Nackenschläge für Schnellmannshausen

Westthüringer Handball-Landesligisten kassieren Auswärtsniederlagen. Kreuzbandriss bei „Schnellis“ Regisseur Sascha Fiedler.

Erneut präsentierte sich die Waltershäuser Deckung (li. M. Frosch, re. Sanchez-Rodriguez) als zu löchrig.

Erneut präsentierte sich die Waltershäuser Deckung (li. M. Frosch, re. Sanchez-Rodriguez) als zu löchrig.

Foto: Max Lenke / Lenke

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SGH Ilmenau
Schnellmannshausen39:32

Einen Nackenschlag gab es für die SGS schon vor der zweiten Saisonniederlage: Bei Spielgestalter Sascha Fiedler wurde vorige Woche ein Kreuzbandriss diagnostiziert, so dass für ihn die Saison gelaufen ist. Außerdem fehlten Florian Bergmann und David Jauernik (beide gesperrt) sowie Kai Hengst (Urlaub).

Somit reiste Schnellmannshausen nur mit einem Rumpfteam nach Ilmenau, wo es ein Wiedersehen mit Torhüter Lucas Meier gab, der im letzten Jahr noch für die SGS aktiv war und nun in Ilmenau studiert. Die SGS kam gut in die Partie. Mit zwei Toren brachte Pascal Luhn die Gäste in Führung (1:2/3.). Die Gastgeber glichen zunächst durch Johannes Brill aus und setzten sich dann auf 10:7 (15.) leicht ab. Brill sah in der 23. Minute Rot, weil er Marko Wiegand im Gesicht traf.

Nach der Pause (17:15) brachte Pierre Jauernik den Gast noch einmal auf einen Treffer heran, doch dann gab es kurz hintereinander zwei Zeitstrafen gegen T. wiegand und Gellrich. Ilmenau nutzte die Situation und baute den Vorsprung auf 23:17 (37.) aus. Die Schnellmannshäuser kämpften sich wieder heran. Der Plan, mit einer offensiven Manndeckung, das Spiel nach dem 32:34 (56.) noch zu drehen, ging jedoch nicht auf. Randnotiz: Während des Spiels erzielte Marko Wiegand seinen 1000. Treffer für die SGS.

SGS: Wehner, Gärtner – Gellrich 3, Robin Kaufmann, Pierre Jauernik 5, M. Wiegand 12/4, T. Wiegand 3, Biehl 4, Luhn 6.

HSV Sömmerda
Hörselgau/Waltershausen33:30

Die HSG wollte auswärts nachlegen – der erste Saisonsieg (31:27 gegen Merkers) sollte keine Eintagsfliege bleiben. Doch statt zwei Punkten nahm die HSG die rote Laterne mit nach Hause. Problemzone bleibt die Abwehr. „Im Durchschnitt über 30 Gegentore ist einfach zu viel. Handballspiele gewinnt man in der Deckung“, sah sich Trainer Manfred Kühr wieder einmal bestätigt. Lange Zeit war das Kellerduell ein offener Schlagabtausch. Aus einem 15:19 zur Pause machte der Gast eine 23:22-Führung (39.). Vor allem die beiden HSG-Kreisläufer rissen immer wieder Lücken. Doch Sömmerda nahm den Kampf an und ließ Hörselgau nicht davonziehen. Über eine sich festigende Abwehr und eine konsequent gespielte schnelle Mitte gelang das 27:26 (51.). Die Schlussphase blieb spannend. Nach einer Zeitstrafe gegen Florian Ludwig konnte Markus Messing zum 30:30 ausgleichen (58.), doch dann spielte Sömmerda die Überzahl aus und jubelte.

HSG: Hasenstein – Ludwig 1, Rimbach 8/3, Sanchez-Rodriguez, Elstner, M. Messing 1, Frosch 5/2, 12 Hasenstein, D. Messing 6, Kaufhold 3, Ortlepp.

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