüringen tätig ist. „Viele der neu ausgebildeten jungen Schiedsrichter kapitulieren schon nach ihrem fünften Spiel“, wusste Pleßke und regte an, für die jungen Leute die Patenschaften wieder zu beleben, um sie auch längerfristig binden zu können.

Nur ein Kandidat stellte sich anschließend der Wahl für den Posten des Kreisschiedsrichter-Obmannes. Von 151 Referees insgesamt im KFA stimmten letztlich 67 ab und wählten den ehemaligen Ober- und Verbandsliga-Schiedsrichter Geiler ohne Gegenstimme zu ihrem ehrenamtlichen Vorgesetzten. Im Hauptamt ist der in Oettersdorf wohnhafte Familienvater Sachbearbeiter im Landratsamt.

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