Nach schwachem Start aufgedreht

Bad Köstritz.  Kreisoberliga: Karsten Böttcher, Trainer von Bad Köstritz, sieht sein Team mit 18 Punkten im Soll. Zuletzt gab es zwei Auswärtssiege.

Der Köstritzer Heiko Scheiba (l.) gehört zu den gestandenen Spielern seiner Mannschaft.

Der Köstritzer Heiko Scheiba (l.) gehört zu den gestandenen Spielern seiner Mannschaft.

Foto: Jens Lohse

Beim SV Elstertal Bad Köstritz kann man beruhigt in die Winterpause gehen. Mit 18 Punkten und 23:31 Toren liegen die Bierstädter als Tabellenachter im Soll. Lange sah es nicht danach aus. Doch die Böttcher-Elf hat nach einem schwachen Saisonstart enorm aufgedreht. Nach dem die ersten fünf Begegnungen allesamt verloren gegangen waren, starteten die Elstertaler durch.

Mit dem 3:1-Heimerfolg gegen Gera-Pforten leitete man die Wende ein. „Dann haben wir 18 Punkte aus den letzten neun Spielen geholt. Das kann sich sehen lassen. Darum beneiden uns viele“, so Trainer Karsten Böttcher. Der 49-Jährige hatte in seiner aktiven Laufbahn auch für den FC Rot-Weiß Erfurt im Europapokal gegen Groningen und Ajax Amsterdam gespielt. Aufgrund der Köstritzer Personalnot musste er manchmal sogar selbst auflaufen. Zuletzt bewiesen die Bierstädter auch, dass sie auswärts gewinnen können. Dem 5:2-Erfolg in Kraftsdorf folgte ein 3:2-Sieg in Bad Köstritz und am Sonnabend auch ein 2:1 beim SV Blau-Weiß 90 Greiz. „Dort haben wir mit einer tollen kämpferischen Leistung aufgewartet, wenngleich wir noch viele Chancen liegen gelassen haben. Der Dreier war am Ende hochverdient“, so Karsten Böttcher, der nach dem Landesklasse-Aufstieg mit der SG Gera-Westvororte nach Bad Köstritz gewechselt war.

Beim SV Elstertal setzt man auf die Ausgeglichenheit. Beste Torschützen sind Elvin Halavac, der auch in Greiz zweimal ins Schwarze traf, mit sechs, Routinier Oliver Bonde mit vier und Paul Gebhardt mit drei Treffern. Eine Chance hat man noch, das eigene Punktekonto vor Weihnachten weiter auszubessern. Am kommenden Sonntag empfängt man auf dem Drehling den SV Osterland Lumpzig zum Nachholespiel. „Das Spiel ist eine Zugabe. Wenn wir da auch noch gewinnen, dann können wir mit der gesamten Hinrundenausbeute überaus zufrieden sein“, so Karsten Böttcher. (Jens Lohse)

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